Die nächste Lesenacht findet voraussichtlich am Donnerstag, dem 21. November 2013 statt.

Jedes Jahr im Herbst wird es abwechslungsreich und spannend, wenn in der "Lesenacht" Lehrende und Studierende der Universität Bielefeld ausgewählte Passagen aus ihrer Lieblingslektüre vortragen. Nachdenkliches und Bewegendes, Wissenschaftliches und Amüsantes stehen auf dem Programm. Erleben Sie die Lust auf Wissenschaft einmal anders, gehen Sie mit den Autorinnen und Autoren auf Zeitreise, lassen Sie sich berühren von Schicksalen.
Die Lesenacht 2012 fand am Donnerstag, dem 22. November statt. Empfohlen von Studierenden und Lehrenden der Universität Bielefeld bereicherten auch dieses Mal die Lesenacht vielseitige literarische Genres wie Roman, Science-Fiction, Poesie oder Kurzerzählungen.
Zum Abschluss der diesjährigen Lesenacht konnten sich die Besucher/innen auf eine lokale Größe der Literaturszene freuen: Die Bielefelder Autorin Que Du Luu las aus ihren zwei Romanen "Totalschaden" und "Vielleicht will ich alles". Mit leisem Humor und großem Feingefühl für die Tragikomik des Alltags schreibt Luu über zwischenmenschliche Beziehungen, ganz ohne aufgesetztes Psychologisieren. Für ihren Debüt-Roman "Totalschaden" gewann sie 2007 den Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis. Das ausführliche Programm der Lesenacht 2012 finden Sie hier.
Einen Rückblick in Bildern haben wir hier für Sie zusammengestellt:

Gut besucht: über 450 Besucher/innen kamen zur diesjährigen Lesenacht.

Christoph Karlheim liest aus "Das Schlimmste kommt noch - oder - Fast eine Jugend"
von Charles Bukowski.

Cornelius Budde liest aus "Verbrechen" von Ferdinand von Schirach.

Daniel Freyher liest aus "Der futurologische Kongress" von Stanislaw Lem.

Dr. Matthias Rose liest aus "Morgue und andere Geschichten" von Gottfried Benn.

Dr. Ulrike Graff liest aus "Wunderkind und andere Meistererzählungen" von Carson McCullers.

Feride Celik liest aus "Der Prophet" von Khalil Gibran.

Das Jazz-Quartett der UniBigband spielt in den Pausen.

Lara Ködel liest aus "Die blinde Eule" von Sadeq Hedayat.

Marc Vierhaus und Ulrike Meyer lesen aus "Die Brüder Karamasow" von Fedor M. Dostoevskij.

Marius Hanke liest aus "Ausweitung der Kampfzone" von Michel Houellebecq.

Myriam Gerullis liest aus "Die Geschichte von Herrn Sommer" von Patrick Süskind.

Stephan Lange liest aus "Der Klang: Vom unerhörten Sinn des Lebens".

Que Du Luu liest aus ihren Romanen "Totalschaden"...

... und "Vielleicht will ich alles".
Fotos: Erich Grevelding