
Die InterAmerikanischen Studien haben den Kontinent als Ganzen im Blick, sowohl den Norden
wie den Süden, das mittlere Amerika ebenso wie die Karibik. Es geht um die anglofonen Länder
wie auch um die Regionen, in denen Spanisch, Portugiesisch, Französisch und weiterhin viele indigene Sprachen gesprochen werden. Das Ringen um eine kontinentale Betrachtungsweise
bildet den Ausgangspunkt der InterAmerikanischen Studien, und der hemisphärische Zusammenhang ist ihr erstes Anliegen.
Die interamerikanische Perspektive richtet sich insbesondere auf die interregionalen und interkulturellen Zwischenzonen des Kontinents. Das Nationale hört auf,
der primäre Maßstab der Betrachtung zu sein. Vielmehr eröffnet sich ein umfangreicher und innovativer Untersuchungshorizont, der das Phänomen der Grenze und ihrer
Übergänge und Kontaktzonen in den Blick zu nehmen ermöglicht. Dabei geht es um Identität und Alterität, um Begegnungen und Vermengungen von beiden, aber auch um Gegensätze,
Konflikte und Gewalt.






