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"Sprachpraxis", das mündliche und schriftliche, produktive und rezeptive Benutzen des Französischen in verschiedenen Situationen, ist eine zentrale Komponente des Bachelor-Studiengangs, der ja auf eine Tätigkeit in verschiedenen Berufsfeldern vorbereiten soll. Das gilt insbesondere dann, wenn eine Tätigkeit in der Sprachlehre angestrebt ist: Erste und wichtigste Voraussetzung für den Lehrerberuf sind sehr gute Französischkenntnisse. Das praktische Umgehen mit dem Französischen wird in vielfältiger Weise geübt. So findet die Mehrzahl der Seminare in französischer Sprache statt. Spezielle sprachpraktische Veranstaltungen zielen einerseits auf Korrektheit der Textproduktion; es werden andererseits auch Textformen für bestimmte Verwendungszusammenhänge geübt, z.B. schriftliche und mündliche Präsentation, Bearbeitung mehrsprachiger Vorlagen, offizielle Korrespondenz usw. Wer es wünscht, kann auch einen Schwerpunkt auf Übersetzen legen. Für die Sprachpraxis besonders wichtig ist der obligatorische Studienaufenthalt (Auslandsaufenthalt) an einer französischsprachigen Universität, in dem man gerade in der Sprachpraxis Erfahrungen sammelt, die in Deutschland nicht simuliert werden können. Solche Erfahrungen wird man auch während des Praktikums machen, das nach Möglichkeit im frankophonen Ausland absolviert werden soll, zumindest aber in einem Umfeld, in dem praktisch mit Französisch gearbeitet wird (Auslandskorrespondenz, Vorbereitung einer Ausstellung etc.) Trotz dieser vielfältigen Anregungen, Gelegenheiten zum Lernen und Anforderungen im Studium, wird der Absolvent das angestrebte Niveau der Französischkenntnisse nur erreichen, wenn er gute Vorkenntnisse mitbringt. Erwartet werden Französischkenntnisse, wie man sie in der Regel in einem Leistungskurs an der gymnasialen Oberstufe erwirbt. Die Kenntnisse werden zu Beginn des Studiums in einem Sprachtest nachgewiesen. |
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