Mitte-Studie 2018 - Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland

Kurzbeschreibung:

Die Mitte-Studien haben sich über die kontinuierliche und unabhängige Forschungsarbeit sowie Dissemination in der politischen Bildung in den vergangenen Jahren zu einer der wichtigsten öffentlichen Diskurs- und Debattengrundlagen zum Zustand der Demokratie und ihren Bedrohungen etabliert. Auch für die Mitte-Studie 2018 liegt der primäre Fokus auf der Frage, wie verbreitet rechtsextreme Einstellungen in der deutschen Bevölkerung sind. Ein zweiter Schwerpunkt liegt auf der Verbreitung Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit (GMF), d.h. auf der Erfassung des Ausmaßes und der Hintergründe der Abwertung von gesellschaftlichen Minderheiten in der Bevölkerung. Die Studie ermittelt wie die vorherigen Mitte-Studien der FES vor allem, welche rechtsextremen, menschenfeindlichen wie auch rechtspopulistischen Meinungen in der Querschnittsbevölkerung vorhanden sind, welche Ausmaße sie annehmen, wie sie sich im Vergleich zu den Vorjahren verändern, und welche sozialen Faktoren ihnen zugrunde liegen. Sie analysiert aus einer gesellschaftswissenschaftlichen Perspektive die Dynamiken der Bemessung von Ungleichwertigkeit von Gruppen sowie demokratiefeindlicher Meinungen. Die Mitte-Studie nimmt Fragen zum gegenwärtigen gesellschaftlichen Zustand der Bundesrepublik in Augenschein und widmet sich Grundfragen des Zusammenhaltes, der politischen Identitäten wie auch der Bindung an die Demokratie.

 

Ausgewählte Veröffentlichungen früherer Mitte-Studien:

Zick, Andreas/Klein, Anna (2014). Fragile Mitte – Feindselige Zustände. Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2014. Hg. f. d. Friedrich-Ebert-Stiftung v. Ralf Melzer. Bonn: Dietz.

Zick, Andreas/Küpper, Beate/Krause, Daniela (2016). Gespaltene Mitte – Feindselige Zustände. Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2016. Hg. f. d. Friedrich-Ebert-Stiftung v. Ralf Melzer. Bonn: Dietz.

 

Die Veröffentlichung der Forschungsergebnisse der aktuellen Mitte-Studie ist für das Frühjahr 2019 geplant.

 

Laufzeit:

06.2018 bis 04.2019

 

Projektleitung:

Prof. Dr. Andreas Zick

 

Projektmitarbeiter*innen:

Wilhelm Berghan

 

Mitglieder des Forschungsteams:

Prof. Dr. Beate Küpper

Dr. Jonas Rees

 

Förderung:

Friedrich-Ebert-Stiftung