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Die Dumm-Form der Überleitung sieht so aus:
Mit anderen Worten: Es handelt sich um weiter nichts als das begleitende Besprechen des eigenen Vorgehens, wie es auch wiederum der mündlichen, der Vortrags-Variante angehört. Dort kann es für die Zuhörer auch hilfreich sein, gesagt zu bekommen, daß ein nächster Schritt gemacht, ein neuer Gesichtspunkt angesprochen wird. In der Schriftform jedoch wird dies durch Überschriften und Gliederungspunkte angezeigt, ist also für jeden offensichtlich. Dabei gehören diese Gliederungspunkte selbst übrigens nicht zu Ihrem Text, d.h. Sie dürfen sich nicht unmittelbar auf sie beziehen. Lautet die Überschrift z.B. Außenseiter-Figuren im Frühwerk Thomas Manns, so dürfen Sie nicht fortfahren mit dem Satz Solche Figuren gibt es bei Thomas Mann eine ganze Anzahl, sondern der Sachverhalt muß noch einmal vollständig ausformuliert werden. Wie sollen Überleitungen aussehen? Am besten sind Überleitungen, die man als solche überhaupt nicht bemerkt. Je folgerichtiger Sie Ihre Arbeit aufbauen, desto natürlicher wird sich auch der jeweils nächste Gesichtspunkt ergeben. Sprechen Sie ihn einfach an, wenn er an der Reihe ist, einer besonderen Rechtfertigung dafür bedarf es dann nicht mehr. Wenn Sie aber den Eindruck haben, bei solchen Übergängen sagen zu müssen, daß etwas "später noch auszuführen sein wird, weiter oben schon angedeutet wurde" usw., dann stimmt etwas mit Ihrer Gliederung nicht, und Sie sollten prüfen, ob Sie den Stoff nicht so umorganisieren können, daß sich solche Regiebemerkungen erübrigen. Bei längeren Arbeiten, z.B. Examensarbeiten, darf es sicherlich auch mal vorkommen, sollte aber immer auf seine Notwendigkeit hin geprüft werden. Manches, was Ihnen weit zurückzuliegen scheint (weil Sie es schon vor Wochen formuliert haben), steht nur sechs Seiten davor und ist dem Leser gerade erst präsentiert worden. |
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