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<!DOCTYPE rdf:RDF PUBLIC "-//DUBLIN CORE//DCMES DTD 2002/07/31//EN" "http://dublincore.org/documents/2002/07/31/dcmes-xml/dcmes-xml-dtd.dtd">
<rdf:RDF xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" xmlns:vCard="http://www.w3.org/2001/vcard-rdf/3.0#"><rdf:Description rdf:about="http://www.uni-bielefeld.de/ikg/projekte/Graduiertenkolleg884GMF.html"><dc:source>http://www.uni-bielefeld.de/ikg/projekte/Graduiertenkolleg884GMF.html?__xsl=/templates/null.xsl</dc:source><dc:title>Graduiertenkolleg 884 GMF</dc:title><dc:creator>4129</dc:creator><dc:description></dc:description><dc:subject></dc:subject><dc:publisher>Universität Bielefeld</dc:publisher><dc:date>2014-03-28</dc:date><dc:language>de</dc:language><dc:format>text/html</dc:format>Graduiertenkolleg 884 'Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit'Kurzbeschreibung    
Das Graduiertenkolleg (GK) "Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit"
    ist an den Universitäten Marburg und Bielefeld beheimatet. Es ist
    interdisziplinär angelegt mit WissenschaftlerInnen aus der
    Soziologie, Psychologie, den Geschichtswissenschaft,
    Politikwissenschaft und Kulturwissenschaften. Das GK ist an das
    gleichnamige 10jährige Forschungsprojekt Gruppenbezogene
    Menschenfeindlichkeit (GMF) (finanziert unter Federführung der
    Volkswagen-Stiftung, Bewilligungsempfänger Heitmeyer) angekoppelt,
    in dessen Rahmen in jährlichem Abstand Bevölkerungsumfragen
    (wiederholte repräsentative Querschnitte und ein fortlaufender
    Längsschnitt ) durchgeführt werden. Untersucht werden
    Phänomenologie, Ursachen und Konsequenzen Gruppenbezogener
    Menschenfeindlichkeit, in Form der Abwertung, Ablehnung und
    Diskriminierung gesellschaftlicher Minderheiten, wie Zuwanderer,
    Juden, Muslime, Nicht-Sesshafte, Homosexuelle, usw..

    Das Forschungsprogramm im GK ergänzt das GMF um weitere Facetten und
    Hintergründe Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit sowie den sich
    aus den Ergebnissen ergebenden Implikationen für die Entwicklung von
    Interventions- und Präventionsmaßnahmen. Dazu stehen die bislang
    vorliegenden Datensätze aus dem Forschungsprojekt und neue
    internationale und lokale Daten zur Verfügung. Die Ergebnisse des
    GMF-Forschungsprojekts werden im GK erweitert durch empirische
    Studien, die sich auf qualitative und quantitative Verfahren
    beziehen, wie weitere Umfragen und Interviewstudien,
    Längsschnittuntersuchungen, Beobachtungsstudien, Experimente und
    Inhaltsanalysen. Die Arbeiten im GK werden so aufeinander
    abgestimmt, dass entweder in einzelnen Arbeiten oder zwischen
    verschiedenen Arbeiten zum selben Thema verschiedene Methoden zum
    Einsatz kommen.

    Das Studienprogramm fokussiert eine themengebundene Ausbildung mit
    Bausteinen zur (allgemeinen und speziellen) inhaltlichen Vertiefung
    im Themenbereich Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Durch
    Einbeziehung internationaler Gäste, Auslandsaufenthalte der
    Mitglieder des GK und Anknüpfung an eine internationale
    Vergleichsuntersuchung wird die Einbindung in die internationale
    Forschungsgemeinschaft sichergestellt.
Internetadressehttp://www.uni-marburg.de/menschenfeindlichkeitLaufzeit
						
						
							01.01.2004-31.12.2012
						
					Drittmittelprojekt
						
							ja
						
						
					Externe KooperationspartnerPhilipps-Universität MarburgProjektleitungHerr Prof. Dr. Ulrich Wagner (Marburg)Herr Prof. Dr. Andreas Zick (Bielefeld)ProfessorenHerr Prof. Dr. Gerd BohnerHerr Prof. Dr. Heinz-Gerhard HauptHerr Prof. Dr.  Wilhelm HeitmeyerFrau Jun.-Profs. Friederike EysselHerr Prof. Dr. Jost ReineckeProjektmitarbeiterInnenFrau Dipl. Päd. Odette SeldersBeteiligte EinrichtungenFakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie/Abteilung GeschichteFakultät für Psychologie und Sportwissenschaft/Abteilung für PsychologieFakultät für SoziologieInstitut für interdisziplinäre Konflikt- und GewaltforschungGefördert durchDeutsche Forschungsgemeinschaft</rdf:Description></rdf:RDF>