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Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft
Seit Juli 2008. Vollständiger Titel: "Ästhetisch-rhetorische Strategien politischer Kommunikation. Inszenierung, Rhetorik und Theatralität des Politischen im Geschichtsdrama des 18. und 19. Jahrhunderts"; Teilprojekt A2 im SFB 584 "Das Politische als Kommunikationsraum in der Geschichte".
Das Projekt fragt nach der
Gestaltung und Reflexion des Politischen im Drama des 18. und 19. Jahrhunderts. Analysiert werden die Strategien, mit denen die Dramatiker dieser Zeit in den Geschichtsdramen "politisch" werden, indem sie das Politische darstellen und durch die Inszenierung mit spezifischen ästhetisch-rhetorischen Mitteln befragen.
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Seit 2006. Die impliziten Koordination von interagierenden Agenten. Schaffung eines einheitlichen Prozessmodells der Kommunikation. Übertragung auf die Bereiche der multimodalen Kommunikation. Analyse der Mensch-Maschine-Kommunikation.
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Seit 2006. Reproduktionstechnologien und Transplantationsmedizin aus literatur- und kulturwissenschaftlicher Perspektive.
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DFG-Projekt
Dr. Christian Oestersandfort, Universität Bielefeld
Das DFG-Projekt zur Platon-Rezeption hat ein ästhetisch-kulturell geprägtes Erkenntnisinteresse, das die Forschungslücke, die für die produktive Aneignung Platons um 1900 im George-Kreis bislang besteht, durch die Veröffentlichung einer kritischen Monographie schließen soll.
DFG Project B13 (2008-2012): Autoethnography: Documentary Film in
the Borderlands and New Ethnicities (Raussert/Thies) als Teil des SFB 584:
The Political as Communicative Space in History.
Project B13 (2008-2012);
das von der DFG geförderte interamerikanische Projekt ist Teil des SFB
der Geschichte und untersucht identitätspolitische Strategien in
Dokumentarfilm und Medien in den Amerikas mit Fokus auf Grenzzonen
zwischen Mexiko und den USA. Ferner ist es komparativ eingebunden in
Studien zu Ethnizität in Lateinamerika (Büschges) und Nepal
(Pfaff-Czernecka)
Projekt Critical Dictionary of Inter-American Studies (DFG-Anschub-Finanzierung RA 821/5-1; 2009; 2009-2012)
In Kooperation mit der Penn State University (USA) erarbeitet die Sektion American und Inter-American Studies den Projektbereich Literatur, Musik und Kunst der Amerikas (Projektleiter Raussert/Kirschner)
Projekte zu Mobilität, Migration und Transnationalität
(laufend und in der Vorbereitungsphase)
1. Ethnic Identity Politics: Transnationalization and Transculturation in American Urban Popular Music (DFG RA 821/6-1) mit University of Washington, Seattle (USA)
Untersuchung der Migrationsdynamiken von Musikformen, Identitätsstrategien und Ethnizitätskonzepten im Zeitalter der Globalisierung (2009-2010)
2.-Dezentrale DFG-Forschergruppe in Kooperation mit der Universität Duisburg-Essen
Antragsphase 2: Das identitätspolitische Feld in Transnationalisierungsprozessen Neue Identitäten, Dynamiken der Verräumlichung und Medialisierung in den Amerikas (Raussert)
3. Komparative Perspektiven: Transnationale Identitätsmuster
und Film in den Amerikas (USA/Kanada,Mexiko,Argentinien)
(in Kooperation mit Investigadores del Cine REDIC, Universidad de Guadalajara) (Projektleiter Raussert, Campos-Garcia; in der Vorbereitungsphase)
Link: http://www.uni-bielefeld.de/geschichte/forschung/sfb584/
Seit 2007. Die monographische Untersuchung, die aus dem von der VW-Stiftung geförderten Projekt hervorgehen wird, befasst sich mit dem Phänomen der über 500-jährigen Präsenz von "Zigeunern" in der Literatur und Kunst Europas. Angelegt als interdisziplinäre Gedächtnisgeschichte, geht sie der Frage nach, wie es dazu kam, dass die kleine, politisch und ökonomisch eher einflusslose und kulturell marginalisierte Volksgruppe der Sinti und Roma so stark im kulturellen Gedächtnis Europas verankert ist.
Weitere Informationen:
Seit 2009. DFG-Forschungsprojekt im Schnittpunkt von Germanistik, Publizistik und den Geschichtswissenschaften. Ziel des Vorhabens ist es, Kontinuitäten und Diskontinuitäten im Europa-Diskurs kulturkonservativer Autorinnen und Autoren über einen Zeitraum von 30 Jahren (1930-1960) zu erforschen: Welche Deutungsmuster des 'Europäischen' wurden über das Ende der NS-Zeit weiter fortgeschrieben (?) – und welche Interpretationstraditionen nach 1945 wieder aufgegriffen resp. neu gestiftet?
Das Projekt ist als Beitragzum interdisziplinären Forschungsfeld 'Europa' und zu einer noch zu schreibenden Gesamtdarstellung des Kulturkonservativismus des mittleren 20. Jahrhunderts zu verstehen.
IAS: International Association of Inter-AmericanStudies
(Gründung und Sitz in der Universität Bielefeld, Fakultät ür
Lingusitik und Literaturwissenschaft; Executive Director Prof. Dr.
Wilfried Raussert).
Die International Association of Inter-AmericanStudies ist Ergebnis und Folgeprojekt der Research Group E Pluribus Unum?; Ethnic Identities of Transnational Integration in the Americas (Center for Interdisciplinary Research (ZiF).
Die internationale Gesellschaft leistet interdisziplinäre Netzwerkbildung von Forschern, Forschergruppen und Forschungsprojekten zu den Amerikas auf internationaler Ebene, veranstaltet alle zwei Jahre internationale Konferenzen zu zentralen Forschungsthemen der Amerikas.
(Rektoratsmittel): Projekt zur Netzwerkbildung und zur Förderung des Forschungsaustauschs auf Doktorandenebene.
Seit 2007 fördert und veranstaltet das Projekt jährlich internationale Symposien für Doktoranden und Doktorandinnen mit Schwerpunkt auf transnationale Inter-American und British-American Studies. Das Projekt arbeitet in enger Kooperation mit dem Clinton Institute for American Studies, Dublin (Irland), University College Cork, (Irland), Penn State University (USA), University of Southern California, LA (USA), und der Universität Duisburg-Essen.
Seit 2008.
Vollständiger Titel: "Erforschung und Weiterentwicklung literaler Kompetenzen von BA-Studierenden".
Im letzten Jahrzehnt hat sich die Bildungsforschung verstärkt der Untersuchung literaler Fähigkeiten und Kompetenzen zugewandt. Doch anders als die Sprachentwicklungs- und auch die Schulforschung ist der Bereich der Sprach-, Lese-, Schreibkompetenz an Hochschulen nahezu unbeobachtet und unerforscht geblieben, obwohl genau darauf abzielende Schlüsselqualifikationen zum zentralen Ausbildungsziel aller wissenschaftlichen Studiengänge gehören.
Dieses Projekt wird die Sprach-, Lese- und Schreibkompetenzen von BA-Studierenden in den Fächern Germanistik und Physik empirisch untersuchen und didaktisch fördern.
Deshalb versteht sich das Projekt als eine erste große Studie zum Stand und zur Entwicklung literaler Kompetenzen an deutschen Hochschulen.
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Seit 2009.
Internet-Portal zur Sammlung und freien Nutzung
von Texten in westfälischer Sprache aus der Zeit von 800 bis 1800. - Kooperationsprojekt mit der Universität Münster.
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Volkssprachige „Autoritäten” rechnen zur Gruppe der Kleineren lyrischen Formen. Während Reimsprüche, Epigramme, Distichen und Priameln zu kürzeren oder längeren Reihen gruppiert sein können, aber nicht müssen, gehört bei den „Autoritäten” die Reihenbildung zwingend zum üblichen Erscheinungsbild. Es handelt sich um gereimte Zwei- oder Vierzeiler mit angegebener (oft fingierter) Urheberschaft, die jeweils einer im Mittelalter anerkannten Autorität als Sprecher (Gottvater, Propheten, Philosophen, Dichter) zugeschrieben wird.
Das editorische Erfassen und Kommentieren dieser oft von einem Dutzend oder mehr solcher Sprecher verbürgten Verse ermöglicht Einblicke in die literarische Vermittlung von vormodernem Handlungs- und Orientierungswissen an einem konkreten und überschaubaren Beispiel. Die enge Verbindung mit graphischen Überlieferungen macht das Projekt zugleich zu einer Fallstudie für mittelalterliche Intermedialität (Text-Bild-Beziehungen).
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Seit 2008.
Seit etwa drei Jahrzehnten finden in allen Teilen Norddeutschlands
grundlegende Sprachveränderungen statt. Der Gebrauch des Plattdeutschen
geht stark zurück, zugleich hat sich eine norddeutsch geprägte
Alltagssprache verbreitet, die je nach Region unterschiedliche Merkmale
aufzuweisen scheint (zum Beispiel hat sich in Brandenburg Berlinisch als
regionale Umgangssprache seit längerer Zeit etabliert). Über den Verlauf
und den aktuellen Stand dieser Entwicklungen ist bislang wenig bekannt.
Sprachwissenschaftler von sechs Universitäten des norddeutschen Raumes (Bielefeld, Hamburg, Kiel, Münster, Potsdam und Frankfurt (Oder) ) haben sich daher zur Durchführung des Projektes "Sprachvariation in Norddeutschland" (SiN) zusammengefunden. Dieses Projekt wird eine umfassende Bestandsaufnahme zum alltäglichen Sprachgebrauch in den Regionen Norddeutschlands geben.
Ziel des SiN-Projektes ist die Erhebung und die Analyse der unterschiedlichen Sprachlagen zwischen hochdeutscher Standardsprache und niederdeutschen Dialekten als Ergebnis eines kontaktbedingten Sprachwandels.
Dabei sollen regionale und lokale Besonderheiten identifiziert und in Hinblick auf ihre Verwendungsweisen in unterschiedlichen Situationen, Einstellungen und Erfahrungen beschrieben werden.
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DFG-Projekt von Prof. Dr. Wolfgang Braungart in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Achim Aurnhammer (Univ. Freiburg), Prof. Dr. Stefan Breuer (Unvi. Hamburg) und Dr. Ute Oelmann (Leiterin des Stefan George-Archivs Stuttgart).
Redaktion: Dr. Birgit Wägenbaur.
Koordination von Teilabschnitten: Prof. Dr. Kai Kauffmann (Univ. Bielefeld) und Prof. Dr. Barbara Beßlich (Univ. Heidelberg).
Das Handbuch wird neben drei großen monographischen Teilen über Stefan George und seinen Kreis (Leben und Werk), über systematische Aspekte der George-Dichtung (wie etwa Poetik, Rhetorik, die Rolle von bildender Kunst, Wissenschaft und Medien oder auch kreisimmanenten sozialen Prozessen, Mythen und Mythisierungen sowie politischen Fragestellungen) und über die Rezeption und Wirkung des George-Kreises auch ein Personenlexikon mit rund 150 Artikeln enthalten. Es handelt sich dabei um Mitglieder des George-Kreises selbst sowie George persönlich nahestehende oder auf andere Weise für ihn wichtige Personen (Schriftsteller, Wissenschaftler).
Das Handbuch soll im Herbst 2011 im Verlag Walter de Gruyter erscheinen.
Seit 2002.
The research group started in 2002. Since October 2005 the Research Group is in its second period
which will last until 2008. Information on the first period (2002 - 2005) is available.
Links:
Das Publikationsorgan der internationalen Gesellschaft hat ebenfalls seinen Sitz in der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft und operiert in Kooperation mit der Universidad de Guadalajara (Mexiko).
Herausgeber sind Prof. Wilfried Raussert (Universität Bielefeld) und Prof. Yolanda M. Campos (Universidad de Guadalajara) Das Journal publiziert in englischer und spanischer Sprache und fördert besonders den wissenschaftlichen Nachwuchs.
Link: http://interamerica.de