GMF Survey
Logo der Einrichtung
 
Uni von A-Z
Universität Bielefeld > IKG > projekte
  

Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (GMF-Survey 2002-2012)

Kurzbeschreibung
Ziel des Projektes ist es, das Ausmaß und die Entwicklung des Syndroms menschenfeindlicher Einstellungen (Rassismus, Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit, Etabliertenvorrechte, Abwertung von Obdachlosen und Menschen mit Behinderung, Homophobie, Islamfeindlichkeit, Sexismus, Abwertung von Langzeitarbeitslosen, Abwertung von Asylbewerbern, Abwertung von Sinti und Roma) in der Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland im Zeitverlauf (mittels jährlicher Erhebung) zu analysieren und auf der Basis sozialpsychologischer und soziologischer Konzepte zu erklären.
Diese Zielsetzung ist nicht nur von wissenschaftlicher Relevanz, um Forschungslücken schließen zu helfen, sondern vor allem auch von gesellschaftspolitischer Bedeutung, weil die menschenfeindlichen Einstellungen mit der ihnen zugrunde liegenden Ideologie der Ungleichwertigkeit einem leitenden Wertgrundsatz dieser Gesellschaft, nämlich der Gleichheit von Menschen, entgegenstehen und zur Legitimation von Gewalt gegen Minderheiten und Schwache dienen können. Das Projekt wurde gefördert durch ein Stiftungskonsortium unter Federführung der Volkswagen-Stiftung.
Laufzeit
01.04.2002-31.03.2012
Drittmittelprojekt
ja
Externe Kooperationspartner
Prof. Dr. Steffen Kühnel, Universität Göttingen; Prof. Dr. Peter Schmidt, Universität Gießen; Prof. Dr. Ulrich Wagner, Universität Marburg; Apl. Prof. Dr. Jürgen Mansel; Prof. Dr. Jost Reinecke
Projektleitung
Herr Prof. Dr. Wilhelm Heitmeyer
Herr Prof. Dr. Andreas Zick
ProjektmitarbeiterInnen
Frau Dipl.-Soz., M.A. Eva Maria Groß
Frau Dipl.-Soz. Daniela Krause
Frau Dr. Dipl.-Psych. Beate Küpper
Beteiligte Einrichtungen
Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung
Gefördert durch
Volkswagen Stiftung
Literatur
Publikationsliste wird geladen … / Loading publication list …

get data via GESIS data service