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Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft
Das Forum für Literatur und Psychoanalyse wurde im Januar 2008 in Anlehnung an den Freiburger Arbeitskreis für Literatur und Psychoanalyse gegründet. Wir sind eine Gruppe von Psychologen, Psychoanalytikern, Pädagogen und Literaturwissenschaftlern, die bei unterschiedlichsten Ansätzen ein Bezug zur Psychoanalyse als Theorie und Analysemethode verbindet. Der interdisziplinäre Austausch steht bei unseren Projekten im Vordergrund. Die Pluralität der Anknüpfungspunkte ist uns sehr wichtig. Denn durch die verschiedenen Blickwinkel auf den Gegenstand/ das Literarische/ die Phänomene im Literarischen gelingt es, psychoanalytische Theorien kritisch-konstruktiv zu diskutieren und zu reflektieren. Wir streben an, den sozialhistorischen, mentalitätsgeschichtlichen und kulturellen Kontext in Bezug auf den gewählten Gegenstand zu berücksichtigen. Ebenso wichtig erscheint uns der ergänzende Einbezug von Theorien und Erkenntnissen weiterer analytischer Schulen, der allgemeinen Psychologie und Sozial- und Kulturpsychologie. Wie dem Freiburger Arbeitskreis ist es uns ein Anliegen, durch unsere Arbeiten einen Beitrag dazu zu leisten, dass die Psychoanalyse als wissenschaftliche Disziplin nicht wieder zu verschwinden droht.
Unsere jährlich stattfindenden Tagungen und daran angeschlossene Treffen finden zu von uns vorher abgestimmten und vorbereiteten Themen statt. Nach "Invidia - Eifersucht und Neid" im Herbst / Winter 2009 und "Ira - Wut und Zorn" im Frühjahr 2011 folgte im Frühjahr 2012 "Superbia - Hochmut und Stolz" . Aus unseren bisherigen Tagungen ist jeweils ein Aufsatzband erwachsen, der unsere gemeinsame Arbeit, aber auch die Forschungsinteressen und -weisen der jeweiligen Disziplinen dokumentiert.
Aktuell: Für den Band "Superbia" können noch Beiträge eingereicht werden. Bei Interesse kontaktieren Sie bitte Frau Badura oder Herrn Kreuzer.