Demokratische Kulturen in Sportvereinen
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Demokratische Kulturen in Sportvereinen

    "Sportvereine sind nicht per se demokratische Räume, vielmehr ist es ihre Aufgabe mit den im Sport angelegten Werten das sportliche Umfeld als demokratischen Raum zu gestalten und zu einer Stärkung der Kultur der Anerkennung, der Partizipation, der sozialen und kulturellen Öffnung beizutragen und Demokratie zu leben und mitzugestalten."
    (Pilz, 2006)

 

  • Hier geht es zum Abschlussbericht "Demokratische Kulturen in Sportvereinen"
  • Abschlussbericht
     

  • Das Projekt
  • Sportvereine dienen nicht nur der sportlichen Betätigung, sondern bieten ebenso vielfältige Möglichkeiten zur Partizipation, Integration und Teilhabe und können somit Demokratie sowie den sozialen Zusammenhalt einer Gesellschaft stärken.
    Vereinskulturen können jedoch auch mit Konformitätsdruck und Ausgrenzung einhergehen, insbesondere wenn sich die Vereinsmitglieder in Bezug auf sozialstrukturelle Faktoren nur wenig unterscheiden.
    Das Forschungsprojekt untersucht, inwiefern sich der Zusammenhang von Homogenisierung, sozialem Zusammenhalt und Konformitätsdruck tatsächlich auf das Miteinander im Vereinsleben auswirkt und ob ausgrenzende und diskriminierende Effekte beobachtbar sind. Die Studie fokussiert hierbei die Frage nach den demokratischen Lösungen für die beschriebenen Herausforderungen. Primäres Ziel der Untersuchung ist es, wissenschaftliche Erkenntnislagen zu erzeugen, die wiederum dazu dienen können, auf den unterschiedlichen Ebenen des Landes, der Kreise und vor Ort Diskussionen anzustoßen und Dialoge über die demokratische Kultur in Sportvereinen zu führen.

    Die Pilotstudie wird durch den LandesSportBund Niedersachsen gefördert
     

  • Das Team
  • MA Soz. Madlen Preuß
    Dipl.-Soz. Denis van de Wetering
     

  • Kooperation
  • Universität Leipzig, Institut für Sportpsychologie und Sportpädagogik
    Mag.-Sportwiss. Hannes Delto (Fachgebiet: Sportsoziologie)