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Die Prüfungsleistungen im Promotionsverfahren

Ziel des Promotionsverfahrens ist der "Nachweis einer über das allgemeine Studienziel hinausgehenden Befähigung zu selbständiger wissenschaftlicher Arbeit", so eine häufige Formulierung in Promotionsordnungen. Hierzu sind verschiedene Prüfungsleistungen zu vollbringen:

Die Dissertation

Bei der Dissertation handelt es sich i.d.R. um eine wissenschaftliche Monographie, die einen selbständig erarbeiteten Beitrag zur Weiter-entwicklung der wissenschaftlichen Forschung darstellen und die Fähigkeiten zu wissenschaftlicher Arbeitsweise nachweisen soll.

In den Geistes- und Sozialwissenschaften liegt der durchschnittliche Umfang bei 200 bis 300 Seiten.

In den Naturwissenschaften sind bisweilen deutlich weniger Seiten üblich. Häufig werden hier bereits während der Promotion Forschungsergebnisse in Fachzeitschriften veröffentlicht und diese Papers am Ende zu einer Dissertation zusammengestellt.

Zusatzleistungen

Manchmal werden zusätzlich zur Dissertation zusätzliche Leistungen gefordert. Dies können z.B. "Scheine" sein, die in fachbezogenen Veranstaltungen erworben werden müssen.

Ob generell oder in bestimmten Fällen solche Zusatzleistungen erforderlich sind, steht in der jeweiligen Promotionsordnung.

Disputation/Rigorosum

Nach Abschluss der Dissertation erfolgt deren sogenannte "Verteidigung" gegenüber VertreterInnen der Fakultät. Diesen Vorgang nennt man Disputation. Im Unterschied zum Rigorosum bezieht sie sich dieses wissenschaftliche Streitgespräch nur auf das Thema der Dissertation. Beim sogenannten Rigorosum werden dagegen neben dem Dissertationsthema weitere Fächer oder Themenberei-che geprüft. Beteiligt sind jeweils der oder die BetreuerIn sowie eine oder mehrere weitere Fakultätsangehörige.

Publikation

Zur Promotion gehört auch die Veröffentlichung: Erst wenn die Dissertation publiziert und der Universität eine bestimmte Anzahl von Exemplaren übereignet ist, wird einer Doktorandin die Promotionsurkunde verliehen. Aus Kostengründen gibt es mittlerweile an machen Universitäten die Alternative einer Veröffentlichung im Internet.

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