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Willkommen auf der Homepage des interdisziplinären Forschungsprojektes

    Linguistische Differentialtypologie epileptischer und anderer anfallsartiger Störungen:

    Diagnostische und therapeutische Aspekte.

Auf diesen Seiten erhalten Sie einen Einblick in die Projektarbeit, seine Forschungsansätze und -ziele.

 

Stand der Informationen auf dieser Homepage: Nov. 2003

 

Der Grundgedanke:

In ärztlichen Sprechstunden und Klinikzusammenhängen schildern PatientInnen mit Anfallserkrankungen regelmäßig ihre Anfälle, ggfs. entsprechend vorausgehende Vorgefühle (Auren).

Die Grundidee dieses Projekts ist, dass die Art und Weise, wie über über diese Phänomene gesprochen wird, auch etwas mit der jeweiligen Erkrankung zu tun hat. Gibt es spezifische Formulierungsmuster bestimmter Erkrankungen und wie sehen diese aus?

Um das herauszufinden, werden Gespräche, wie sie im medizinischen Kontext natürlicherweise vorkommen - mit Einwilligung der PatientInnen - aufgezeichnet und linguistisch untersucht.

Ziel dieses Projektes ist, diese Analyseergebnisse differenzialdiagnostisch fruchtbar zu machen. D.h. über die Art der Anfalls- und Aurenbeschreibung, wie sie im Gespräch mit Medizinern zu Tage tritt, sollen diese Hinweise auf die Art der Erkrankung erhalten können.

Als neuer Untersuchungsaspekt tritt seit 2002 die sprachliche Darstellung von Angst im Umfeld von Anfällen zu den differenzialdiagostischen Fragestellungen hinzu. Eine interdisziplinär zusammengesetzte Kooperationsgruppe am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZIF) der Universität Bielefeld wird von April bis Oktober 2004 diese Aspekte vertiefen.

 

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