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Ausstellung
German-Texans and the Llano Estacado Connection

Zwischen 1820 und 1932 wanderten mindestens 6,5 Millionen Deutsche in die USA aus. Die Deutschen waren in diesem Zeitraum die größte Einwanderergruppe, und die deutsche Emigration korreliert dabei deutlich mit den wirtschaftlichen Strukturkrisen des 19. Jahrhunderts. Texas, das damals gerade seine Unabhängigkeit von Mexiko erkämpft hatte und noch nicht Mitglied der USA war, sollte eine deutsche Kolonie in Nordamerika werden. Um 1850 war jeder fünfte Bürger von Texas ein Immigrant aus Deutschland. Die kleine Wander-Ausstellung der TexasTech-Universität Lubbock (im Llano Estacado) versucht, diesen historischen Hintergrund wieder in Erinnerung zu rufen. weiter




"Mein Jesus bleibt bis zum Ende ein Zweifelnder…"
Tagebücher dreier Christen oder M. Jeshua und die Blumen des Evangeliums
von Nicole Karczmarzyk

Nachdem der Franzose Eric-Emmanuel Schmitt seinen deutschen Lesern mit "M. Ibrahim und die Blumen des Koran" im Jahr 2003 bewies, daß man auch ohne das Studium religiöser Schriften Weisheit und Lebensfreude versprühen kann, entwickelte er bereits ein Jahr später eine eigene Glaubenslehre mit der "Schule der Egoisten". In seinem neuesten Werk beschäftigt sich der ehemalige Philosophie-Dozent nicht nur mit dem christlichen Glauben, sondern legt seinen Lesern gleich ein fünftes Evangelium vor...weiter




A. L. Kennedy - "Stierkampf"
"Ich kann mich nicht mit solcher Begleitmusik umbringen."
von Sandra Wittrin

Stierkampf. Welche Assoziationen hat man bei diesem Wort? Die Mehrheit derer, die man danach fragt, wird wohl etwas sagen wie "Tierquälerei" oder "ein leichtsinniges Spiel mit dem Leben". Doch für die Andalusier ist es eine Leidenschaft. Ein Mann kann zeigen, dass er ein Mann ist und kann sich so in der männerdominierten Welt behaupten. Der Stier ist das Nationalsymbol Spaniens und drückt Kraft und Stolz aus. Ein beeindruckendes Tier, welches auf manch Einen Furcht einflößend wirkt. Nicht so auf die Toreros, sie stellen sich dieser Gefahr und ernten für diesen Einsatz ihres Lebens Ruhm und Ehre. Doch genauso schnell wie sie aufsteigen, können sie auch wieder ganz tief fallen und niemand möchte sie mehr in der Arena sehen...weiter




Interview mit Friederike Mayröcker
"Die Kunst kennt keine Indiskretion"
von Thomas Combrink

Friederike Mayröcker, langjähriges Mitglied des Bielefelder Colloquiums Neue Poesie, wurde 1924 in Wien geboren. In dieser Stadt lebt sie nun - von wenigen kurzen Unterbrechungen abgesehen - bereits über achtzig Jahre, und so beharrlich und konsequent sie dort an ihrer Lebenswelt festhält, so unermüdlich und engagiert verfährt sie auch mit ihrer Literatur. Ihr jüngstes Buch trägt den Titel "Und ich schüttelte einen Liebling". "Der Liebling", so sagt Friederike Mayröcker in diesem Interview mit Thomas Combrink, "ist die Sprache, die man so oft schüttelt, bis etwas rauskommt." Der andere "Liebling" dieses Buches ist ihr im Jahre 2000 verstorbener Lebens- und Schriftstellergefährte Ernst Jandl, denn diese jüngste Prosa hat sie mit etlichen Momenten der tiefen Trauer über den Verlust dieses Menschen angereichert...weiter




Attila Bartis: Die Ruhe
"Die Freiheit ist ein für Menschen ungeeigneter Zustand..."
von Anke Eberhard

"Die Ruhe" ist das vierte Werk des ungarischen Autors Attila Bartis, von dem bisher erst der Roman "Der Spaziergang" in deutscher Sprache vorliegt. Geboren wurde Bartis 1968 im rumänischen Siebenbürgen. 1984 zog er mit seiner Familie aufgrund von Repressalien, die der Vater - ein der ungarischen Minderheit angehörender Journalist - zu erdulden hatte, in die ungarische Hauptstadt Budapest um. Hier konnte er die Wende nach dem Fall des eisernen Vorhangs direkt miterleben. Mit dem Roman "Die Ruhe" legt Bartis ein düsteres Werk über die vergeblichen Versuche der Befreiung von der Vergangenheit und ihren Sünden vor...weiter




Rezension
Yasmina Reza: Adam Haberberg
von Timm Grzeschik

Wozu brauchen Strauße Flügel, wenn sie nicht fliegen können? Diese Frage stellt sich Adam Haberberg, der Protagonist des gleichnamigen Buches, als er an einem verregneten Tag vor dem Straußengehege des Pariser Jardin des Plantes steht und über sein Leben nachdenkt. Nach dem Erfolg von Haberbergs erstem Buches, sorgten die zwei Folgeromane für das Ende des Traumes nach literarischem Ruhm. "Wozu schreibt ein Schriftsteller, wenn es ihn nicht glücklich macht?" lautet die eigentliche Frage Haberbergs, der nun seinen Lebensunterhalt als Autor von Groschenromanen verdient...weiter




Konkrete Poesie als Alternative?
Ein Kolloquium an der Universität Bielefeld
von Helmut Heißenbüttel

Helmut Heißenbüttel (1921-1996) war einer der wegweisenden Protagonisten der Experimentellen Literatur. Er hat diese Form des literarischen Arbeitens nicht nur durch seine eigenen poetischen Arbeiten ständig mitgeprägt, modifiziert und die gewonnenen Erkenntnisse hinterfragt, sondern vielmehr auch in unzähligen literaturkritischen Texten versucht, die Experimentelle Literatur an ein interessiertes Publikum zu vermitteln. Das "Bielefelder Colloquium Neue Poesie" galt über einen Zeitraum von 25 Jahren als richtungsweisendes Diskussionsforum in Sachen einer vor allem auf die Materialität der Sprache setzenden Literatur. Auch Helmut Heißenbüttel war Mitglied des Colloquiums; an dieser Stelle soll an die Anfänge dieser Treffen erinnert werden mit einem Artikel, den Heißenbüttel aus Anlass des ersten Colloquiums 1978 in der "Zeit" veröffentlichte...weiter




'Boah ey!'
Shakespeares' "Wie es euch gefällt"
Oder: Die Frage nach dem Ich

von Claudia Wollenweber

Jeder von uns stellt sich irgendwann die Frage: Wie will ich eigentlich leben? Welcher Lebensweg ist der Richtige? Gerade in der heutigen Zeit stehen einem einige Optionen offen und man überlegt genau, welche Richtung man einschlagen könnte. Zum Einen gibt es die sehr individuelle Frage: Wen will ich lieben? Zum Anderen fragen wir uns aber auch: Wie will ich arbeiten? In welcher Gesellschaft will ich leben? Und vor kurzem beschäftigte uns die Frage: Wen will ich wählen? Es sind tausend Fragen, die uns täglich durch den Kopf gehen und zusammenfassend wieder auf die Basisfrage hinauslaufen: Wie wollen wir leben? weiter







Für seine Verdienste um die Literatur, die Literaturwissenschaft und das literarische Leben erhält Michael Krüger den Grad eines Doktors der Philosophie honoris causa. Wir dokumentieren die Rede Michael Krügers und die Laudatio von Friedmar Apel



Koreanische Lyrik: "Die Sterne über dem Land der Väter" von Claudia Wollenweber

Interview mit Günther Butkus: Moderne Koreanische Literatur & Verlagsarbeit
von Tanja Buchwald

Ausnahmezustand jenseits der Konventionen: Das Fringe Festival 2005 in Edinburgh von Nicole Karczmarzyk

"münden - entzüngeln" - Mit den Stimmen der Vorgänger von Thomas Combrink

Rezension: Leon De Winter "Place de la Bastille" von Nicole Karczmarzyk

Céline-Neuübersetzung Conciergen, Kuppler und Kleinbürger von Tomás Christ



Die Fakultätszeitung lebt vom Engagement der Studierenden ...

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Wie Schmidts Katze - Das Tagebuch von Alice Schmidt. Von Thomas Combrink

Rezension: Siebzehn Kapitel suchen einen Roman von Tomás Christ

Heftig ins Brett gebohrt: C.A. Damiano u.a. (Hrsg.): "Was das nun wieder soll?" von Thomas Combrink

Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod Licht am Ende des sturmverhangenen deutschen Sprachhorizonts
von Dorit Funke

Rafik Schami "Die dunkle Seite der Liebe" von Britta Langer

"Daten deutscher Dichtung": Alas, poor Arno! von Jörg Drews

Rezension: Literatur als Lebenshilfe von Thomas Combrink

Alexander Kluge und das neue Jahrhundert: Wieviel Wissenschaft verträgt die Poesie? von Thomas Combrink

"Eine Wissenschaft für sich..." Von Fußballästheten von Jan Herrmann

Büchern das Sprechen beibringen: Berufsperspektive Hörbuchverlag von Britta Langer

Interview mit Paul Wühr: "Die Wahrheit ist grauenerregend" von Thomas Combrink

Thomas Meinecke las in der Stadtbibliothek: Pop goes Politics vonThomas Combrink

Georg Klein - ein Berliner Autor im Gespräch - von Thomas Combrink

Die spinnen die Amis: ... wie man Latein in den USA studiert ein Bericht von Dorit Funke

Bielefelder Studenten erforschen das Platt der Engeraner und Spenger Bürger: Westfälisch vor Ort von Eike Jan Horstmann

Ehemalige im Interview: Monika Riedenklau vom Bielefelder Absolventen-Netzwerk sprach mit Dr. Birgit Vock-Wannewitz

Büchner-Preisträger Arnold Stadler gibt Einblicke in sein literarisches Schaffen: "Ich bin einer, der schreibt." Von Thomas Combrink

Verlagsportrait: Camilla Koziol beschreibt die Arbeit und die Geschichte des Bielefelder Aisthesis-Verlags...


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