Das Gleichstellungsbüro
 
 
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Aktuelles

G.i.L. in Instrumentenkasten der DFG aufgenommen

Die AG Gender in die Lehre und Forschung (G.i.L.) wurde als Modellbeispiel in den Instrumentenkasten zu den Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards der Deutschen Forschungsgemeinschaft aufgenommen.

Der Instrumentenkasten ist ein frei zugängliches Online-Informationssystem, das einen exemplarischen Überblick über die mögliche Bandbreite an Gleichstellungsmaßnahmen in Forschung und Lehre gibt.

 

Workshop: Karrierewege nach dem Hochschulabschluss - Meet the female Professionals!

Wie können Karrierewege nach dem Hochschulabschluss aussehen? Wie verlaufen besonders weibliche Berufsbiografien? In welchen spannenden Arbeitsfeldern kann ich mit meinem Hochschulabschluss in der Wirtschaft tätig sein? Und wie kann ich Netzwerke zu berufstätigen Frauen aufbauen, die schon mitten im Berufsleben stehen?

Am 30.11.2016 fand eine sehr gut besuchte Netzwrk-Veranstaltung für Studentinnen, Doktorandinnen und Absolventinnen der Universität Bielefeld und der FH Bielefeld in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Frau und Beruf OWL statt. Hier finden Sie die Pressemitteilung zu dieser Veranstaltung.

 

->Kontakt:

Das Gleichstellungsbüro
der Universität Bielefeld
Universitätsstraße 25
D-33615 Bielefeld

Räume: L3 -- 113/ 117/ 119
Fon: (0521) 106-4202/03
Fax: (0521) 106-89 008

E-Mail:
gleichstellungsbuero@uni-bielefeld.de

Unsere Sprechzeiten:
Montags - Donnerstags
9.00 - 13.00

Das Gleichstellungsbüro ist die erste Anlaufstelle für Terminvereinbarungen  und für Fragen aller Art.

Rechtliche Grundlagen der Gleichstellungsarbeit

Die Aufgaben und Rechte der Gleichstellungsbeauftragten und ihrer Stellvertreterinnen sowie der Gleichstellungskomissionen und -beauftragten in Fakultäten und Einrichtungen sind in verschiedenen Bundes- und Landesgesetzen geregelt. Dazu gehören erläuternde Verordnungen der Ministerien wie auch Selbsverpflichtungen der Universität, z.B. Grundordnung, Richtlinien und Gleichstellungspläne. Das Rechtssystem als Ganzes ist hierarchisch aufgebaut, so dass die unteren Stufen nicht gegen die oberen verstoßen, wohl aber darüber hinaus gehen dürfen.

Auf nationaler Ebene ist das Grundgesetz Artikel 3, Abs. 2 mit der Ergänzung von 1992 ausschlaggebend:

"Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin."

Daraus leiten sich die meisten der im Folgenden genannten Rechtsquellen auf Bundes- und Landesebene ab, die die Handlungsmöglichkeiten der Gleichstellungsbeauftragten konkretisieren. Gleichzeitig verdeutlichen sie, dass die grundsätzliche Verantwortung für die Umsetzung des Gleichstellungsauftrages bei dem jeweiligen Leitungsgremium, an der Universität beim Rektorat und den Dekanaten, liegt.

Manchmal sind aber auch EU-Richtlinien bereits geltendes Recht oder legen zumindest verbindlich fest, dass noch ein Bundesgesetz im Parlament erlassen werden muss. Ein prominentes Beispiel dafür ist das AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz) von 2006, mit dem verschiedene EU-Richtlinien umgesetzt wurden. Das AGG will Benachteiligungen, u.a. aufgrund des Geschlechts, verhindern und sichert diskriminierten Personen - unter bestimmten Bedingungen - Ansprüche gegenüber Arbeitsgebern und Privatpersonen.

Das rechtliche System ist ständig in Bewegung, da bei jedem neuen Gesetz Anpassungen der darunter liegenden Regelungen erfolgen müssen. Die Auflistung hier ist möglichst aktuell, beschränkt sich aber auf die wichtigsten Grundlagen des täglichen Gleichstellungshandelns.

Die Pyramide dient zur Darstellung der wichtigsten Dokumente der rechtlichen Grundlagen in der Gleichstellungsarbeit. Die entsprechenden Dokumente sind durch Anklicken der entsprechenden Überschriften aufzurufen.

 

Pyramide

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

GrundgesetzAGGLGGGrundordnungGleichstellungskonzeptRahmenplanGleichstellungspläneMTVRichtlinie gegen sexualisierte Diskr. und GewaltRegeln fairer UmgangAufgabenwahrnehmung in Gleichstellungsangelegenheiten