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Betreute Dissertationen / Habilitationen
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Prof. Dr. Klaus- Michael Bogdal
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Von Prof. Bogdal betreute Projekte, nach Zeitpunkt des Beginns geordnet:



Dr. Julia Kormann 

Titel:
Abschied und Anfang in der Literatur nach 1989. Tendenzen der Literatur ostdeutscher Autorinnen und Autoren nach der 'Wende' am Beispiel von Thomas Rosenlöcher, Kerstin Hensel und Helga Königsdorf

Phil. Diss. Duisburg 1999.

Erschienen unter dem Titel: Literatur und Wende. Ostdeutsche Autorinnen und Autoren nach 1989, Wiesbaden 1999 
 
 

Dr. habil. Oliver Sill 

Titel:
Literatur in der funktional differenzierten Gesellschaft. Systemtheoretische Perspektiven auf ein komplexes Problem

Habil.-Schrift. Duisburg 1999

Erschienen unter dem Titel: Literatur in der funktional differenzierten Gesellschaft. Systemtheoretische Perspektiven auf ein komplexes Phänomen. Opladen 2001. 
 
 

Prof. Dr. Achim Geisenhanslüke 

Titel:
Der Buchstabe des Geistes. Postfigurationen der Allegorie von Bunyan zu Nietzsche 

Habil.-Schrift. Duisburg 2000 

Erschienen unter dem Titel: Der Buchstabe des Geistes. Postfigurationen der Allegorie von Bunyan zu Nietzsche. München 2003. 
 
 

Dr. Dirk Frank 

Titel:
Narrative Gedankenspiele. Untersuchungen zum metafiktionalen Roman zwischen Modernismus und Postmodernismus

Phil. Diss. Duisburg 2000 

Erschienen unter dem Titel: Narrative Gedankenspiele. Der metafiktionale Roman zwischen Modernismus und Postmodernismus. Wiesbaden 2001. 
 
 

Dr. Christof Hamann 

Titel:
Urbanismus und Geschichte/n. Repräsentationen New Yorks in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur

Phil. Diss. Essen 2001 

Erschienen unter dem Titel: Grenzen der Metropole. New York in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Wiesbaden 2001. 
 
 

Dr. Matthias N. Lorenz 

Titel:
Judendarstellung und Auschwitzdiskurs bei Martin Walser. Der Antisemitismusvorwurf gegen "Tod eines Kritikers" im Kontext des Gesamtwerks

Phil. Diss. Lüneburg 2004

Erschienen unter dem Titel: „Auschwitz drängt uns auf einen Fleck“. Judendarstellung und Auschwitzdiskurs bei Martin Walser [Mit einem Vorwort von Wolfgang Benz], Stuttgart, Weimar 2005. 
 
 

Dr. Anja Hirsch 

Titel:
"Schwebeglück der Literatur". Erzählen bei Wilhelm Genazino

Diss. in der LiLi-Fakultät eingereicht im Januar 2005 

Erschienen unter dem Titel: "Schwebeglück der Literatur". Der Erzähler Wilhelm Genazino, Heidelberg 2006.

 
 

Prof. Dr. Georg Mein 

Titel:
"Und wozu Leser in dürftiger Zeit". Literarische Bildung und soziokulturelle Millieus

Habilitationsschrift. Eingereicht bei der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft im Oktober 2005

 
 

Dr. Ji-Young Kim 

Titel:
Frauenliteratur im universitären DaF-Unterricht in Südkorea. Eine literaturdidaktische Konzeption unter kommunikativen, interkulturellen und geschlechtsspezifischen Aspekten

Angenommen von der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft im Oktober 2007
 
 

Dr. Oliver Müller 

Titel:
Germanistik in Siegen. Eine fachgeschichtliche Untersuchung zur Germanistik an einer Universitätsneugründung

Angenommen von der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft im Dezember 2007

Dissertation im Rahmen des DFG-Projekts "Neue Universitäten - Neue Germanistik?"

Dissertationspreis der Universität Bielefeld 2008


Dr. Natalie Bloch 

Titel:
Sprache als Ort der Gewalt/Gewaltdarstellung im zeitgenössischen Drama

Angenommen von der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft im November 2009

Gefördert durch ein Stipendium der Stiftung Bildung und Wissenschaft 

Dissertationspreis der Universität Bielefeld 2010


Siegfried Decker 

Titel:
Die brüchige Existenz. Adalbert Stifter und das Erhabene

Diss.-Projekt
 
 

Harald Hickmann 

Titel:
Ursprungsinszenierungen der Literatur bei Novalis und Hölderlin

Inhalt:
Ziel der Arbeit ist eine sowohl autorspezifische wie auch historische Differenzierung der poetischen Schreibweisen von Novalis und Hölderlin. Das zentrale Thema der diskursanalytisch orientierten Untersuchung bildet die Konstituierung der Literatur als exklusives Darstellungsmedium des präreflexiven und prädiskursiven Ursprungs des (Wissens-)Subjekts um 1800. Dabei soll erwiesen werden, dass beide Autoren diesen Anspruch innerhalb ihrer literarischen Texte auf jeweils unterschiedliche Weise konkretisieren und legitimieren, indem sie das ihnen verfügbare zeitgenössische Wissen auf je spezifische Weise verarbeiten. Gegenstand der Analyse sind die Romane "Heinrich von Ofterdingen" (Novalis) und "Hyperion" (Hölderlin) sowie das yrische Werk beider Autoren.

Diss.-Projekt 
 
 

Sonja Nerad 

Titel:
Verdichtung von Wissen in späten Hymnen Hölderlins

Diss.-Projekt 
 
 

Eduardo Manoel de Brito 

Titel:
Kafkarezeption als Reaktion auf die Gewalt in den bleiernen Jahren der Militärdiktatur in Brasilien.

Angenommen von der Universität Sao Paulo, Brasilien, unter dem Titel:
"Quando a ficção se confunde com a realidade: As obras In der Strafkolonie/Na Colônia Penal e Der Process/O Processo de Kafka como filtros perceptivos da ditadura civil-militar brasileira"

Promotionsstipendiat des DAAD
 
 

Ola Fahmy 

Titel:
Sinnkonfiguration und Sinndestruktion anhand ausgewählter Erzählungen Franz Kafkas. Eine literaturtheoretische Untersuchung.

Promotionsstipendium im Rahmen des Channel-Programms des DAAD

Diss.-Projekt 

 

Claudia Röhne 

Titel:
'Triumph und Nüchternheit'. Religion und Humanismus bei Schweizer Schriftstellern der zwanziger bis vierziger Jahre: Annemarie Schwarzenbach, Regina Ullmann, Albin Zollinger

Inhalt:
Die Schweizer Literatur der 1920er bis 1940er Jahre spiegelt den gesellschaftlichen Umbruch in ihrer Entwicklung vom Expressionismus über eine Renaissance der Heimatliteratur bis hin zur neusachlichen 'Bewusstseinsliteratur'. Im Zuge der Geistigen Landesverteidigung werden Konzepte eines 'neuen Menschen' erarbeitet, der angesichts einer realen Orientierungslosigkeit auf der Suche nach einer 'höheren Wahrheit' ist. In den Werken Schwarzenbachs (1908-1942), Ullmanns (1884-1961) und Zollingers (1895-1941) wird diese neue Geistigkeit mit Hilfe religiöser und humanistischer Motive ausgelotet; die vergleichende Arbeit soll Einflüsse, Parallelen und Entwicklungen der drei Autoren in diesem Kontext aufzeigen. Sozialkritik, Solidarität, das Heil des Individuums und der Gemeinschaft, Naturmystik und Schöpferkonzeption sind in den literarischen und journalistischen Werken der Autoren Wegsteine zu einer neuen Humanität. (croehne@web.de)

Diss.-Projekt 

 

David Musial

Titel:
Literaturdebatten nach 1945 in Deutschland aus jüdischer Sicht Von den Grenzen einer kosmopolitischen Erinnerungskultur im Fall des Holocaust

Inhalt:
Das Diktum von der Globalisierung der Erinnerungskultur scheint im Fall des Holocausts in der westlichen Hemisphäre Nationen übergreifende Entgrenzungen möglich gemacht und nationale Begrenzungen wenn nicht aufgeweicht, so doch wenigstens verschoben zu haben. Wie verliefen diese Grenzverschiebungen zwischen Opfer- und Tätergedächtnis seit 1945? Die Analyse der jüdischen Rezeption in Deutschland, Frankreich, den USA und Polen von im Kontext deutscher 'Vergangenheitsbewältigung' entstandener literarischer Werke und Literaturdebatten im ungefähren zeitlichen Horizont vom /Fragebogen /Ernst von Salomons bis zu Günter Grass' /Beim Häuten der Zwiebel/ soll diese Frage beantworten. Deutsche 'Vergangenheitsbewältigung' nicht nur durch die Brille politischer und internationaler Zwänge, sondern aus dem Blickwinkel der Opfer, ihrer Kinder und Enkel bietet das Potential, vermeintliche Gewissheiten im literarischen Umgang mit der deutschen Vergangenheit weiter aufzubrechen und gleichzeitig oftmals vom Dialog Ausgeschlossene wieder zu Wort kommen zu lassen. Kontakt: (davidmusial@gmx.de)

Diss.-Projekt 

 

Berthold P. Bartel

Titel:
Der Begriff Antiziganismus und die Implikationen des Redens über Roma und Sinti

Inhalt:
Seit den 1980er Jahren signifiziert der neu formulierte Begriff Antiziganismus eine bis dahin unbenannte Faktizität: auf jenem Umweg durch die Abstraktion, den sonst nur der Begriff Antisemitismus einschlägt, werden – vom Vorurteil bis zur Vernichtung – sämtliche Aussonderungen der Roma in Geschichte und Gegenwart zusammengefaßt. Der Neologismus dürfte den ambitioniertesten Versuch darstellen, die semantische Singularität des Antisemitismus herauszufordern, seine Implikationen sind der primäre Gegenstand des hier zu exponierenden Vorhabens. Ein weiteres Thema ist die vergleichende Untersuchung der beiden Termini, ihrer Verwendungen und Parallelisierungen in den letzten drei Jahrzehnten des bundesrepublikanischen Redens über Juden sowie Roma, Sinti und andere „Zigeuner“ mit den Mitteln kritischer Diskursanalyse.

Diss.-Projekt 

 

Patricia Pasic

Titel:
Heiner Müller im französischen Theaterfeld – Position und Rezeption.

Inhalt:
Heiner Müller nimmt im französischen Theaterfeld eine ganz besondere Stellung ein: Nach Bertolt Brecht und Thomas Bernhard steht er an dritter Stelle der meistgespielten deutschsprachigen Dramatiker der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Unter Berücksichtigung der kulturpolitischen Hintergründe und des transnationalen Literaturtransfers geht das Forschungsprojekt der Frage nach, wie Müller in Frankreich eine solch große Bekanntheit erlangen konnte. Eine wesentliche Rolle in diesem Vermittlungsprozess ist, wie die Untersuchung aufzeigen will, dem französischen Übersetzer und Dramaturg Jean Jourdheuil zuzuschreiben, der Müller gewissermaßen im französischen Theaterfeld „positionierte“. Ziel der Arbeit ist es, eine zentrale Forschungslücke in der interkulturellen Auseinandersetzung mit den Stücken deutschsprachiger Dramatiker zu schließen und Müllers Rezeption nachzuzeichnen.
Gefördert durch ein Doktorandenstipendium der Graduiertenschule des „LiLi-Kolleg“ (Universität Bielefeld)

Diss.-Projekt 

 

Nicole Pasuch

Titel:
"Die große Freiheit ist es nicht geworden…" Erich Kästners Rolle als Intellektueller nach dem Zweiten Weltkrieg

Inhalt:
Erich Kästner, der in der deutschsprachigen Öffentlichkeit primär als Kinderbuchautor im Gedächtnis geblieben ist, kommentierte nach dem Ende des Dritten Reiches in seinen Feuilletonartikeln, Essays, Kabaretttexten, Reden und Briefen auf kritische Weise die politische, gesellschaftliche und kulturelle Lage Deutschlands und setzte sich nachhaltig für einen demokratischen Neubeginn ein. Orientiert an Erkenntnissen der deutschen und französischen Intellektuellen-Soziologie und Pierre Bourdieus Ausführungen zum literarischen Feld, beleuchtet das Forschungsprojekt, literatur- und geschichtswissenschaftliche Perspektiven verknüpfend, Kästners Reetablierung als Schriftsteller und Journalist nach dem Zweiten Weltkrieg und untersucht diskursanalytisch seine Interventionen in (kultur-) politische Debatten der unmittelbaren Nachkriegsjahre und der jungen Bundesrepublik.
Gefördert durch ein Promotionsstipendium der FAZIT-STIFTUNG

Diss.-Projekt 

 

Kai Löser

Titel:
Bedrohliche Kontingenz und erlösender Totalentwurf. Carl Schmitt, Franz Kafka und die Moderne.
Stipendiat der Bielefelder Graduiertenschule

Diss.-Projekt 

 

Lisa Rihm

Titel:
Kriminalakte – Eine Untersuchung der filmischen Umsetzung von Kriminalfällen

Inhalt:
Nicht nur die großen, bekannten Verbrecher wie Bundy, Haarmann, Kürten oder Bartsch schafften den Sprung auf die große Leinwand. Auch fiktive Verbrechen werden filmisch umgesetzt, um das Verlangen der Menschheit nach der Darstellung eines „abnormalen“ Verhaltens zu befriedigen. Hauptaugenmerk dieser Arbeit liegt zum einen auf Verfilmungen von authentischen Kriminalfällen und solchen Filmen, die Authentizität vermitteln wollen. Zum anderen ist die Fokussierung auf die Täterfigur von Interesse, welche innerhalb der untersuchten Filme auf unterschiedliche Art erzeugt wird. Die Verbindung dieser Punkte bietet diskursanalytisch einen neuen Blick auf Intermedialität und durch die im Mittelpunkt des Untersuchungsgegenstandes stehenden Täterfiguren eine veränderte Sicht auf die Darstellung von Verbrechen.

Diss.-Projekt