Faculty of Linguistics and Literary Studies
 
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Fach: Deutsch als Fremdsprache - FORSCHUNG: MAGISTERARBEITEN & DISSERTATIONEN - ABSTRACTS

Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft

Dannerer, Monika: Besprechungen im Betrieb: Empirische Analysen und didaktische Perspektiven. Dissertation, Universität Bielefeld, Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft, 1999. - 364 S. Erschienen im iudicium Verlag, München. ISBN 3-89129-136-1 Pick It! .

Konferenzen und Besprechungen scheinen so etwas wie ein "notwendiges Übel" zu sein - nicht wegzudenken, aber äußerst lästig. Ausgangspunkte für die vorliegende Auseinandersetzung mit dem Diskurstyp "Innerbetriebliche Besprechung" waren sowohl die Bedeutung, die Besprechungen aufgrund ihrer Häufigkeit in fast jedem Beruf und auf vielen hierarchischen Ebenen haben, als auch die Einstellung, die Teilnahme an Besprechungen sei eigentlich keine "richtige" Arbeit bzw. halte sogar vom Arbeiten ab. Die Zielsetzung dieser Arbeit ist daher eine doppelte: einerseits den Diskurstyp ausgehend von einem Datenkorpus diskursanalytisch herauszuarbeiten und zu beschreiben und andererseits anzuregen, wie diese Ergebnisse im (Fach-) Fremdsprachenunterricht berücksichtigt werden können. Zu diesem Zweck werden nicht nur die zugrunde liegenden Strukturen von Besprechungen - bereits auf das Ziel der Fremdsprachendidaktik hin - herausgearbeitet, sondern auch die Mittel, die zur Realisierung an der sprachlichen Oberfläche aufgefunden werden können, exemplarisch und systematisch dargestellt.

Standort in der Fachbibliothek Lili: BU300 D188 BNR:158/3281700


Deichsel, Sabine: Konzepte von „Germanistiken“ in verschiedenen Ländern. Magisterarbeit, Universität Bielefeld, Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaften, 1989. – 350 S. mit einem Anhang (Transkripte der Interviews), in drei Teilen.

In Zusammenhang mit der Diskussion über die Inhalte der Begriffe „Deutsch als Fremdsprache“, „Interkulturelle Germanistik“ und „Auslandsgermanistik“ versucht die Autorin Beispiele germanistischer Konzeptionen vorzustellen, die sich hinter der „Auslandsgermanistik“ verbergen. Die empirische Grundlage dafür sind 13 Interviews mit Lehrenden an in- und ausländischen Universitäten und 12 Fragebogen von Germanistikdozenten im Ausland aus Frankreich, England, Island, Norwegen, Polen, Südafrika, Nigeria und den USA. Aufgrund der Ergebnisse sieht die Autorin die Existenz verschiedener Konzepte von Germanistiken bestätigt.

Standort in der Fachbibliothek Lili: NB203.00 D324  BNR: 158/1455719/20/21


Demirkaya, Sevilen: Universelle Aspekte der Identitätsbildung bei Hybridpersonen. Magisterarbeit, Universität Bielefeld, Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft, 2003. - 97 Seiten.

Der Aufbau der vorliegenden Arbeit läßt sich an folgenden Leitfragen nachvollziehen: Wie kommt es zur Hybridisierung? Was ist Identität? Wie verläuft der Identitätsbildungsprozeß? Wie widerspiegeln sich die gesammelten Erkenntnisse im Leben einer Hybridperson? Zur Beantwortung der ersten Leitfrage beschäftigt sich Kapitel 1 mit den Eingliederungsmodellen der Migrationssoziologie. Diese Modelle dokumentieren nicht nur die einzelnen Phasen, die der Migrant im Prozeß seiner Eingliederung durchläuft, sondern sie tragen auch zum Verständnis der soziokulturellen Rahmenbedingungen für die Identitätsentwicklung der Migranten zweiter Generation, der Hybridpersonen, bei. Im 2. Kapitel erfolgt eine Annäherung an den komplexen Identitätsbegriff mittels einer Momentaufnahme: Das wesentliche Inventar "der Worthülse Identität" wird aus heutiger Sicht durch das Heranziehen der Erkenntnisse der Psychoanalyse und der Sozialpsychologie erörtert. Nach der Annäherung an den Begriff der Identität erfolgt in Kapitel 3 die Analyse des Identitätsbildungsprozesses im Kontext der Persönlichkeitsentwicklung des Individuums. Es werden relevante soziokulturelle Faktoren im Entwicklungsverlauf des Individuums vom Kleinkind- bis zum Erwachsenenalter beleuchtet. Bei der allgemeingültigen Beschreibung des Stellenwerts einzelner Faktoren werden hiervon abweichende Aspekte für die Gruppe der Hybridpersonen herausgearbeitet. Die Hinführung der vorgestellten Theorien zur gelebten Wirklichkeit von Hybridpersonen erfolgt über ihre Widerspiegelung in einem literarischen Werk in Kapitel 5. Die Memoiren der chinesisch-amerikanischen Hybridperson Kingston beschreiben den Identitätsbildungsprozeß der Protagonistin Maxine an der Schnittstelle zweier Kulturen und Sprachen. Zuvor wird die kontroverse Debatte, die das Buch in den USA auslöste, skizziert, sein Gesamtaufbau vorgestellt und der familiäre Migrationshintergrund der Protagonistin Maxine im Kontext der migrationssoziologischen Eingliederungsmodelle dargestellt. Die Reflexionen über das Erinnern in Kapitel 4 markieren den Nexus zwischen der Theoriearbeit und der Literaturanalyse. An die allgemeine Herausarbeitung der Bedeutung des Erinnerns schließt die Untersuchung des Stellenwerts der Erinnerung in der Literatur der Hybridpersonen in den USA an.

Standort in der Fachbibliothek Lili: NB296.50 D381; BNR: 158/4127065


Depping, Silke: Hörverstehen im Fremdsprachenunterricht: Merkmale, Funktionen, Entwicklung, Konsequenzen für Hörverstehenstexte . Magisterarbeit, Universität Bielefeld, Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft. 1991. – 123 S.

Der Auftrag vom Arbeitsamt, eine Hörkassette für Aussiedler in Deutschkursen zusammenzustellen, gab der Autorin den Anstoß zur Beschäftigung mit der Schulung des Hörverständnisses anhand von Hörtexten. Die Arbeit gliedert sich in den theoretischen Teil, mit der Beschreibung von Hörverständnis und seine Entwicklung im Fremdsprachenunterricht und dem praktischen, in dem ein konkreter Hörtext, ein erstelltes Vermittlungsgespräch im Arbeitsamt, auf der Grundlage der theoretischen Ausführungen analysiert und Auszügen aus authentischen Vermittlungsgesprächen gegenübergestellt wird. Die Autorin diskutiert an diesen Beispielen den Einsatz von erstellten bzw. authentischen Hörtexten und plädiert für letztere.

Standort in der Fachbibliothek Lili: NB291.00 D423 BNR: 158/129850


Derkum, Silke: Theoretische Grundlagen und praktische Anwendungsgebiete der interkulturellen Wirtschaftskommunikation: Ein Trainingsprogramm für Usbekistan. Magisterarbeit, Universität Bielefeld, Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft, 2003. - 114 Seiten mit einem Anhang (Schriftverkehr, Fragebögen).

Die Arbeit verknüpft die grundlegende Darstellung von Determinanten interkultureller Kommunikation mit konkreten Überlegungen zu einem Trainingsprogramm für usbekische Wirtschaftsstudierende, die sich auf ein Praktikum in Deutschland vorbereiten müssen. Das Thema wird mit der durch zunehmende Wirtschaftskontakte notwendig werdenden Auseinandersetzung mit Fragen des Interkulturellen in Usbekistan begründet. Das umfangreichste Kapitel behandelt die zugrunde zu legenden Faktoren Kultur, Interkulturelle Kommunikation und Interkulturelle Wirtschaftskommunikation. In Auseinandersetzung mit der relevanten Literatur gelangt die Autorin zur Formulierung von Lernzielbereichen für das interkulturelle Training. Im 2. Kapitel skizziert sie Fakten über Usbekistan und gibt die Ergebnisse einer Fragebogenerhebung zu Selbst- und Fremdbild unter usbekischen Studentinnen und deutschen Personen, die in Wirtschaftsunternehmen tätig sind, wieder. In ihre Analyse der Charakteristika usbekischer Wirtschaftskommunikation fließen Aussagen aus einer Email-Umfrage ein, die sie, da es fast keine veröffentlichten oder zugänglichen Materialien zu diesem Thema gibt, zur Fundierung ihrer Analyse heranzieht. Die Fakten münden ein in "usbekische Kulturstandards". Das Trainingsprogramm in Kapitel 3 enthält Module, die kognitive und handlungsorientierte Verfahren implizieren.

Standort in der Fachbibliothek Lili: NB291.60 D433; BNR: 158/4162972


Dervissi, Anna: Historische Landeskunde für DaF: Konzeptionelle Überlegungen und Realisierung am Beispiel "Nikolaus Kopernikus". Magisterarbeit, Universität Bielefeld, Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft, 1993. – 112 S.

Ausgehend von den Fragestellungen, was Landeskunde eigentlich bedeute, wie sie entstanden sei und warum sie für den Fremdsprachenunterricht notwendig sei, konzentriert sich die Autorin auf die historische Landeskunde, die bisher kaum behandelt worden sei. Ihr geht es um die Frage, inwieweit die geschichtliche Information im Rahmen des landeskundlichen Unterrichts dem Verständnis der Kultur eines Landes dienen könne und dadurch eine Brücke sein könne, die zum Verstehen und Erkennen von geschichtsbedingten Erscheinungsformen innerhalb einer Kultur führe. Angewandt werden diese Überlegungen auf der Biographie von Nikolaus Kopernikus, für die Behandlung im Unterricht werden Unterrichtseinheiten angeboten.

Standort in der Fachbibliothek

Lili: NB299.00 D438 BNR: 158/3080205

Dichtel, Susanne: Moderne Lyrik im Landeskundeunterricht am Beispiel der „Wende“ 1989/90. Magisterarbeit, Universität Bielefeld, Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft, 1994. – 133 S.

Die Arbeit will Möglichkeiten aufzeigen, wie moderne Lyrik als Ausgangspunkt für ein  landeskundliches Thema genutzt werden kann. Die beiden ersten Teile befassen sich mit den Konstituenten moderner Lyrik sowie ihrer Bedeutung für den auf interkulturelle Handlungsfähigkeit zielenden Landeskundeunterricht. Die Autorin glaubt, daß sich anhand von Gedichten Strategien und Fertigkeiten im Umgang mit Fremdem besser erlernen lassen als über die reine Aufnahme von Fakten und Informationen über die Zielsprachenkultur. Im 3. Kapitel wird erkennbar, daß nicht allein der historische Bezugsrahmen im Vordergrund des Themas steht, sondern daß sich gerade auch die Sprache der „Wendezeit“ bzw. ihr Wandel besonders anschaulich in modernen Gedichten dieser Zeit widerspiegeln. Abschließend zeichnet die Verfasserin die Didaktisierung und Erfahrungen einer Unterrichtseinheit nach.

Standort in der Fachbibliothek Lili: NB299.90 D546  BNR: 158/4014585


Dortmann, Nadezhda: Historische Landeskunde im DaF-Unterricht am Beispiel der Stadt Münster (Westf.). Magisterarbeit, Universität Bielefeld, Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft, 2007. – 109 Seiten.

Die Landeskunde werde durch den Ansatz der interkulturellen Didaktik erweitert, wodurch das Thema "Kultur" mehr ins Zentrum der Landeskundedidaktik rücke, weniger Publikationen gebe es aber bisher auf dem Gebiet der Geschichte, der Begriff "historische Landeskunde" sei in der fremdsprachendidaktischen Literatur kaum zu finden. In Zusammenhang mit dem Konzept der "Erlebten Landeskunde" betrachtet die Autorin die Stadt Münster besonders geeignet für die Vermittlung des Themas "deutsche Geschichte" und die Möglichkeiten der seiner Behandlung im Landeskunde-unterricht. Damit wird das Ziel verfolgt, die Bedeutung historischer Themen eines Zielsprachenlandes für den Fremdsprachenunterricht zu erarbeiten und eine theoretische Basis dafür zu schaffen. Es wird versucht, diese theoretischen Grundlagen im Rahmen eines Unterrichtsvorschlags praktisch zu realisieren.

Standort in der Fachbibliothek Lili: NB299.00 D719 Mediennummer 158/4330523


Drewes, Christine: Welche Bedeutung hat Wortschatzvermittlung im neueren Lehrwerken für Deutsch als Fremdsprache? Magisterarbeit, Universität Bielefeld, Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft, 1992. – 102 S.

Die Arbeit untersucht anhand der drei ausgewählten Lehrwerke Sprachbrücke 1, Stufen 1-3 und Sichtwechsel, inwieweit den Lernenden und Lehrenden Hilfestellung bei der Wortschatzvermittlung gegeben wird, insbesondere auch ob typische Wortschatzvermittlungsstrategien von den Lehrwerkautoren verwendet oder im Handbuch angegeben werden. Dazu wird zu Beginn der Arbeit ein Forschungsüberblick zur Wortschatzvermittlung gegeben, gefolgt von einer Darstellung der Abläufe im Gehirn beim Worterlernen. Die Autorin bewertet im folgenden die verschiedenen Lerntechniken mit „weniger geeignet“ oder „effektiv“ und beschreibt die verschiedenen Mnemotechniken. Eine detaillierte Analyse der ausgewählten Lehrwerke bildet den Abschluß der Arbeit, bei der festgestellt wird, daß die Grammatikarbeit in den meisten Fällen - im Vergleich mit der Wortschatzvermittlung - überwiegt.

Standort in der Fachbibliothek Lili: NB291.00 D776 BNR: 158/1709978


Dreyer, Maike: Kulturschock – erlebt von japanischen StudentInnen im deutschen Alltag. Magisterarbeit, Universität Bielefeld, Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft, 1998. – 87 Seiten mit einem Anhang (Fragebogen,  Auswertung, Interviews).

Tandemerfahrung mit einer japanischen Studentin führte zu diesem Thema, dessen Ziel es ist, Problembereiche für japanische Studierende in Deutschland zu untersuchen, die zu interkulturellen Irritationen führen können und damit, japanische Studierende besser auf ihren Deutschlandaufenthalt vorzubereiten. Die Untersuchung ist begrenzt auf Probleme des Alltagslebens und befaßt sich nicht mit den sprachlichen Schwierigkeiten. Die Verfasserin beginnt ihre Arbeit mit einem Überblick über die Arbeiten zum Thema Kulturschock, gefolgt von einem Kapitel mit Informationen über Japan und der Rolle von DaF in Japan, aber auch Daten über die dortigen Lehrenden und deren Einschätzung des DaF-Unterrichts. Datenbasis sind 23 Fragebögen von in Deutschland studierenden Japanerinnen und Japanern. Die sich daraus ergebenden wichtigsten Problembereiche sind z.B. Begrüßen und Grüßen, Essen und Trinken (z.B. das „kalte deutsche Abendbrot“), Händeschütteln usw.

Standort in der Fachbibliothek Lili: OA839.00 D778  BNR: 158/3271762


Droste, Angela: 'Typisch! Typisch?' Stereotype im Landeskundeunterricht Deutsch als Fremdsprache im Ausland: Theoretische Perspektiven und didaktische Möglichkeiten. Magisterarbeit, Universität Bielefeld, Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft, 1994. – 89 S.

Während des DaF-Unterrichts im Ausland entstand bei der Verfasserin Unzufriedenheit über die Erfahrung, daß DaF-Lernende im Ausland dazu neigten, Menschen in Deutschland in ihr selektives Bild über Deutschland und Deutsche einzuordnen. Ziel ihrer Arbeit ist es deshalb, Wissen und Verständnis über die Phänomene ethnischer und nationaler Stereotype und Vorurteile zu erlangen, um den Umgang damit im Fremdsprachenunterricht zu sensibilisieren. Das erste Kapitel gibt dazu einen ausführlichen Forschungsüberblick über Erklärungsansätze ethnischer und nationaler Stereotype aus sozialpsychologischer Sicht nebst einer Definition der Begriffe Stereotype und Vorurteil. Es folgt die Behandlung der sprachlichen Manifestierung sowie die Anwendung auf DaF in der Form, daß 66 portugiesische Deutschstudierende über ihr Deutschenbild befragt werden. Den Abschluß der Arbeit bildet die Erarbeitung eines vierstufigen methodisch-didaktischen Konzepts, das DaF-Lehrenden als Anregung für eine Didaktisierung von Stereotypen dienen kann.

Standort in der Fachbibliothek Lili: NB 299.90 D787 BNR: 158/3080513


Duxa, Susanne: Migrantenliteratur aus der Bundesrepublik Deutschland als Gegenstand für den Literaturunterricht der britischen Auslandsgermanistik: Überlegungen zum Einsatz exemplarisch ausgewählter Texte. Magisterarbeit, Universität Bielefeld, Fakulät für Linguistik und Literaturwissenschaft, 1986. – 166 S.

Die Autorin plädiert für eine stärkere Berücksichtigung der deutschsprachigen Literatur von Ausländern innerhalb der Germanistik in der Bundesrepublik und im Literaturunterricht in der Auslandsgermanistik, wo sie im Rahmen ihres DaF-Praktikums Gelegenheit hatte, Texte von ausländischen Autoren mit Germanistikstudenten des dritten Studienjahres zu behandeln. Nach einem Überblick über die Migrantenliteratur in ihrem soziokulturellen Bedingungsfeld und ihrer Entwicklungsgeschichte beschäftigt sich die Autorin mit der Situation der Migrantenliteratur innerhalb des bundesdeutschen Kulturgefüges, wo sie z.T. mit dem elitären Charakter des traditionellen deutschen Verständnisses von Kultur zu kämpfen hat. Die Autorin beschreibt die Lage der Germanistik in Großbritannien, das britische Universitätssystem und Germanistikcurriculum mit der Notwendigkeit, im Literaturunterricht, „ein möglichst facettenreiches und differenziertes Deutschlandbild“ zu vermitteln, um die Studenten auf den obligatorischen Deutschlandaufenthalt im 3.Studienjahr vorzubereiten. Dazu biete sich die Migrantenliteratur besonders an, weil sie zur Entwicklung der „doppelseitigen Kulturmündigkeit bei britischen Studenten“ beitragen kann. In einer Zusammenfassung der Lernziele wird ein Überblick über die landeskundlichen, sprachlichen und literarischen Zielvorstellungen bei der Beschäftigung mit Migrantenliteratur gegeben, dem Kriterien für die Auswahl von Texten folgen. Den Abschluß der Arbeit bildet eine Auflistung von elf ausgewählten Texten mit Angaben zum empfohlenen Niveau der Lernergruppe und möglichen Lernzielschwerpunkten für einzelne Texte sowie didaktischen Ratschlägen für jeden einzelnen Text, der im Anhang abgedruckt ist.

Standort in der Fachbibliothek Lili: PS 660:D987  BNR: 158/1415840


Dzielawski, Anna: Nationale Stereotype und Vorurteile in der polnischen Presse. Magisterarbeit, Universität Bielefeld, Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft, 2010. – 109 Seiten mit einem Anhang auf Diskette (Textbelege und Klassifikation der Stereotype).

Die Verfasserin schätzt das Thema als besonders relevant ein für die deutsch-polnische Zusammenarbeit und damit auch für das Fach Deutsch als Fremdsprache, die Fähigkeit, über nationale Sterotype reflektieren zu können, sei für die Entwicklung interkultureller Kompetenz von großer Relevanz. Das Analysekorpus setzt sich aus Artikeln in drei populären polnischen Zeitungs- und Zeitschriftentiteln zusammen, die material für Sterotype der Polen über Deutsche liefern. Die Verfasserin hofft mit ihrer Arbeit zur Reflexion darüber anzuregen wie die Deutschen aufgrund der nationalen Sterotype von den Polen wahrgenommen werden und wie sich diese Wahrnehmung auf die Beziehungen zwischen den beiden Ländern auswirkt.

Standort in der Fachbibliothek Lili: NP730.30 D999, Mediennr.: 158/4362036


Dzissah Kodzo, Victor Prévail: Bedeutung und Gebrauch der Tempora in Eve, Französisch und Deutsch. Eine kontrastive Analyse im Hinblick auf den Unterricht Deutsch als Fremdsprache. Magisterarbeit, Universität Bielefeld. – 119 Seiten.

Untersuchungsgegenstand der Arbeit ist der Gebrauch des Tempussystems des Deutschen im Fremdsprachenunterricht in Südtogo, wo Eve die Muttersprache, Französisch die erste Fremdsprache, Amtssprache und Ausgangssprache im Fremdsprachenunterricht ist. Ziel ist eine kontrastive Analyse des Eve, des Französischen und Deutschen im Hinblick auf die Vermittlung des Gebrauchs des Tempussystems im Unterricht, da sich die Arbeit in erster Linie an Deutschlehrer in Togo richtet. Anfangs werden alle sprachlichen Elemente definiert, die notwendig sind, um in den untersuchten Sprachen Tempus oder Zeit zum Ausdruck zu bringen. Im folgenden werden in getrennten Kapiteln die Tempussysteme von Eve, Französisch und Deutsch mit ihren jeweiligen Eigenheiten dargestellt, bevor abschließend eine Analyse sowie ein Vergleich der drei Sprachen im Hinblick auf diesen Bereich der Grammatik erfolgt. Es wird auf die einzelnen Zeitstufen getrennt voneinander eingegangen, wobei nur die indikativischen Tempora Berücksichtigung finden. Jeder Abschnitt wird durch exemplarische didaktische Vorschläge abgeschlossen.

Standort in der Fachbibliothek Lili: NB291.20 D944; BNR:158/4090416




 
 


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