SoRA-ZO
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Modellprojekt 'Sozialraumanalysen zum Zusammenleben vor Ort' (SoRA-ZO)

Kurzbeschreibung
Das öffentlich geförderte Modellprojekt "Sozialraumanalysen zum Zusammenleben vor Ort" (kurz: SoRA-ZO) fokussiert die praktische Initiierung und Nutzung lokalen Engagements zur Stärkung einer verantwortlichen Zivilgesellschaft angesichts Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und speziell Rechtsextremismus. Ausgehend von der Annahme, dass das Zusammenleben von Menschen einerseits stark von individuellen, andererseits aber auch deutlich von den kontextuellen Faktoren des umgebenden Sozialraums bestimmt wird, sollen in dem Forschungsprojekt die Rolle des kommunalen als auch des unmittelbaren Wohnumfelds gezielt zu den individuellen Einstellungen der BewohnerInnen in Beziehung gesetzt werden, um so primär das je spezifische lokale Ausmaß feindseliger Mentalitäten abbilden bzw. das in der Bevölkerung vorhandene Potential für bürgerschaftliches Engagement beschreiben zu können. Diese raumspezifischen Erkenntnisse sind Basis für eine unmittelbare und praxisrelevante Verwertung, d.h. über die Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren in allen Phasen des Projekts können die wissenschaftlichen Erkenntnisse direkt bezogen auf die je besondere Beschaffenheit eines Sozialraums fruchtbar gemacht werden, um so systematisch bürgerschaftliches Engagement und damit Zivilgesellschaft zu stärken. Das Modellprojekt strebt dabei ausdrücklich die dauerhafte Etablierung der zugrunde liegenden Konzeption in Form von Anschlussprojekten an, d.h. interessierte Verbände, Städte und Gemeinden können entsprechende Analysen für ihren Sozialraum in Auftrag geben, um empirische Grundlagen für die Initiierung und/oder Stärkung einer reflexiven Stadtgesellschaft zu schaffen.

Projektdetails und nähere Informationen speziell zu den Ausschreibungsmodalitäten unter http://www.uni-bielefeld.de/ikg/sora_zo.html
Internetadresse
http://www.uni-bielefeld.de/ikg/sora_zo.html
Laufzeit
01.06.2008-31.10.2010
Drittmittelprojekt
ja
Externe Kooperationspartner
Sozialwissenschaftliches Umfragezentrum GmbH und proVal - Gesellschaft für sozialwissenschaftliche Analyse, Beratung, Evaluation
Projektleitung
Herr Prof. Dr. Wilhelm Heitmeyer
Frau Dipl.-Soz. Sandra Legge
Herr Dipl.-Sozw. Andreas Grau
ProjektmitarbeiterInnen
Herr Dipl.-Pol. Dierk Borstel
Frau Dipl.-Soz. Julia Marth
Beteiligte Einrichtungen
Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung
Gefördert durch
Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS)
Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung (vhw)
Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)
Landespräventionsrat Niedersachsen (LPR)