Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft
 
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Fakultät für Linguistik & Literaturwissenschaft | Fach: Germanistik

Workshop

 

Wie leicht verständlich sind Leichte und Einfache Sprache? Faktoren, Methoden und Evidenzen

16.-18.03.2017

Universität Bielefeld

Gebäude X, Raum E0-222

Leichte und Einfache Sprache wurden als schriftsprachliche Varietäten des Deutschen entwickelt, die Menschen mit geringen Lesefähigkeiten ein verstehendes Lesen ermöglichen sollen. Allerdings wurden die damit einhergehenden Annahmen bislang kaum empirisch überprüft.
Ziel des Workshops ist es, für das Leseverstehen relevante Faktoren zu identifizieren, geeignete qualitative und quantitative Methoden zu diskutieren und erste Evidenzen zur Verständlichkeit von Standardsprache, Einfacher Sprache und Leichter Sprache für Menschen mit Leseschwierigkeiten zusammenzutragen.

Programm :

Bitte melden Sie sich im Vorfeld per Email an sandra.pappert@uni-bielefeld.de zur Teilnahme am Workshop an.

Donnerstag, 16.03.2017

14:00 Uhr Registrierung (Raum X-E0-226)

14:45 Uhr Begrüßung

15:15 Uhr
Merle Naue, Annika Lange & Kathrin Berger (Büro für Leichte Sprache Wittekindshof, Bad Oeynhausen):
"Drum prüfe, wer sich sprachlich bindet..." ein Erfahrungsbericht aus der Praxis

16:30 Uhr
Marlies Thiering-Baum & Tobias Berger (Büro für Leichte Sprache, v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel, Bielefeld):
"Leichte Sprache- Schwere Aufgabe?" - Praxiserfahrungen aus/im Büro für Leichte Sprache in proWerk in Bethel

17:15 Uhr
Susanne Wagner (BBW Leipzig gGmbH) & Christa Schlenker-Schulte (Forschungsstelle zur Rehabilitation von Menschen mit kommunikativer Behinderung e. V., Halle/Saale):
Es gibt keine eierlegenden Wollmilchsäue oder: Sprachliche (An)Passung im Spannungsfeld von Enkodierung, Sprachkompetenz und kognitiven Fähigkeiten

Freitag, 17.03.2017

entfällt
Christiane Maaß (Universität Hildesheim):
Das Duden-Projekt der Forschungsstelle Leichte Sprache und Ansätze zu einer empirischen Validierung der Leichte-Sprache-Regeln - ein Projektbericht

10:45 Uhr
Daisy Lange (Universität Leipzig) & Sandra Pappert (Universität Bielefeld):
Wortsegmentierung in der Leichten Sprache - Umsetzung und Wirksamkeit

12:00 Uhr
Frank Domahs (Philipps-Universität Marburg):
Weglassen oder Hinzufügen: Wodurch wird Sprache leichter?

12:45 Uhr
Bettina Bock (Universität Leipzig):
Qualitativ-empirische Perspektiven auf Text- und Kontextverstehen von Menschen mit geistiger Behinderung und Menschen mit geringen Lesekompetenzen

14:30 Uhr
Sebastian Loth & Sina Zarrieß (Universität Bielefeld):
Mouse-Tracking: eine Methode zur automatischen Klassifizierung von Schwierigkeiten beim Textverstehen?

15:15 Uhr
Kerstin Richter & Martina Hielscher-Fastabend (Universität Bielefeld):
Einfach(e) Texte in der Aphasietherapie - aber wie?

16:30 Uhr
Arne Scholz (v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel, "KogniHome" & PIKSL Labor Bielefeld):
Leichte Sprache in Forschungsprozessen

17:15 Uhr Methodendiskussion

Samstag, 18.03.2017

10:00 Uhr
Ulrike Preußer (Universität Bielefeld):
Möglichkeiten und Grenzen für den Einsatz Leichter Sprache aus literaturdidaktischer Perspektive

10:45 Uhr
Christine Quandt (Kommunales Integrationszentrum Bielefeld):
Text-Checker - Ein lebensweltorientiertes Projekt zur Förderung des Schriftspracherwerbs an weiterführenden Schulen

12:00 Uhr
Said Sahel (Universität Bielefeld):
Variationslinguistische Überlegungen zur Leichten Sprache

12:45 Uhr Abschlussdiskussion

Lokale Organisation:

Sandra Pappert
Pirkko Friederike Dresing

Kontakt:

Sandra Pappert
Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft
Universitätsstr. 25
33615 Bielefeld
Tel. 0521 106 3714
sandra.pappert@uni-bielefeld.de