Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft
 
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Master InterAmerikanische Studien

Medienpraxis

Die rasante Zunahme verschiedener Berufsfelder in medienpraktischen Arbeitsgebieten stellt die universitäre Lehre vor die Aufgabe, Studierende im Bereich der Medienkompetenz auszubilden. Das Masterstudium InterAmerikanische Studien bietet regelmäßig medienpraktische Studienprojekte an, die Studierende mit konzipieren, umsetzen und durchführen. In den vergangenen Jahren sind dabei einige beachtliche Projekte entstanden, die Sie sich hier genauer anschauen können.

Ausstellung IndianerSichten

Indianische Lebenswelten befinden sich gegenwärtig in tiefgreifenden Wandlungsprozessen. Ursächlich sind hierbei Migrationsbewegungen und Globalisierung, sowie ein verändertes kulturelles und politisches Selbstverständnis indigener Gruppen. Um das Ausstellungsprojekt für ein breites Publikum attraktiv zu gestalten, sollen über Exponate und audiovisuelle Installationen interaktiv Einblicke in einzelne Themenschwerpunkte wie ökologische Zerstörung, Geschlechteraspekte, Urbanisierung und Repräsentationspolitiken vermittelt werden. Gleichzeitig beschäftigt sich die museale Inszenierung mit der Problematik der europäischen Sicht auf die „Anderen“ sowie mit interkulturellen Fremdheitserfahrungen.

Dokumentarfilme

Im Wintersemester 2009/10 wurden im Rahmen des Studienprojekts „The Business of „Americanness“ in the Americas“ bei Luz Angélica Kirschner und des Seminars „Culturas híbridas: Aportaciones latinoamericanos a la teoría cultural y los estudios de los medios“ bei Sebastian Thies drei Dokumentarfilme erstellt. Die einzelnen Zusammenfassungen der Filmprojekte und die Filme können Sie sich hier über den Link ansehen.

Internetprojekt „Dimensions of the U.S.-Mexican Border“

Die im Seminar „Contesting Cultural Space in the Americas“ erarbeitete Internetseite nimmt sich die vielschichtige Problematik der Grenze zwischen Mexiko und den USA zum Thema. Vor dem Hintergrund eines historischen Überblicks werden auf der Website die vier Dimensionen "Demographie und Ökonomie", "Drogen und Kriminalität", "Indigene Gebiete" sowie "Massenmedien - Film und Musik" präsentiert.

Das chilenische Exil- ein Radiofeature

Nach dem Putsch 1973 waren viele Chilenen gezwungen, ihr Land zu verlassen. Ungefähr 7000 von ihnen kamen nach Deutschland, für einige dauert das Exil bis heute an. Dieses Radiofeature berichtet über die politischen und historischen Hintergründe des Exils, die Ankunft der Chilenen in Deutschland, die Solidaritätsarbeit, die Konflikte unter den Chilenen und das Postexil. Die Autoren des Features sind Studierende der Spanien- und Laterinamerikastudien an der Universität Bielefeld. Es entstand im Rahmen des Seminars „La cultura y literatura del exilio chileno“ bei Sebastian Thies im Wintersemester 2004/05.

Summer School 2008

Die Summer School der InterAmerikanischen Studien bot Teilnehmenden die Gelegenheit, sich zwei Wochen intensiv mit dem lateinamerikanischen Dokumentarfilm auseinanderzusetzen. Hierzu wurden internationale Dozenten, u.a. der mehrfach preisgekrönte argentinische Dokumentarfilmer Ernesto Ardito, eingeladen, die in Workshops Einführungen in ihre eigenen Arbeitstechniken gaben. Weitere Themenblöcke setzten sich mit den Themen „narrative Strukturen“, „Dokumentarfilmästhetik“ und der „Konstruktion sozialer Wirklichkeit“ auseinander, die im medienpraktischen Schwerpunkt der Summer School direkt umgesetzt werden sollten.



 
 


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