Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft
 

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FörBi

Überblick über das Projekt "Förderunterricht für Schülerinnen und Schüler nicht deutscher Herkunftssprachen"

Über 17 Jahre Erfahrung

Das Projekt FörBi-Förderunterricht für Schülerinnen und Schüler nicht deutscher Herkunftssprachen an der Universität Bielefeld wurde im März 2001 nach dem Vorbild eines ähnlichen Projekts an der Universität Essen, dessen Aufgabe in der Förderung bzw. Verbesserung der Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund liegt, gegründet. Das durch Drittmittel finanzierte Projekt ist im Fach Deutsch als Fremdsprache der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft angesiedelt und wird von Frau Prof. Dr. Claudia Riemer und von Frau Dr. Beatrix Hinrichs geleitet.

Angeregt wurde das Projekt durch die Initiative Bielefeld 2000plus, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Zusammenarbeit zwischen Universität und der Stadt Bielefeld zu fördern und die vorhandenen vielfältigen Ressourcen der Universität gezielter für die Entwicklung der Stadt zu nutzen.

Das Profil unseres Projektes

Das Projekt bietet eine duale Förderung, indem es die Schüler bei der Bewältigung schulischer Anforderungen in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathe in Kombination mit der Fremd- bzw. Zweitsprache Deutsch unterstützt. Gefördert werden alle Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund der Sekundarstufe I und II. Diese bekommen nachmittags in den Räumlichkeiten der Universität sprachliche und fachliche Förderung in den schulischen Hauptfächern. Außerdem werden für Seiteneinsteiger ohne Deutschkenntnisse Kurse auf unterschiedlichen Niveaustufen angeboten. Der Unterricht wird von LehramtsstudentInnen gehalten und dient somit dem Erwerb von Unterrichtserfahrung und Sensibilisierung für die Lehrtätigkeiten in mehrsprachigen und interkulturellen Kontexten.

Interesse an unserem Projekt teilzunehmen?

Um einen Platz zu bekommen, müssen sich die Kinder und Jugendlichen nach einer telefonischen Terminabsprache zu einem persönlichen Anmeldegespräch im Büro einfinden (unter Umständen begeleitet von ihren Eltern, Lehrern oder Sozialarbeitern). Auf der Grundlage des Gesprächs, der Auskünfte der Schülerinnen und Schüler und nach Sichtung der Zeugnisse und mitgebrachten Arbeitshefte wird eine kurze Problemdiagnose gestellt und auf dem Anmeldebogen notiert. Diese Informationen dienen dazu, die Schülerinnen und Schüler den entsprechenden, bereits eingerichteten Gruppen zuzuordnen bzw. eine neue Gruppe zu bilden.

Das Projekt FörBi-Förderunterricht für Schülerinnen und Schüler nicht deutscher Herkunftssprachen ist seit über vierzehn Jahren eine erfolgreiche außerschulische Einrichtung, die zur Verbesserung der Noten, Versetzungen, guten Schulabschlüssen oder der Verhinderung von Abschulungen einen enormen Beitrag leistet.