Die Analysen zu den Elementen der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit im Jahr 2006 zeigen, dass sich das erstmals in 2002 ermittelte Syndrom empirisch bestätigen lässt.
Die Befunde unterstreichen die These, dass es sich bei der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit um ein latentes Konstrukt mit dem gemeinsamen Kern der Ungleichwertigkeit handelt.

Abb. 1: Die Elemente des Syndroms Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
Die empirischen Ergebnisse belegen, dass die einzelnen Elemente nicht unabhängig voneinander ausgeprägt sind. Es lässt sich daher folgern, dass feindselige Einstellungen nicht nur gegen eine, sondern vielfach gegen mehrere Gruppen gerichtet sind. Trotz des gemeinsamen Kerns des Syndroms ist zu beachten, dass die Zusammenhänge nach wie vor unterschiedlich eng ausfallen.

Abb. 2: Mittelwerte der Syndromelemente von 2002 bis 2009 im Vergleich
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