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HINWEIS: Dies ist die alte Webseite des HRZs (Stand: bis 11.04.2016). Die aktuellen Informationen gibt es über www.uni-bielefeld.de/hrz/ueber-uns.


Ausbildung: Fachinformatiker/in Systemintegration

Jedes Jahr bietet das Hochschulrechenzentrum zwei Schulabgängern die Gelegenheit, sich zum Fachinformatiker Systemintegration ausbilden zu lassen. Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre. Insgesamt bildet das HRZ sechs Auszubildende parallel aus.




-> Ausbildung


Wer sich für eine Ausbildung zum Fachinformatiker Systemintergration im Hochschulrechenzentrum interessiert, der muss neben einigen formalen Vorraussetzungen (Schulabschluss und Noten) auch soziale Kompetenzen mitbringen. Selbstständiges Arbeiten und die Fähigkeit sich in bestehende Teams zu integrieren, sind genauso wichtig wie die Fähigkeit mit einem Rechner umzugehen.

Anhand eines Einstellungstests werden alle Bewerber die den formalen Anforderungen genügen auf Herz und Nieren geprüft. Mathematik, Allgemeinwissen, logisches Denken sowie Deutsch- und Englischkenntnisse werden in einem mehrstündigen Test abgefragt.

Wer letztendlich die Klippen des Einstellungstests und des Vorstellungsgesprächs umschifft hat, den erwartet eine abwechslungsreiche Ausbildung. [mehr...]

-> Ausbildungsinhalte


Im 1. Ausbildungsjahr wird man in der Abteilung Desktop Services eingesetzt. Dort lernt man unter anderem:
  • Image- und Softwareverteilung
  • Ticketbearbeitung
  • Aufbau eines PC Arbeitsplatzes
  • Datenmigration und -sicherung
  • Kundenunterstützung bei Userspezifischen Anpassungen
  • Druckerbereitstellung
  • Hardware Nachbestellung
  • Fehleranalyse / Reparatur von defekten Computern
  • Abwicklung von Reklamationen
  • Vorbereitung/ Unterstützung bei Veranstaltungen (Girlsday, Perspektive)

Im 2. Ausbildungsjahr lernen die Azubis ein halbes Jahr die Netzwerkabteilung kennen und werden dort schwerpunktmäßig in folgende Themenbereiche eingearbeitet:
  • Patchen/ Erstellung von Patchaufträgen
  • Konfiguration von Switches (Cisco IOS)
Das zweite Halbjahr verbringen die Azubis bei MEDiS. Dieser spezielle Service für Studierende konzentriert sich auf die Datenrettung und Datenwiederherstellung von mobilen Endgeräten.

Das 3. Ausbildungsjahr steht ganz im Zeichen der Prüfungsvorbereitung und konzentriert sich ganz auf die Ausarbeitung von individuellen Projekten.

In allen Ausbildungsjahren müssen die Auszubildenen Vorträge und Präsentationen zu IT-Themen ausarbeiten. Dies dient unter anderem als Vorbereitung auf die Abschlussprüfung und soll der Erweiterung des Fachwissens dienen.

Generell steht es allen Azubis offen, während der Ausbildungszeit ein Praktikum in der freien Wirtschaft zu absolvieren. Die Organisation des Praktikums muss allerdings eigenständig erfolgen.

Interne Schulungen zu diversen Themen werden regelmäßig im HRZ angeboten und können jederzeit wahrgenommen werden. Sinnvolle externe Schulungen von ausgewählten Bildungsträgern können ebenfalls im Rahmen der Ausbildung besucht werden. Die Kosten trägt das HRZ.

-> Ausbilder


Burkhard Terhart
«Als Ausbilder ist es mir wichtig, den Auszubildenden Freiräume zu gewähren.»

Seine Heimat das Ruhrgebiet verließ Burkhard Terhart mit einer Ausbildung zum Technischen Zeichner in der Tasche und der Absicht sich im unbekannten Bielefeld dem Gebiet der Geisteswissenschaften zu widmen. „Das Studium der Soziologie reicherte meine bis dato eher technische Sicht der Dinge mit neuen Perspektiven an“, erzählt er. „Eine Erfahrung, die ich auf keinen Fall missen möchte.“ Doch der Hang zur Technik überwog schließlich die Begeisterung für die Soziologie. Es folgten 10 Jahre in der freien Wirtschaft als EDV-Trainer und Projektleiter in der Softwareentwicklung.

Auf diese aufregende aber auch anstrengende Phase seines Berufslebens, folgte eine Elternzeit. In dieser Zeit nahm er ein Studium der Informatik an der Fern-Uni Hagen auf. „Ich wollte meine praktische Erfahrung im IT-Umfeld mit der nötigen Theorie unterfüttern.“ Anfang 2003 kehrte Burkhard Terhart an die Universität Bielefeld zurück. Diesmal allerdings nicht als Student, sondern als Mitglied der Abteilung Endgerätebetreuung. Schon bald wurde an ihn die Betreuung der Auszubildenden herangetragen. „Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie wichtig eine gute Ausbildung für das berufliche Weiterkommen ist. Deshalb habe ich den Ausbilderposten gerne übernommen.“ Heute ist der zweifache Familienvater Leiter der Abteilung „Desktop-Services“ und teilt sich mit Agnes Plasa und Peter Schoenknecht die Verantwortung für die Auszubildenden. „Als Azubi im HRZ muss man eigenverantwortlich arbeiten und sich selbst organisieren können“, betont Burkhard Terhart. „Ich selbst scheue keine Arbeit. Das erwarte ich auch von anderen.“

Agnes Plasa
«Weiterbildung neben der Arbeit? Im HRZ kein Problem!»

Mit einem Amiga 2000 fing alles an. „Den bekam ich in der ersten Klasse“, erinnert sich Agnes Plasa. „Von da an war klar: Ich will später mal was mit IT machen.“ Und diesen Wunsch setzte sie nach ihrem Abitur auch in die Tat um. Von 2006 bis 2009 absolvierte sie eine Ausbildung zur Fachinformatikerin Systemintegration im Hochschulrechenzentrum. Bis heute ist sie dem HRZ treu geblieben. In der Abteilung „Desktop Services“ arbeitet sie schwerpunktmäßig in den Bereichen Softwarepaketierung, -virtualisierung und -bereitstellung. Berufsbegeleitend absolviert Agnes Plasa ein Studium der Wirtschaftsinformatik. Da sie ihre Begeisterung für alles was mit Computer & Co. zu tun hat, gerne auch anderen vermittelt, hat sie ihren Ausbilderschein bei der IHK Bielefeld gemacht.

Peter Schoenknecht
«Gefördert und gefordert werden – beides gehört zu einer guten Ausbildung»

Bis zur Diplomvorprüfung wollte Peter Schoenknecht eigentlich Chemiker werden, dann machte ihm die IT einen Strich durch die Rechnung. „Bereits während meines Studiums merkte ich, dass mir die Arbeit mit Computern mehr Spaß macht, als der Umgang mit Chemikalien.“ Auf seine IT-Kenntnisse konnte er bestens aufbauen. Er absolvierte ein Studium zum Wirtschaftsinformatiker. Nach einem kurzen Ausflug in die Selbstständigkeit verschlug es Peter Schoenknecht wieder an die Uni. Heute arbeitet er im Hochschulrechenzentrum der Universität Bielefeld in der Abteilung „Desktop Services“. Neben seiner Arbeit im sogenannten Second Level Support, ist er auch zuständig für die Betreuung der Auszubildenden. „Ich finde es wichtig, für die Azubis da zu sein. Nicht nur Aufgaben zu verteilen, sondern auch ein offenes Ohr zu haben.“

-> Praktikum


Interview mit Enrico Stüwe, der seine Ausbildung zum Fachinformatiker Systemintegration im HRZ absolviert hat und im Juli 2012 seine Abschlussprüfung ablegte:

Enrico, du bist derzeit für die Betreuung der Praktikanten zuständig. Was erwartet sie während ihrer Zeit im HRZ?
Gleich am ersten Tag soll ein kleiner Rundgang und eine Ralley durch die Uni den Praktikanten helfen, sich im Haus zurechtzufinden. Das ist wichtig, damit sie später im Tagesgeschäft selbstständig kleine Aufgaben übernehmen können. Zu diesen Aufgaben zählt z. B. die Bearbeitung einer Hardwareanforderung. Dazu gehört, auf einem Rechner ein Betriebssystem zu installieren und ihn mit Treibern und Updates auszustatten. Anschließend muss er entsprechend beim Kunden ausgeliefert und vor Ort individuell eingerichtet werden. Zusätzlich lernen die Praktikanten in einem kleinen Workshop, wie man fachgerecht einzelne Komponenten zu einem funktionierenden PC zusammenbaut.

Wie lange darf ein Praktikum im HRZ dauern?
Die Praktikumsdauer kann flexibel vereinbart werden. Die meisten Praktikanten bleiben zwei Wochen.

Welche Eigenschaften sollte ein Praktikant unbedingt mitbringen?
Selbstständigkeit und Eigeninitiative sind ganz wichtig. Außerdem natürlich Lust auf IT und Interesse daran Neues auszuprobieren.