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Mathematikdidaktische Bachelor-/Masterarbeiten im Profil GHR


1. Welcher Anspruch wird an Bachelor-/Masterarbeiten gestellt?


"Die Bachelorarbeit ist eine schriftliche Ausarbeitung, die im Rahmen eines Seminars erstellt wird, in dem die Studierenden zur Erörterung und Lösung ausgewählter wissenschaftlicher Probleme und zum Studium wissenschaftlicher Literatur angeleitet werden." (Fächerspezifische Bestimmungen Mathematik).
"Die Studierenden können die in den vorangegangenen Veranstaltungen (insbesondere zu "Vertiefung Mathematikdidaktik", "Berufsfeldschwerpunkt" oder "Spezielle Aspekte der Mathematik" bzw. "Spezielle Aspekte der Mathematikdidaktik") erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten einbringen, um sich selbstständig unter Anleitung ein mathematisches schulrelevantes oder mathematikdidaktisches Problem und dessen Lösung zu erarbeiten." (Modulbeschreibung MD 11)
aber:
Mit einer Bachelor-/Masterarbeit soll die mathematikdidaktische Welt nicht neu erfunden werden. Es wird kein großer "Rundumschlag" erwartet. Vielmehr soll eine kleine, klar beschriebene Fragestellung methodisch sauber untersucht werden.


2. Wie finde ich ein Thema?


Vom Veranstalter des Begleitseminars wird ein Rahmenthema vorgegeben. Ziel aller Bachelor-/Masterarbeiten ist es, eine spezifische Frage aus diesem Bereich selbst zu entwickeln, theoretisch zu erörtern und (in der Regel) empirisch zu überprüfen. Dazu ist es im Vorfeld notwendig, erfolgreich an fachdidaktischen Veranstaltungen teilgenommen zu haben und nun weitere, auch neuere didaktische Literatur (insbesondere auch empirische Studien) zu lesen. Wichtige Aspekte bei der Entwicklung eines Themas sind: (1) eigenes Interesse, (2) eigene Vorkenntnisse und (3) Machbarkeit im vorgegebenen Zeitrahmen. Sie sollten sich die folgenden Fragen stellen:

Das Finden einer sinnvollen, umsetzbaren Themenstellung ist ein wesentlicher Teil des wissenschaftlichen Arbeitens - beim endgültigen Eingrenzen und Ausschärfen des Themas hilft Ihnen das begleitende Seminar. Lesen Sie aber bereits vor Beginn des Semesters entsprechende Literatur, um schon zu Beginn des Seminars eine möglichst klare Vorstellung von Ihrem Thema zu haben.


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3. Welche Kompetenzen werden benötigt?




4. Nach welchen Kriterien wird die Arbeit beurteilt?




5. Worin liegt meine eigenständige Leistung?




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6. Welcher Unterschied besteht zwischen Bachelor- und Masterarbeiten?


Eine Bachelorarbeit in Didaktik der Mathematik hat einen Umfang von 30 bis 50 Seiten. Für die Anfertigung der Arbeit stehen sechs Wochen zur Verfügung. Die Bearbeitungszeit für eine Masterarbeit beträgt 3 Monate. Bei didaktischen Arbeiten kann der in den FSB empfohlene Umfang von 40 Seiten überschritten werden; in der Regel sind Arbeiten im Umfang von maximal 70 Seiten möglich.


7. Worauf sollte ich organisatorisch achten?


Die unter Punkt 1. bis 5. aufgeführten Anforderungen sind anspruchsvoll; nicht zuletzt, weil neben der theoretischen Bearbeitung des Themas eine schulpraktische Untersuchung gefordert wird, die zahlreiche organisatorische Absprachen mit der betreffenden Schule impliziert. Die dafür zur Verfügung stehende Zeit ist durch Schulferien, Klassenarbeiten, schulische Veranstaltungen und Ähnliches beschränkt. So ist es empfehlenswert, parallel zum Begleitseminar möglichst wenige weitere Verpflichtungen (z.B. Fallstudie) zu planen, um zeitlich flexibel auf mögliche Probleme reagieren zu können. Nehmen Sie auch frühzeitig Beratungsmöglichkeiten in Anspruch.


8. Wo bekomme ich Unterstützung?


Das Institut für Didaktik der Mathematik hat zwei von studentischen Hilfskräften besetzte Stellen eingerichtet, die speziell für die Beratung beim Planen und Schreiben von Bachelor-/ Masterarbeiten und für Hilfen bei der Literaturrecherche bestimmt sind. Sie sind besetzt von Studierenden, die bereits erfolgreich eine wissenschaftliche Arbeit im Bereich Didaktik der Mathematik geschrieben haben und Ihnen mit eigenen Erfahrungen beim Schreiben und Recherchieren zur Seite stehen.
  • Beratung:

    Ab dem 1. März 2013 findet keine Beratung mehr statt

  • Literaturrecherche: N. N.



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