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Fachsprachlicher FörderunterrichtNeuer Förderverein unterstützt Projekte zur Förderung von Schülern nicht deutscher HerkunftsspracheBessere Noten, erfolgreiche Versetzung oder Schulwechsel von der Hauptschule zu Real- und Gesamtschulen - das sind erste Erfolgsmeldungen des Projektes "Förderunterricht für Schülerinnen und Schüler nicht deutscher Herkunftssprache".Im März dieses Jahres war das Projekt von der Universität Bielefeld in Kooperation mit der Stadt Bielefeld, den Schulen und der Schulverwaltung sowie der Regionalstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien aus der Taufe gehoben worden. Mittlerweile kommen 135 Schülerinnen und Schüler ein bis drei Mal pro Woche in die Universität und werden von 36 Lehramtsstudierenden und Studierenden des Faches "Deutsch als Fremdsprache" unterrichtet. Die Schülerinnen und Schüler kommen aus 25 Ländern und besuchen die Schulkassen fünf bis elf aller Schulformen. Sie erhalten gezielten Förderunterricht nicht nur in Deutsch, sondern auch in den anderen Fächern. Davon profitieren nicht nur die Schüler, sondern im Gegenzug auch die Studierenden, die Praxiserfahrung sammeln können. Sie können sich in einem Begleitsseminar zusätzliche Qualifikationen aneignen, zudem wird der Förderunterricht wissenschaftlich begleitet und konzeptionell weiterentwickelt. Finanziert wird das Projekt zur Zeit von der Stadt Bielefeld, der Sparkassenstiftung, dem Verein "Pro Bielefeld" und der Universität Bielefeld. Inzwischen gibt es eine Warteliste mit interessierten Schülerinnen und Schülern, die aus Geldmangel nicht in das Projekt aufgenommen werden können. Grund genug für die Initiatoren des Projektes - Dr. Reiner Schmidt und Beatrix Hinrichs M.A. von der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft der Universität Bielefeld - jetzt einen Förderverein zu gründen. Der Verein hat sich zur Aufgabe gemacht, weitere Sponsoren für das Projekt zu werben, aber auch grundsätzlich Fördermaßnahmen zusätzlich zum regulären Unterricht zu unterstützen. Zudem sollen spezielle Lehrmaterialien entwickelt und die Schulabschlussmöglichkeiten von Schülerinnen und Schülern nicht deutscher Herkunftssprache gefördert werden. Die Gründungsmitglieder des neuen Vereins - unter ihnen Jürgen Heinrich, OWL-Marketing GmbH, und Prof. Dr. Joachim Frohn, Bielefeld 2000plus -, wählten Dr. Andrea Frank, Referentin des Prorektors für Lehre, Studienangelegenheiten und Weiterbildung, zur Vorsitzenden. Ihr Vertreter ist Emir Sag vom Interkulturellen Büro der Stadt Bielefeld. Zudem gehören dem Vorstand Mürsel Pamuk, Vater zweier am Projekt beteiligter Kinder, und der Projektinitiator Dr. Reiner Schmidt an. Damit sind die das Projekt tragenden Gruppen - wie die Stadt Bielefeld, die Universität, die Eltern und die Projektmitarbeiter - im Vorstand vertreten.
Das Foto zeigt vorn den Vorstand des Fördervereins (v.l.): Dr. Reiner Schmidt, Mürsel Pamuk, Dr. Andrea Frank und Emir Sag sowie dahinter die Gründungsmitglieder(v.l.) Gerhard Dunkel, Beatrix Hinrichs, Annegret Grewe, Interkulturelles Büro der Stadt Bielefeld, Erika Schropp-Dietmair, Mitarbeiterin im Projekt Bielefeld 2000plus, Jürgen Heinrich, OWL-Marketing GmbH, und Prof. Dr. Joachim Frohn, Fakultät für Wirtschafswissenschaften und Initiator von Bielefeld 2000plus.
Weitere Information zum Thema: Interview mit Beatrix Hinrichs Fachsprachlicher Förderunterricht an der Uni
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