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Die Bedeutung der Datenpublikation

Für die Wahrnehmung der Forschung ist es von erheblicher Bedeutung, daß das IKG Daten seiner Erhebungen nicht nur für eigene Publikationen verwendet, sondern auch anderen Wissenschaftlern für Sekundäranalysen zur Verfügung stellt. Denn Forschungsdaten stellen ein wertvolles Gut dar. Sie sind als Ressource anzusehen, die für die Infrastruktur der Forschung ebenso unverzichtbar ist wie Personal und Literatur. Inhaltliche Aussagen sind ohne ein Datenfundament nicht glaubhaft zu vertreten. Erhebungen sind aber kostspielig und zeitaufwendig und erfordern spezielle Kenntnisse der empirischen Methodik. Es wurde daher in der Vergangenheit in der Fachwelt vielfach mit Bedauern konstatiert, daß die primären Datennnutzer, also die Forscher, die die Daten selbst erhoben haben, deren Analysepotential nie ganz ausschöpften, während Fachkollegen aus verschiedenen Gründen keine Nutzungsoption gewährt wurde. In Zukunft wird es dagegen ebenso selbstverständlich sein, Daten zu publizieren, wie immer schon Texte veröffentlicht wurden. Die Politik des IKG entspricht Forderungen der großen deutschen und internationalen Forschungsförderer, Daten müßten vor dem faktischen Verlust für die Forschung bewahrt und systematisch der Sekundärnutzung zugänglich gemacht werden. Die Sekundärnutzung steigert den gesellschaftlichen Ertrag der Forschungsförderung, da sie die Partizipation am Forschungsprozeß auch ohne große Budgets ermöglicht, sei es in Qualifikationsarbeiten oder im regulären Forschungsbetrieb.