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Esther Andradi
Zwischen Argentinien und DeutschlandIm Rahmen des Interdisziplinären Forschungskolloquiums "InterAmerikanische Studien" liest die gebürtige Argentinierin Esther Andradi am 2. und 3. Februar in der Universität Bielefeld aus ihrem Werk.![]() 1950 in Atalivia in der Provinz Santa Fe geboren, emigrierte sie 1975 aufgrund der politischen Verhältnisse zunächst nach Peru, Anfang der 80er Jahre nach Berlin. 1995 kehrte sie nach Buenos Aires zurück; seit 2002 lebt sie wieder in Berlin. Anfangs arbeitete sie als Journalistin im peruanischen Lima, mittlerweile hat sie neben Drehbüchern sowie Reportagen für Hörfunk und Fernsehen auch mehrere literarische Werke verfasst. Auf deutsch liegen unter anderem der Roman "Über Lebende" und mehrere Kurzgeschichten und Essays wie "Mein Kontinent, mein Körper" und "Vielfalt der Stimmen" vor. Das verbindende Element ihrer Arbeit besteht darin "zu zeigen, was es hier und heute heißt, Frau zu sein. Was meine Arbeit bestimmt, ist der weibliche Blick." Am Donnerstag, den 2. Februar findet unter dem Titel "Grenzgänge: Lateinamerikanische SchriftstellerInnen in Deutschland" ein Vortrag mit Lesung um 18:15h in Raum R2-155 statt. Darauf folgt am Freitag, den 3. Februar ein weiterer Vortrag mit anschließender Disskusionsrunde zum Thema "Zwischen Argentinien und Deutschland: Literarische und journalistische Erfahrungen in einer Welt in Bewegung" von 12-14h in Raum T2-213.
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