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Diskussion über das neue Hochschulrahmengesetz"Wir unterstützen den Protest uneingeschränkt..."Der akademische Mittelbau der Universität Bielefeld protestiert gegen die geplante Dienstrechtsreform: "Dienst nach Vorschrift" hieß es in den vergangenen Woche für zahlreiche Wissenschaftler. Auch der Senat der Universität fordert in einer Stellungnahme Verbesserungen der umstrittenen Reform. Am 1. Februar sprachen wir mit dem Dekan der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft Prof. Dr. Reinhard Meyer-Hermann und mit Prodekan Prof. Dr. Wolfgang Braungart über die Folgen des neuen Hochschulrahmengesetzes und die Situation der Geisteswissenschaften.Lili: Seit Anfang des Jahres schlägt die Diskussion um die Dienstrechtsreform im Rahmen des neuen Hochschulrahmengesetzes hohe Wellen. Der Freiburger Historiker Ulrich Herbert befürchtet Massenentlassungen an den Hochschulen. Teilen Sie diese Einschätzung? Reinhard Meyer-Hermann: Mit Sicherheit ist die Anzahl einer großen Zahl von Arbeitsplätzen gefährdet. Im wesentlichen hängt dies mit der 12-Jahres-Frist zusammen, die nach dem Magister oder dem Staatsexamen vorgesehen ist. Es gibt aber besonders in Forschungsprojekten eine Vielzahl von Wissenschaftlern, die jenseits der 12-Jahres-Frist arbeiten. Wenn das Gesetz tatsächlich ohne jede Übergangsregelung in Kraft tritt, wird man davon ausgehen können, dass es nicht nur zu einer Vielzahl von Entlassungen kommen wird, sondern dass als Konsequenz dieser Entlassungen eine Vielzahl von Forschungskontexten ziemlich brutal und plötzlich zusammenbricht. Lili: Der Jurist Ulrich Preis betont in einem Kommentar zum neuen HRG, dass im Rahmen des Teilzeit- und Befristungsgesetzes (TzBfG) weiterhin eine befristete Beschäftigung über den Zeitraum von zwölf Jahren möglich ist. Reinhard Meyer-Hermann: Aber es gibt erhebliche Schwierigkeiten Befristungsgründe anzuführen und das macht die Sache sehr schwierig. Alle Universitäten werden diesen Gesichtspunkt im Auge behalten müssen, da sie Gründe für eine Befristung der Verträge anführen müssen. Wolfgang Braungart: Das Problem der Daueranstellung haben wir ja jetzt schon. Darüber hinaus ist fraglich, inwieweit dieser Kommentar zum neuen HRG juristisch verbindlich ist. Das muß erst noch juristisch durchgefochten werden und das kann Monate, wenn nicht Jahre dauern. Und das ist für diejenigen, die sich jetzt qualifizieren, zu spät. Lili: Der Senat der Universität Bielefeld hat in einer Stellungnahme vom 24. Januar Verbesserungen der Dienstrechtsreform gefordert. Welche Punkte werden kritisiert? Reinhard Meyer-Hermann: Der entscheidende Punkt ist das Fehlen ausreichender Übergangsregeln. Außerdem kritisiert der Senat die Einschränkung von Beschäftigungszeiträumen von wissenschaftlichen Mitarbeitern in Forschungseinrichtungen und in Projekten, die sich über Drittmittel finanzieren. Wolfgang Braungart: Die Politik will eine Kreuzung aus amerikanischem Universitätssystem mit deutscher Massenuniversität. Das gelingt eben nicht, denn die amerikanischen Juniorprofessoren haben in der Regel keine achtstündige Lehrverpflichtung, so wie das hier vorgesehen ist. Dort sind die Seminare in den Lehrveranstaltungen sehr viel kleiner und deshalb ist die Situation absolut unvergleichbar. Unsere künftige Juniorprofessur wird etwas ganz anderes sein als der amerikanische Assistant Professor. Man möchte amerikanische Effizienz, ohne den Preis dafür zahlen zu wollen. Es handelt sich ganz offensichtlich um ein Spargesetz. Lili: Der Literaturwissenschaftler Gert Mattenklott befürchtet Auswirkungen auf die Qualität der Forschung, da die wesentlichen Forschungsleistungen in diesem Bereich durch Dissertation und Habilitation stattfinden. Wolfgang Braungart: Habilitationsschriften sind für die Geisteswissenschaften oft Grundlagenwerke. Sie entstehen in der Regel unter vergleichsweise günstigen Bedingungen, mit einer geringen Belastung durch Lehre. Lebensgeschichtlich findet eine Habilitation in einer Altersphase statt, die es ermöglicht, auf einem bestimmten Wissensstand noch einmal in intensiver Auseinandersetzung mit der Forschung eine ausführliche Arbeit zu schreiben. Meine eigene Habilitationsschrift ist gegenüber meiner Dissertation viel selbstständiger und couragierter. Kein Juniorprofessor wird sich das noch leisten können, weil es schon zeitlich nicht mehr möglich sein wird. Der Juniorprofessor kann in größere informelle Abhängigkeit vom Betrieb geraten. Es lässt sich nachprüfen, dass in den USA die Wissenschaftler mit Vollprofessur nur selten noch größere Arbeiten geschrieben haben. Obwohl die Bedingungen dort sogar noch wesentlich günstiger sind als auf unseren künftigen Juniorprofessuren. Hier wird eine Tradition europäischer Wissenschaftskultur ohne jede Not aufgegeben. Von dieser Diskussion sind auch Österreich und die Schweiz betroffen und auch die Niederlande und Frankreich, wo es habilitationsähnliche Verfahren gibt. Es ist nie belegt worden, dass im amerikanischen Hochschulsystem und im Bereich der Geisteswissenschaften so herausragende Leistungen erbracht worden sind, die Habilitationen aus dem europäischen Bereich wirklich so meilenweit in den Schatten stellen. Lili: Der akademische Mittelbau der Universität Bielefeld protestiert mit "Dienst nach Vorschrift" gegen die geplante Reform. Was kann dieser Protest bewirken? Reinhard Meyer-Hermann: Ich unterstütze diesen Protest uneingeschränkt und ich halte die Ideen des akademischen Mittelbaus für durchaus pfiffig. Allerdings habe ich große Skepsis gegenüber den Auswirkungen des Protests, allenfalls wird die Öffentlichkeit aufmerksam gemacht. Ich bin davon überzeugt, dass kein Protest den politischen Willen des Gesetzgebers ändern wird. Lili: Welche konkreten Auswirkungen wird die geplante Reform für die Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft haben? Reinhard Meyer-Hermann: Wir haben im Dekanat sämtliche Verträge unserer wissenschaftlichen Mitarbeiter daraufhin überprüft, ob wir vor Inkrafttreten dieses Gesetzes noch irgendetwas tun können, um die Weiterbeschäftigung dieser Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter noch außerhalb des Inkrafttretens des Gesetzes zu sichern. Rein zufällig ist es so, dass es wahrscheinlich keine Härtefälle an dieser Fakultät geben wird. An anderen Fakultäten sind wegen der Zwölfjahresreglung wirklich Existenzen bedroht und Forschungsstrukturen in Gefahr. Es geht aber nicht darum, nur uns im Blick zu haben. Lili: Welche Bereiche sind betroffen? Reinhard Meyer-Hermann: Es trifft vor allem die Sonderforschungsbereiche. Die Mitarbeiter müssen nach Ablauf der 12-Jahres-Frist sofort aus der Tätigkeit aussteigen. Man muß sich nur einmal klar machen, welche Konsequenzen das hat! Wolfgang Braungart: Warum soll man Wissenschaftler, die nicht auf eine Professur zustreben, aber dennoch wissenschaftlich arbeiten wollen, an der Forschung im öffentlichen universitären Rahmen hindern? Ulrich Beck hat die Formulierung von der Bastelbiographie geprägt. Nur wenige Studenten können heute damit rechnen, nach dem Studium vierzig Jahre auf einem Posten zu bleiben. Viele Studenten basteln sich in der Tat ihre Berufslebensläufe jetzt schon. Es ist doch in der Tat sinnvoll, dass nach drei oder fünf Jahren die Universität gewechselt wird. Ein wichtiger Impuls der Forschung liegt im Anreiz dieser Projekte, das wird in Zukunft schwieriger. Das Gesetz scheint mir auch im Hinblick auf die forcierte Drittmittelförderung wirklich kontraproduktiv. Das wird oft verhindern, dass solche Projekte begonnen werden, da man einfach nicht abschätzen kann, ob Wissenschaftler nach den Kriterien des neuen Gesetzes zu den Projekten passen. Reinhard Meyer-Hermann: Einer meiner wissenschaftlichen Mitarbeiter hat vor zwei Jahren seine Magisterprüfung abgeschlossen. Er hat mir explizit erklärt, dass er nicht lehren aber forschen will. Mit diesem Mitarbeiter muß ich ganz neu die Karriereplanung besprechen. Innerhalb von zwei Jahren muß er seine Promotion beenden, damit er sich für eine Juniorprofessur bewerben kann. Er muß sich darüber klar sein, dass er nach zwölf Jahren raus ist. Ich muß mit allen Mitarbeitern neu umgehen, weil ich nicht mehr die Möglichkeiten habe sie über einen gewissen Zeitraum in der Forschung zu halten. Wir hatten an der Fakultät einen Fall, wo jemand tatsächlich bis zum achtundvierzigsten Lebensjahr ausgebeutet wurde. Dann gab es keine Möglichkeit der Weiterbeschäftigung. Nun ist dieser Mensch arbeitslos. Solche Karrieren werden natürlich durch das neue Gesetz ausgeschlossen. Aber solche Fälle sind prozentual eine quantité négliable, das erfordert kein Gesetz, mit dem an anderer Stelle Forschung verhindert wird. Wolfgang Braungart: Wir haben in den Geisteswissenschaften nur wenige Forschungsinstitutionen außerhalb der Universität. Das Akademiewesen ist eher marginal in Deutschland, und die Institute der Max-Planck-Gesellschaft sind in der Regel mit den Universitäten verbunden. Ansonsten ist die geisteswissenschaftliche Forschung auf die Universitäten beschränkt. Dieses Gesetz nimmt wirklich nicht ernst, dass universitäre Forschung für die Geisteswissenschaften unverzichtbar ist, wenn es wirklich so etwas wie Geisteswissenschaften als Wissenschaften geben soll.Lili: Wie wichtig ist die Mitarbeit der wissenschaftlichen Mitarbeiter für die Forschung? Reinhard Meyer-Hermann: Diese Universität zeichnet sich dadurch aus, dass sie die Bedeutung der Forschung der wissenschaftlichen Mitarbeiter erkannt hat. Es gibt andere Universitäten, wo das nicht der Fall ist. Da wird so getan, als fände die Forschung nur auf professuraler Ebene statt. Die Senatssitzung hat mir deutlich gemacht, dass bis in die einzelnen Abteilungen der Universität hinein jedem klar ist, dass wir auf jeden Fall etwas für die Verbesserung der Position der wissenschaftlichen Mitarbeiter tun müssen. Die wissenschaftlichen Mitarbeiter können sicher sein, dass das im Blick der Universitätsspitze ist. Wolfgang Braungart: Wir sind dankbar für jeden Mitarbeiter, der in der Forschung innovativ ist. Insofern ist es auch das elementare Eigeninteresse der Professoren, dass ihre Mitarbeiter und junge Wissenschaftler generell nicht auf Juniorprofessuren verheizt werden. Denn nur dann haben sie die Gelegenheit, intensiv selbst zu forschen und die Professoren selbst anzuregen. Ich könnte auf das produktive Gespräch mit den Jüngeren, die noch mehr riskieren und stärker zu Denkexperimenten neigen, gar nicht verzichten. Reinhard Meyer-Hermann: Das Gesetz wird einen internen Konflikt in den Universitäten fördern. Die Professoren, Dekane und Projektleiter werden immer wieder in die Versuchung geraten einen hochverdienten wissenschaftlichen Mitarbeiter in eine unbefristete Stelle zu bringen. Aber auf absehbare Zeit ist in ganz Nordrhein-Westfalen nicht mit einer einzigen neuen Stelle an den Universitäten zu rechnen. Dann läuft die Universität zu. Alle Veränderungen müssen durch Umwidmungen stattfinden, und da sind die Konflikte vorprogrammiert. Wolfgang Braungart: Es wird eine Verlockung gerade in den Massenfächern geben, die Mitarbeiterstellen in Juniorprofessuren umzuwandeln: Warum sollen wir nicht die vier Stunden Lehre der C1-Stellen gegen acht Stunden Lehre umtauschen? Auch das ist eine Gefahr, auf die man sehr aufpassen muß. Reinhard Meyer-Hermann: Allerdings sieht das Gesetz in den ersten drei Jahren nur vier Stunden Lehre für den Juniorprofessor vor, und erst danach sollen sechs bis acht Stunden Lehre stattfinden. Es existiert also ein Spielraum, den man nicht ausnutzen muß. Lili: Wie können sich die Geisteswissenschaften gegen die Dominanz der naturwissenschaftlichen Fächer behaupten? Wolfgang Braungart: Wir sind viel zu verzagt und zu wenig offensiv, und wir machen zuwenig deutlich, warum es uns Geisteswissenschaftler geben muß. Literatur und Kunst sind doch die fundamentalen Selbstauslegungsmedien der Menschen, seitdem es so etwas wie menschliche Kultur gibt. Nicht umsonst versuchen wir die Höhlenzeichnungen in Frankreich zu verstehen und fragen nach den Zusammenhängen. Menschliche Kultur ist natürlich nicht nur Selbstauslegung, aber ohne Selbstauslegung ist für meine Begriffe eine humane Kultur nicht denkbar. Es ist immer unser Leben, unser Leben ist es als gedeutetes Leben, es muß interpretiert werden. Literatur und Kunst sind die Medien, in denen wir uns deuten; dadurch werden wir in einem ganz elementaren Sinne zu Menschen, dass wir zu uns in ein Verhältnis treten und nicht alles nur erdulden, ertragen, hinnehmen und an uns geschehen lassen. Wir sind Spezialisten für diesen Zugang zu unserer Kultur, und das sollten wir nach außen auch vertreten: Denn wer nicht kompetent mit Sprache umgehen kann - das sieht man zur Zeit an der Debatte um die Grundschule - , für den ist eine ganz grundlegende Zugangsmöglichkeit zu unserer Kultur und damit auch zu einem individuell glücklichen Leben stark behindert. Reinhard Meyer-Hermann: Als Linguist arbeitet man im Grenzbereich zwischen Natur- und Geisteswissenschaften. Linguistik ist eine Wissenschaft, die in zunehmendem Maße durch die empirischen Methoden der Naturwissenschaft geprägt ist. Ohne naturwissenschaftliche Methoden der computergestützten phonetischen Analyse kann man heute keine vernünftige Sprachanalyse betreiben. Deshalb sehe ich das weniger als Opposition, denn als notwendigen Konflikt, der sich aus dem Charakter der Naturwissenschaft ergibt. Ich sehe mich nicht als Schmuckleiste für das, was außerhalb der Naturwissenschaft betrachtet wird. Bei einer pragmatischen Betrachtung läßt sich schnell feststellen, dass Forschung in den naturwissenschaftlichen Fächern nun einmal ein Vielfaches kostet. Die Regierung hat eine bestimmte Masse zur Verfügung. Sie will bestimmte naturwissenschaftliche Projekte fördern, die sehr viel Geld kosten. Wenn man das will, dann bleibt weniger Geld für die Geisteswissenschaften. Wolfgang Braungart: Der Gegensatz zwischen Naturwissenschaft und Geisteswissenschaften ist wissenschaftsgeschichtlich verstehbar. Aber wir sollten uns schon stärker klar machen, was wir mit der literarischen und künstlerischen Kultur wollen. Ist sie nur Dekoration, wie die Teilnahme des Hochschulorchesters am Jahresempfang, oder ist es nicht sehr viel mehr? Wenn ja, dann braucht es eine öffentliche gesellschaftliche Diskussion, welche Konsequenzen wir zu ziehen haben. Die Zufriedenheit mit dem eigenen Leben hängt entscheidend davon ab inwieweit wir in der Lage sind, unser Leben als sinnvoll zu erfahren - und das geschieht eben nicht nur durch die Befriedigung materieller Bedürfnisse. Dass die Sinnresource in den Geisteswissenschaften auf eine inzwischen sehr komplexe und differenzierte Weise bereit gestellt werden kann, das sollten wir schon sehr deutlich machen. Grundsätzlich würde ich sagen: Die Geisteswissenschaften sollten selbstbewußter und offensiver sein und nach Außen orientiert sein. Ein konkretes Beispiel: Wir haben wieder alle geschlafen, als dieses Architekturschandmal dieses Anbaus des Oberstufenkollegs zustande kam. Wenn ich Journalist wäre, würde ich über diese Scheußlichkeit den höhnischsten Artikel schreiben, den man sich denken kann. Es ist ein Beispiel dafür, wie wir unsere Kompetenz nutzten könnten, um unsere Gesellschaft mitzugestalten. Hier wären wir eigentlich gefragt, aber unsere Fakultät ist nie gefragt worden. Lili: Welchen Stellenwert sollte die Geisteswissenschaft in Zukunft beanspruchen? Reinhard Meyer-Hermann: Die Ergebnisse der Geisteswissenschaften sind oft nicht so deutlich und deshalb unterstellen wir immer wie selbstverständlich, daß wir zu den schwächsten Glieder gehören, bei denen das Sparen anfängt. Ich denke das Chemie, Physik und Medizin auch Teil unserer Kultur sind. Wir haben das bloß aus dem Blick verloren. Wenn wir uns einmal nach Afrika begeben, dort ist der Zusammenhang zwischen Sprachverwendung und Medizin, zwischen Heilkunst und Erkenntnis und den Prozessen der Natur noch unmittelbar gegeben, beispielsweise in den Riten. Für den afrikanischen Heiler ist Sprache ein unablösbarer Bestandteil seiner Riten und zu seiner Kultur gehört wie selbstverständlich ein Verständnis der Natur. In unserer arbeitsteiligen Gesellschaft ist dieses Wissen in Fakultäten aufgegliedert. Letztlich ist die Frage nach der ethischen Berechtigung ein Teil der Kultur, weil die Frage nach der Förderung der Gesundheit selbstverständlicher Bestandteil der Kultur ist. Kultur heißt immer: Wie nehmen wir uns war? Wie positionieren wir uns? Ich will also keinen Gegensatz zwischen Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft. Interview: Peter Brand Kontakt: Prof. Dr. Reinhard Meyer-Hermann, Prof. Dr. Wolfgang Braungart
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