Zentrum für Ästhetik
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Ästhetisch

Mit dem "Ästhetik-Festival" richtet das Zentrum für Ästhetik ein Wissenschafts-Event besonderer Güte aus: Künstler/innen und Wissenschaftler/innen der verschiedenen Fachrichtungen wenden sich einem gemeinsamen Thema zu. In sinnlich erlebbaren und allgemein verständlichen Beiträgen vermitteln sie ihre spezifischen Perspektiven zu einem übergeordneten Phänomen, das auf diese Weise interdisziplinär beleuchtet und in übergreifenden Zusammenhängen wahrnehmbar wird.

Ästhetik-Festival 2015 zum Thema "Paradox"

Wieso kann es eigentlich - terminologisch ein Widerspruch in sich - Chaostheorien geben? Auf welche Widersprüche muss sich die moderne Physik in ihrer komplexen Theoriebildung einlassen? Warum legen wir größten Wert auf Privatsphäre und stellen doch jede Menge Privates ins Netz? Könnte es sein, dass sich Liebe zu einem wichtigen Teil auf paradoxe Kommunikaton gründet? Und warum konnte der Athlet Achilles den Vorsprung der Schildkröte nie einholen?

Die Welt is paradox. Alltäglich begegnen sie uns, die kleinen Widersprüche und die großen Verwirrungen. Und das setzt sich in der Wissenschaft fort. Gerade das, was die Logik auf eine harte Probe stellt, erzeugt Neugier. Wissenschaftler wie Künstler lockt das Andere, das Neue, das Verborgene, das Geheimnisvolle, und mit der Paradoxie eröffnet sich ein Potenzial, etablierte Normen zu hinterfragen.

Beim in Zusammenarbeit mit der Kunshalle Bielefeld organisierten Ästhetik-Festival vom 8. - 10. Oktober dreht sich alles um das Thema "Paradox". Der Form der Beiträge sind dabei keine Grenzen gesetzt: Vom klassischen Kurzvortrag über performative Einlagen, Interviews, Filme und Expertendiskussionen bis zur Fusion zweier Formate ist vieles denkbar. Selbstverständlich dürfen auch die spielerischen und humoristischen Aspekte des Themas nicht fehlen, genauso wenig wie die Nähe des Paradoxen zum Absurden, Grotesken und Surrealen.

Das dreitägige Programm und weitere Informationen stehen auf der Festival-website www.uni-bielefeld.de/paradox.