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Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft
Haghani, Nader: Hochfrequente Verben im Deutschen und Persischen auf der Grundlage der Valenztheorie. Magisterarbeit, Universität Bielefeld, Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft, 1996. – 135 S.
Die geschichtliche Entwicklung der Idee von der Zusammenstellung von Grundwortschätzen und die kontrastive Anwendung der Valenztheorie auf deutsche und persische Verben sind die zwei Hauptthemen dieser Arbeit. Den größten Teil nimmt das deutsch-persische Verbverzeichnis mit mehr als 200 Verben ein, in dem auch beschrieben wird, ob die Ergänzungen in den beiden Sprachen übereinstimmen oder nicht sowie welche präpositionalen Ergänzungen in der jeweiligen Sprache möglich sind.
Standort in der Fachbibliothek Lili: NT539.00 H145 BNR: 158/3168661
Hahne, Stella: Märchen und Fabeln in Wort und Bild für den Unterricht Deutsch als Fremdsprache. Magisterarbeit, Universität Bielefeld, Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft, 2003. - 2 Bände mit 136 und 283 Seiten mit 2 CDs (Märchen, Fabeln, Audiodateien, Bilddateien, Textdateien für Kopiervorlagen).
Das Hauptinteresse dieser Arbeit liegt in der praxisorientierten Vermittlung von Literatur im Fremdsprachenunterricht Deutsch. Sie versteht sich als Text- und Ideenquelle für den konkreten Einsatz von Märchen und Fabeln im DaF-Unterricht. Im ersten Teil erfolgt eine theoretische Einführung in die Verwendung von Literatur im DaF-Unterricht, wobei Aufgaben und Einsatzmöglichkeiten von Literatur allgemein sowie der Wert und die Eignung von Märchen und Fabeln im Unterricht beleuchtet werden. Darauf folgen interpretatorische Darlegungen der ausgewählten Texte Aschenputtel und Rotkäppchen sowie Didaktisierungsvorschläge für den Unterricht. Teil II ist ein Reader, der den Lehrpersonen die behandelten Texte zur eigenen Lektüre zur Verfügung stellt, darüber hinaus aber auch visuelle und auditive Medien enthält, die direkt im Unterricht einsetzbar sind. Durch die Kombination verbaler, auditiver und visueller Reize wird der Lehrperson umfangreiches Material an die Hand gegeben, das verwendet werden kann, um die Lernenden auf möglichst vielen Wahrnehmungskanälen anzusprechen und so den fremdsprachlichen Literaturunterricht so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten und bestmögliche Lernergebnisse zu erzielen.
Standort in der Fachbibliothek Lili: NB291.00 H148; BNR: 158/4162968
Hamze, Rima: Sprachlehr- und -lernspiele im DaF-Unterricht am Beispiel von "Das Spinnennetz". Magisterarbeit, Universität Bielefeld, Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft, 2002. - 80 S.
Die Verfasserin beschäftigt sich mit Sprachlernspielen im allgemeinen, ihren Merkmalen, der Geschichte der Spieldidaktik, den verschiedenen Kategorien von Sprachlernspielen sowie ihren Funktionen, Lernzielen und der Methodik ihres Einsatzes, um dann das von ihr und María Gabriela Kuhn entwickelte Spiel "Das Spinnennetz" vorzustellen, das für die Zielgruppe der Deutschlernenden im In- und Ausland konzipiert ist und die Themen Landeskunde, Wortschatz, Grammatik und mündlichen Sprachgebrauch behandelt.
Standort in der Fachbibliothek Lili: NB291.00 H232; BNR:158/4061089
Hansmann, Michael: DaF in Spanien: DaF-Unterricht in den Bildungssystemen Spaniens und die steigende Bedeutung von Berufssprache Deutsch. Magisterarbeit, Universität Bielefeld, Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft, 2000. - 120 S.
Nach einer Einführung in die Sprachenpolitik und der Zusammenstellung von quantitativ orientierten Daten zur DaF-Vermittlung in Spanien werden in der Magisterarbeit drei Fragebogenreihen des Autoren ausgewertet, um zu qualitativen Aussagen zu kommen. Zunächst geht es um die Klärung der Nachfrage von deutschsprachig orientierten Industrieunternehmen in den beiden Metropolen Spaniens, Madrid und Barcelona. Die Ergebnisse deuten auf eine sowohl quantitativ als auch qualitativ zunehmend große Nachfrage nach Deutschkompetenzen mit beruflichem Schwerpunkt hin. Die Auswertung des Lernerfragebogens in vier ausgewählten Regionen ergibt, daß der größte Teil der Lerner an den verschiedenen DaF vermittelnden Institutionen Deutsch aus beruflichem Interesse lernt. Sie haben den Trend also schon erkannt. Die dritte Fragebogenreihe untersucht, ob und wie die DaF-Anbieter die berufsorientierte Nachfrage mit einem entsprechenden Angebot an Berufssprache Deutsch-Kursen befriedigen (können). Die Ergebnisse zeigen, daß viele DaF-Vermittler sich bislang aus verschiedenen Gründen nicht hinreichend auf diese Entwicklung einstellen konnten. Nur einige wenige Anbieter bieten qualitativ hochwertige, berufssprachlich orientierte DaF-Kurse an. Abschließend werden Anregungen für die weitere Entwicklung des Unterrichtes Berufssprache Deutsch entwickelt und Ideen für den zukünftigen Umgang der verschiedenen DaF vermittelnden Institutionen mit dieser Herausforderung dargestellt. Nach Vorschlägen für weitere Forschungen schließt die Arbeit mit einer kritischen Auseinandersetzung zur starken Berufsorientierung beim Sprachenlernen.
Standort in der Fachbibliothek Lili: NB291.60 H249; BNR:158/4027426
Hansmeier, Andrea: CuFSU: Hält er sein Versprechen? Eine anekdotische Untersuchung. CALL: Is lt Living Up To Its Promise? An Anecdotal Study. Magisterarbeit, Universität Bielefeld, Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft. 1990 - 65 S. mit einem Anhang (Fragebogenauswertung und Interviewtranskriptionen).
Nach einem überblick über die Übungstypologien der CALL-Programme geht die Verfasserin auf die in der Diskussion um den didaktischen Hintergrund stehenden Spracherwerbstheorien ein. Anschließend wird ihr Projekt und seine Ergebnisse dargestellt, in dessen Verlauf die Computerhausaufgaben von 20 Deutschstudentinnen am Mount Holyoke College ausgewertet, befragt und teilweise interviewt wurden, wobei untersucht werden sollte, ob eine Korrelation zwischen der Bewertung von CALL durch die Studentinnen und ihren eigenen Leistungen bei den Computerhausaufgaben bestand. Dies konnte nicht festgestellt werden, weil sich der durch die Studentinnen angegebene Wert von CALL nicht in ihrer Leistung niederschlug. Die Arbeit enthält auch ein Glossar mit 40 deutschsprachigen Begriffen aus dem computergestützten Fachsprachenunterricht.
Standort in der FB Lili: NB292.00 H249 BNR:158/1645463
Harrow, Valérie: Kognitive und interaktive Aspekte strategischen Verhaltens in der exolingualen Kommunikation. Magisterarbeit, Universität Bielefeld, Fakultät für Lingui-stik und Literaturwissenschaft, 1994. – 133 S. mit einem Anhang (Taxonomien, Tran-skription und Retrospektion).
Das Erkenntnisinteresse der Arbeit besteht darin, Kommunikationsstrategien sowohl als kognitive, wie auch als interaktive Problemlösungsverfahren zu beschreiben. Datengrundlage ist das 30minütige Gespräch zwischen einer deutschen Fremdsprachenlehrerin und einer französischen Erasmus-Studentin. Ziel der Analyse war es, die Fragen zu beantworten, wie die Nicht-Muttersprachlerin mit ihrem linguistischen Defizit und wie sich ihre Entscheidung für eine bestimmte Lösung ausdrückt, wie die Muttersprachlerin auf Probleme und Problemlösungen ihrer Gesprächspartnerin reagiert und welche Konsequenzen die wechselseitigen Reaktionen auf das Gespräch und den Gesprächsverlauf haben.
Standort in der Fachbibliothek Lili: NA122.50 H323 BNR: 158/3080514
Härting, Patricia J.: Die Präpositionalerqänzung im Deutschen und ihre Entsprechungen im Neugriechischen. Magisterarbeit, Universität Bielefeld, Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft, 1989. 63 S.
Anhand von zwei literarischen Werken von Kazantzakis und Böll und ihren Übersetzungen untersucht die Autorin, welche Schwierigkeiten deutschlernende Griechinnen und Griechen beim Erlernen der Präpositionalergänzung und der zugehörigen Präposition haben, nachdem die Autorin selbst entsprechende Probleme in der Gegenrichtung mit dem Griechischen erfahren hatte. Die Dependenz-Verb-Grammatik mit ihren Begriffen und Ordnungsprinzipien dient dabei als Werkzeug für den Vergleich, der u.a. ergibt, daß den vier in dieser Konstruktion im Griechischen auftretenden Präspositionen vierzehn verschiedene Präpositionen im Deutschen gegenüberstehen. Die Arbeit schließt mit einem Abschnitt zur Präpositionalergänzung im DaF-Unterricht.
Standort in der Fachbibliothek Lili: NF639.00 H136 BNR: 158/1455592
Haschke, Claudia: Multinationale Feriensprachkurse für Kinder im Zielsprachenland: Ein Konzept für Deutsch als Fremdsprache. Magisterarbeit, Universität Bielefeld, Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft, 1994. – 96 S. mit einem Anhang (Institute, Fragebogen für Schüler und Lehrkräfte, Schreiben).
Das Erkenntnisinteresse der Autorin rührt von ihrer eigenen Tätigkeit als Deutschlehrerin in Kinderferienkursen, die offensichtlich Mängel aufwiesen. Ihr Ziel ist es, Schwachstellen der Kurse aufzudecken und ein effektives eigenes Konzept vorzustellen. Dazu dienten u.a. Befragungen von 50 Schülerinnen und Schülern und von 6 Lehrkräften. Ein Ergebnis der Untersuchung besteht darin, daß der Aufenthalt der Kinder in der zielsprachigen Umgebung von den Veranstaltern kaum dazu genutzt wird, einen Zugang in die fremde Kultur zu ermöglichen. Aus Mangel an methodisch-didaktischen Konzepten bleiben die Kurse hinter ihren Möglichkeiten zurück. Die Autorin stelle eigene Unterrichtsentwürfe zum Thema "Freizeit, Spiele, Sport" vor.
Standort in der Fachbibliothek Lili: NB291.20 H344 BNR: 158/3081085
Hauke, Karin: Das Rollenspiel im DaF-Unterricht: Zum Rollenkonzept und Überlegungen zum Einsatz des Rollenspiels im fremdsprachendidaktischen Kontext. Magisterarbeit, Universität Bielefeld, Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft, 1993. – 145 S. mit einem Anhang (Beispieltexte).
Das Hauptanliegen der Autorin ist die Darstellung des Rollenspiels in seinem fremdsprachendidaktischen Bezug unter besonderer Berücksichtigung des Deutschen als Fremdsprache. Dabei beschäftigt sich das Anfangskapitel mit der Klärung des Rollenbegriffs und der Bedeutung des Rollenkonzepts für den Fremdsprachenunterricht. Es folgt die Einschätzung des Stellenwerts dieser Lehr- und Lernmethode allgemein sowie darüber, inwiefern das Rollenspiel zum Erreichen der Kommunikativen Kompetenz beiträgt. Der konkrete Einsatz der Methode wird in den folgenden Kapiteln beschrieben, wobei einer der Schwerpunkte Ausführungen darüber anstellt, daß angemessene Vor- und Nacharbeit unerläßlich sei. Abschließend macht die Autorin unterrichtspraktische Vorschläge und geht auf Grenzen und Gefahren des Rollenspiels ein.
Standort in der Fachbibliothek Lili: NB291.00 H371 BNR: 158/3046032
Heinrich, Elke: Was bleibt ...: Literatur als Zeitgeschichte im Unterricht Deutsch als Fremdsprache am Beispiel von literarischen Texten aus der DDR. Magisterarbeit, Universität Bielefeld, Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft, 2001. - 153 Seiten. In dieser Arbeit werden eigenständig aktuelle Positionen der Landeskundediskussion, Geschichtsdidaktik und Literaturvermittlung verknüpft und darauf bezogenes didaktisiertes Lehrmaterial entwickelt. In ihrem ersten Kapitel gewichtet die Autorin Positionen der Landeskundediskussion der neunziger Jahre, kritisiert den Paradigmenwechsel vom Inhaltlichen zum Methodischen, der mit der Dominanz der sogenannten Interkulturellen Landeskunde einsetzte, sie verweist auf die Vernachlässigung der Qualifikation der Lehrenden und zitiert zustimmend Althaus, der beklagt, daß Unterrichtseinheiten mit historischen Inhalten auf dem Niveau heutiger Didaktik noch fehlen. Das zweite Kapitel parallelisiert die beiden Bezugswissenschaften Geschichtsdidaktik und Literaturdidaktik und reflektiert das Selbstverständnis des Faches DaF in seinem Bezug zu relevanten Disziplinen. Sie realisiert im letzten Kapitel ein anspruchsvolles Unterrichtskonzept für "Literatur als Zeitgeschichte", das variantenreich Lehrziele (ein bewußt gewählter Terminus) und Lehrstoffaufbereitung präsentiert; dem Kommentar und den Erläuterungen für Lehrende stehen jeweils die Lernermaterialien gegenüber, die flexible Anpassung an bestimmte Lernergruppen ist auf diese Weise gut möglich.
Standort in der Fachbibliothek Lili: NB299.00 H469 BNR:158/4090388
Hellwig, Una: Komparatistik im fremdsprachlichen Deutschunterricht: Möglichkeiten und Methoden. Magisterarbeit, Universität Bielefeld, Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft, 2000. - 99 Seiten mit einem Anhang (Kursmaterialien)
Der Gegenstand der Arbeit besteht in der Auseinandersetzung mit der "Vergleichenden Literaturwissenschaft" (Komparatistik) und ihren Einsatzmöglichkeiten im fremdsprachlichen Deutschunterricht auf der Basis der Rezeptionsästhetik. Das Hauptziel der Darstellung beruht auf der Analyse der möglichen Bedeutung der Methoden der Komparatistik für das Verstehen und Erlernen einer fremden Sprache im Zusammenhang mit der entsprechenden Kultur. In dieser Hinsicht sind auch Methoden der Allgemeinen Literaturwissenschaft und die Theatralisierung der entsprechenden Lernprozesse von Interesse. Angesprochene Zielgruppen sind vor allem Studierende des Faches Deutsch als Fremdsprache in nichtdeutschsprachigen Ländern. Die Arbeit gliedert sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil, wobei die Praxis vor der theoretischen Analyse des literarischen Vergleichs auf der Basis der Verbindung von Interkulturalität und Literatur stattfand. Der praktische Teil unterliegt somit der Kritik der Komparatistik, wie sie in dieser Darstellung ausgearbeitet wurde. Diese Darstellung kann durch die Fülle der Informationen, die bereits die komparatistische Literaturwissenschaft beinhaltet, nur allgemein informierend sein und nicht alle Möglichkeiten des kreativen Einsatzes von Literatur im fremdsprachlichen Deutschunterricht aufzeigen. Sie dient einem Ein- bzw. Überblick und bedarf hinsichtlich weiterer expliziter Problemstellungen und Diskussionen der theoretischen Auseinandersetzung und praktischen Erprobung. (Autorin)
Standort in der Fachbibliothek Lili: NB291.0 H477; BNR:158/4090398
Hempel, Karin und Schoenfelder, Andrea: Die Entwicklung des Frauenbildes in Lehrwerken für Deutsch als Fremdsprache seit Anfang des 20. Jahrhunderts. Magisterarbeit, Universität Bielefeld, Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft, 1987. – 256 S.
Provoziert durch die der gesellschaftlichen Realität nicht mehr entsprechenden stereotypen Bilder von Frauen und Männern in Spanisch Lehrbüchern versuchen die Autorinnen zu ermitteln, inwieweit sich seit 1913 (Leitfaden für den ersten Unterricht im Deutschen) bis 1983 (dem Erscheinungsjahr von Themen 1) das Frauenbild in DaF-Lehrwerken meßbar verändert hat. Die Autorinnen untersuchen, mit welchen Mitteln Unterrichtsmaterialien für Deutsch als Fremdsprache zur Stabilisierung von Geschlechtsrollenstereotypen beitragen, wobei Methoden der Inhaltsanalyse angewandt werden. Bei der Analyse von 12 ausgewählten Lehrwerken, für den Grundstufenunterricht für Erwachsene, darunter Deutsch als Fremdsprache 1, Deutsch 2000, Sprachkurs Deutsch, Deutsch aktiv 1 und Themen 1 orientieren sich die Autorinnen an einem Kriterienkatalog von acht Themenbereichen:
1. Zahlenverhältnis zwischen Lehrbuchautoren und -Autorinnen, wobei mit Ausnahme von Deutsch aktiv seit 1978 eine stärkere Beteiligung von Mitarbeiterinnen zu beobachten ist.
2. Nennung von Frauen und Männern einschließlich der entsprechenden Pronomen: In den neueren Lehrwerken wird inzwischen ein Durchschnitt von über 30% erreicht, Deutsch aktiv verharrt entgegen dem Trend bei 24%.
3. Dialoge: Wie häufig sprechen Frauen und Männer, wer spricht zu wem in welcher Form? Auch in neueren Lehrwerken dürfen Frauen hauptsächlich in „frauenspezifischen“ Themen reden oder das Stereotyp der tratschenden Frauen verkörpern.
4. Bildanalyse und Untersuchung der Situationen, in denen Frauen und Männer abgebildet werden: Auch in neueren Lehrwerken kommen Frauen erst bis auf 40%, Deutsch aktiv liegt noch darunter. Was die Situationen betrifft, werden die Freundinnen beim Kaffeeklatsch und vor dem Spiegel, die Männer beim Vorstellungsgespräch gezeigt. Sprachkurs Deutsch zeigt zwar eine rudernde Frau, im Hochschulalltag treten aber doch nur Männer auf. Auch in den auf dem ersten Blick unkonventionellen Illustrationen von Deutsch aktiv 1 ist das Zahlenverhältnis mager, unübersehbar für die Autorinnen war „die Vorliebe für vollbusige Frauen“ des Zeichners. Themen dagegen zeigt ausgeglichenere zeichnerische Darstellungen und beispielhaftes Vermeiden von geschlechtsspezifischen Typisierungen. Des weiteren wurden noch die vorkommenden Berufe von Frauen und Männern, deren Eigenschaften, die möglichen sozialen Rollen und die Aktivitäten gezählt, letzteres anhand der Vollverben, die eindeutig einer Person zuordenbar sind. Es zeigt sich, daß Frauen in DaF-Lehrwerken nicht denken, und wenn doch, dann an ihre Kinder, immerhin dürfen Frauen seit 1970 in DaF-Lehrwerken auch lesen.
Nach dieser Auswertung folgen Berichte über Erfolge von Schulbuchuntersuchungen dieser Art in den USA und in Skandinavien und über die Änderung der Haltung der Autorinnen, die ihre ursprüngliche Kritik nunmehr als Anstoß für künftige Lehrwerkautor/innen verstanden wissen wollen.
Standort in der Fachbibliothek Lili: NB291.00 H491 BNR: 158/1426554
Henke, Bettina und Krantz, Silke: DaF an allgemeinbildenden Schulen in Bielefeld: Eine empirische Untersuchung. Magisterarbeit, Universität Bielefeld, Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft, 2002. - 207 Seiten mit einem Anhang (Liste der Abkürzungen, Fragebogen, Meldebogen).
Nach Auffassung der Verfasserinnen dieser Arbeit, sollte in der Politik angestrebt werden, die Bildungs- und Ausbildungssituation für Migrantenkinder durch gezielte Maßnahmen zu verbessern, da die Integration von Jugendlichen ausländischer Herkunft in das soziale und gesellschaftliche System der BRD eng mit ihren Bildungs- und Berufschancen zusammenhängt. Vor diesem Hintergrund war es den Autorinnen ein Anliegen, die Situation der Schüler mit Migrationshintergrund an Bielefelder allgemeinbildenden Schulen zu untersuchen. Ein vorrangiges Ziel dieser Untersuchung sei die quantitative Erfassung sämtlicher Fördermaßnahmen, die im Bereich Deutsch als Fremdsprache an Bielefelder allgemeinbildenden Schulen im Schuljahr 2000/01 angeboten wurden. Zusätzlich bildete die Qualifikation der Lehrkräfte im untersuchten Bereich und die Qualität des Unterrichts einen Schwerpunkt der Untersuchung. Grundlage war dabei eine Befragung der DaF-Lehrkräfte. Das Resultat ist demnach eine regionale Untersuchung, deren Ergebnisse jedoch auch zum Teil auf andere Städte übertragbar sind. Zunächst wird als Hintergrundwissen die aktuelle Bildungssituation von Kindern und Jugendlichen nicht-deutscher Herkunftssprache an allgemeinbildenden Schulen näher beleuchtet. Darauf folgt die Darstellung der ermittelten Institutionen, die an Sprachfördermaßnahmen im Bereich DaF sowie die Auseinandersetzung mit einzelnen, auch überregionalen Konzepten der Sprachförderung DaF an Schulen. Dem Hauptteil der Arbeit, der Präsentation der Ergebnisse der durchgeführten Untersuchung, geht eine Beschreibung der methodischen Vorgehensweise und der Konzeption der gesamten Umfrage voraus. Abgerundet wird die Arbeit durch die Darbietung der wichtigsten Umfrageergebnisse im Zusammenhang mit eigenen Ideen zur Gestaltung des DaF-Unterrichts an Schulen, wobei auch auf Projekte hingewiesen wird, die zur Zeit der Fertigstellung der Arbeit durchgeführt wurden.
Standort in der Fachbibliothek Lili: NB291.20 H512; BNR: 158/4126919
Hertrampf, Daniela: Regionale Varietäten des deutschen Sprachgebrauchs im Deutschunterricht für Ausländer. Magisterarbeit, Universität Bielefeld, Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft, 1999. - 177 Seiten.
Die Arbeit befaßt sich mit den sprachlichen Varietäten des deutschen Sprachraums, die bestimmten geographischen Regionen zuzuordnen sind. Weil sie sich teilweise so stark voneinander unterscheiden, daß es bei Ausländern zu Verständigungsschwierigkeiten oder Verstehensproblemen kommen kann, es aber für diese Zielgruppe kaum Literatur darüber gibt, hat die Autorin dieses Thema gewählt. Dabei befaßt sich u.a. damit, wie regionale Varietäten in den DaF-Unterricht einbezogen werden können und stellt dabei die Aspekte des Landeskundeunterrichts und Hörverstehens in den Vordergrund. Außerdem gibt sie einen Überblick darüber, wie diese Thematik in aktuellen DaF-Lehrwerken berücksichtigt wird und welche anderen Materialien sich zur Verwendung im Unterricht eignen könnten. Weil die Autorin besonderen Wert auf authentisches Hörmaterial legt, sind Mitschnitte Teil der Arbeit, auf die sich auch die Didaktisierungsvorschläge stützen. Beim Einsatz wurde großes Interesse und Erfolg mit dieses Hörtexten erzielt.
Standort in der Fachbibliothek Lili: NB291.00 H574; BNR:158/4061248
Hilker, Claudia: Kreatives Schreiben im Deutsch-als-Fremdsprache-Unterricht. Magisterarbeit, Universität Bielefeld, Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft, 1996. – 134 S. und Anhang.
Die Verfasserin verfolgt mit der vorliegenden Arbeit das Ziel, kreatives Schreiben mit seinen Zusammenhängen im DaF-Unterricht abzubilden. In diesem Netzwerk werden drei Bereiche erarbeitet: Die Geschichte des kreativen Schreibens wird von dem Einflüssen der Freinet-Pädagogik über die kontrastive Betrachtung der deutsch-amerikanischen Schreibbewegung "Creative writing" bis hin zu den aktuellen veränderten Anforderungen an das Schreiben durch neue Medien (Hypertext, E-mail, Internet) beleuchtet. Im umfangreichen Forschungsüberblick, wozu etwa 340 Titel verwendet wurden, werden theoretische Ansätze aus der Kultur- und Literaturgeschichte, der Psychologie, der Zweitspra-chenerwerbs-, Gehirn-und Kreativitätsforschung analysiert. Im Ergebnis werden konkrete, differenzierte und unmittelbar anwendbare Konzepte für ein Schreibcurriculum im DaF-Unterricht (Anfänger-, Mittelstufen und Oberstufen-Niveau sowie Lehrerfortbildung bzw. ?weiterbildung) entwickelt. Der Anhang veranschaulicht die Inhalte des Hauptteils durch die Dokumentation eigener Unterrichtsversuche und der Präsentation von didaktisierten Schreibaufgaben.
Standort in der Fachbibliothek Lili: NB291.00 H644 BNR: 158/3170252
Hinrichs, Beatrix: Zur Problematik des Deutsch-als-Fremdsprache-Unterrichts an deutschen Abendschulen, am Beispiel der deutsch-peruanischen Begegnungsschule ‘Alexander von Humboldt' in Lima/Peru. Magisterarbeit, Universität Bielefeld, Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft, 1996. – 65 S.
Ziel der Magisterarbeit ist es, einen Beitrag zur systematischen Untersuchung der Strukturen und Problembereiche der deutschen Auslandsschulen als wichtige Institutionen für Deutsch als Fremdsprache (DaF) und Deutschsprachigen Fachunterricht (DFU) zu leisten. Dies geschieht am Beispiel der Alexander-von-Humboldt-Schule in Lima/Peru, das sich auf die meisten anderen Deutschen Auslandsschulen in Lateinamerika übertragen läßt. Nach einem Überblick über die allgemeine Entwicklung der Deutschen Schulen in Lateinamerika und zur Deutschen Auswärtigen Kulturpolitik und Sprachpolitik werden die Methodik und die Ergebnisse der empirischen Untersuchung dargestellt. Grundlage der Untersuchung ist die Befragung der unterschiedlichen Lehrkräfte für DaF bzw. mittels Fragebögen und Interviews. Es zeigt sich, daß im DaF bzw. DFU zum Teil große Schwierigkeiten in der Unterrichtspraxis auftreten, weil der Wandel der Schülerschaft in den Deutschen Schulen von überwiegend Muttersprachlern zu nicht deutschsprachigen Schülerinnen und Schülern zu wenig Berücksichtigung findet. Eine an die veränderte Situation und Relevanz des Deutschen stattfindende Anpassung der Unterrichtsformen und ein verändertes Anforderungsprofil der Lehrenden wäre wünschenswert. Dies könnte durch Beratung, Begleitung und Fortbildung durch DaF-Fachkräfte, bessere Zusammenarbeit mit geeigneten Instituten, wie dem Goethe-Institut, durch die Öffnung der Schulen für DaF-Absolventen auf der Basis von Angestelltenverhältnissen geschehen.
Standort in der Fachbibliothek Lili: NB291.20 H664 BNR: 158/3168818
Hopek, Dariusz: Internet im DaF. Magisterarbeit, Universität Bielefeld, Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft, 2001. 86 Seiten mit einem Anhang (Listen mit Akronymen und Smileys)
Das Thema wurde in vier Bereiche aufgeteilt, die zwar logisch aufeinander aufbauen, jedoch auch unabhängig voneinander behandelt werden können. Der erste große Bereich beschäftigt sich mit der Entwicklung von CALL, wobei die unterschiedlichen Vorgehensweisen beim Einsatz von Computern im Fremdsprachenunterricht dargestellt werden. Im zweiten Teil wird der konstruktivistische Ansatz dargestellt. Dabei wird auf einzelne methodische Ansätze eingegangen, von denen die meisten im Unterricht unter Einbeziehung des Internet angewendet werden können. Der dritte Abschnitt widmet sich der Darstellung des Lernens mit neuen Medien. Unter anderem wird die Rolle des Lehrers behandelt sowie die Nutzung des Internet unter sozialpsychologischen und linguistischen Gesichtspunkten betrachtet. Hierbei ist besonders die letztere Herangehensweise von Interesse, die Bereiche wie Lesen und Schreiben im Internet, Beziehungen der Bilder zur Schrift oder das Verhältnis der Oralität zur Verschriftlichung in Chat-Gesprächen miteinbezieht. Der letzte Block stellt auf kritische Weise Projekte vor, die im WWW für die Nutzung im Unterricht bereitgestellt werden. Ergänzt wird dies schließlich durch eine Typologie von Webübungen und Sprachlernspielen, die online verfügbar sind.
Standort in der Fachbibliothek Lili: NB292.00 H791; BNR:158/4090461
Hopster, Kirsten: Kinder- und Jugendliteratur zum Thema Migration: Eine schlechte Wirklichkeit als Bedingungsfaktor literarischer Fiktion. Magisterarbeit, Universität Bielefeld, Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft, 1995. – 122 S. mit einem Anhang (Kriterienkatalog).
Diese Arbeit stellt den Versuch dar, aus einer DaF-spezifischen Perspektive kinder- und jugendliterarische Texte zum Thema Migration zu sichten und zu analysieren, wodurch Voraussetzungen eröffnet werden sollen, diese spezifische Literatur auch für den Unterricht mit fremdkulturellen Lernenden zu nutzen. Die Verfasserin versucht deutlich zu machen, daß der Auswahl dieses Literatur-Genres für den DaF-Unterricht eine DaF-spezifische literaturwissenschaftliche Analyse vorausgehen muß. Dies sei auch deshalb notwendig, um der Gefahr vorzubeugen, daß auf seiten der ausländischen Lernenden entgegen der Intention dieser Literatur, in diesem Fall auf Deutsche und Deutschland bezogene Vorurteile und stereotype Vorstellungen entstehen.
Standort in der Fachbibliothek Lili: PS485 H798 BNR: 158/3168818
Hörentrup, Anke: Anglizismen in der deutschen Sprache und ihre Bedeutung für den Unterricht Deutsch als Fremdsprache. Magisterarbeit, Universität Bielefeld, Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft, 1997. – 91 Seiten mit einem Anhang (Texte).
Ziel der Arbeit war es, deutlich zu machen, wie groß und vielschichtig sich fremdsprachlicher Einfluß auf die deutsche Sprache auswirkt, und welche Vielzahl an Problemen sich speziell für ausländische Deutschlernende daraus ergeben können. Die Autorin möchte zu einer Sensibilisierung für diesen Aspekt der deutschen Sprache beitragen und DaF-Lehrkräfte dazu ermutigen, ihn in ihren Unterricht einzubeziehen. Dazu werden die verschiedenen Begriffe wie Interferenz, Transferenz, Fremdwort, Lehnwort usw. eingeführt und ein historischer Abriß der fremdsprachlichen Einflüsse auf die deutsche Sprache gegeben. Es folgt eine Analyse der Anglizismen in einigen klassischen Lehrwerken und zwei Vorschläge für Unterrichtseinheiten am Beispiel „Anglizismen in der Werbung“.
Standort in der Fachbibliothek Lili: NB291.40 H694 BNR: 158/4014468
Huber, Monika: Interkulturelle face-to-face-Kommunikation diskutiert auf der Basis von Kommunikationsmodellen. Magisterarbeit, Universität Bielefeld, Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft, 2000. - 121 Seiten.
Ziel dieser Arbeit ist es, die Eigenheiten und damit auch die Schwierigkeiten der interkulturellen Kommunikation transparent zu machen. Es wird auf die besonderen Umstände hingewiesen, unter denen eine solche Interaktion stattfindet, die verschiedenen Ausgangspositionen der Teilnehmer werden bewußt gemacht und deren Einfluß auf den Verlauf einer Kommunikation gezeigt. Insbesondere soll mit dieser Arbeit eine Sensibilisierung der Kommunikationspartner für ihre Situation und die des Gegenübers erreicht werden, um damit eine bessere Ausgangslage für eine gelungene interkulturelle Verständigung zu schaffen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der verbalen Ebene der Kommunikation. Einleitend erfolgt jedoch zunächst die Klärung des Begriffs Kommunikation und die Vorstellung zweier Kommunikationsmodelle. Anschließend thematisiert das darauffolgende Kapitel den kulturellen Kontext der an der Kommunikation beteiligten Faktoren. Deren kulturelle Determiniertheit wird besonders deutlich gezeigt in einem Modell für interkulturelle face-to-face Kommunikation. Weiterhin wird auf die Problematik des Verstehens eingegangen, wobei speziell das Auftreten von Mißverständnissen in der interkulturellen Kommunikation beleuchtet wird und Möglichkeiten des Umgangs mit ihnen aufgezeigt werden. Abgerundet wird die Arbeit durch Vorschläge zu Verbesserungsmöglichkeiten für die interkulturelle Kommunikationsfähigkeit, wobei auch auf die Rolle eingegangen wird, die der Fremdsprachenunterricht dabei spielt.
Standort in der Fachbibliothek Lili: NB291.00 H877; BNR: 158/4125748
Huson, Nicola G.: Stereotypen der Gedanken und Gefühle: Englisch–Deutsch. Magisterarbeit, Universität Bielefeld, Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft, 1993. – 161 S. und Anhang (Interviews).
Anfänglich befaßt sich die zweisprachig aufgewachsene Autorin mit der Definition des Begriffs Stereotype und verwandter Begriffe in der Sozialpsychologie und der Sprachphilosophie. Als Grundlage der Untersuchung dienen 19 Interviews, davon drei mit in Deutschland lebenden Engländern über ihre Auffassungen zu Deutschen bzw. Engländern, die einer Diskursanalyse unterzogen werden. Aus diesen theoretischen Überlegungen versucht die Autorin, Vorschläge für die Bearbeitung des Stereotypen-Themas im DaF-Unterricht zu machen. So soll z.B. in Unterrichtseinheiten den Lernenden die Möglichkeit geboten werden, sich bewußt mit Stereotypen der eigenen Kultur und denen der deutschen Kultur auseinanderzusetzen, und die Lehrenden sollen bereit sein, verbalisierte Stereotypen aufzugreifen und im Unterricht zu thematisieren. Die Interviews werden einzeln und in Querschnittanalyse untersucht. Abschließend werden weitere praktische Vorgehensweisen für den Unterricht wie Collagen und Rollenspiele vorgeschlagen.
Standort in der Fachbibliothek Lili: NA195.00 H971 BNR: 158/3012833
Huson, Nicola: Deutsch als Fremdsprache und interkulturelle Kompetenz in der Tourismusausbildung (am Beispiel der School of Tourism and Hospitality Management Eastern Mediterranean University, Nord Zypern). Dissertation, Universität Bielefeld, Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft, 2002. ? 203 Seiten mit einem Anhang (Anschreiben und Interviewleitfaden, Gesprächsnotizen, Fragebogen zu Pilotstudien, Auszüge aus Lehrwerken).
Ziel dieser Arbeit ist eine reflektierende Auseinandersetzung mit dem Deutschunterricht an der School of Tourism and Hospitality und seinen Rahmenbedingungen, wobei vor allem die Aspekte fokussiert werden sollen, die sich im Lerngeschehen besonders hervorheben und auf den Unterricht einen entscheidenden Einfluß haben. Reflexion und intensive Auseinandersetzung mit der Forschungsgrundlage führt zu ersten Überlegungen für Handlungsstrategien und -vorschlägen, die im Anschluß diskutiert werden. Die Formulierung von Lehr- und Lernzielen für den Deutschunterricht in der Tourismusausbildung bietet abschließend eine Grundlage für die Entwicklung eines entsprechenden Unterrichtskonzeptes unter Berücksichtigung der in der Arbeit gewonnenen Erkenntnisse, d.h. der beruflichen Anforderungen, der studentischen Bedürfnisse und Voraussetzungen sowie der gegebenen strukturellen und institutionellen Möglichkeiten unter denen das Lernen des Deutschen vor Ort stattfindet und bei Hervorhebung der kulturellen Unterschiede bzw. Gemeinsamkeiten. Die Arbeit gliedert sich dabei in neun Kapitel: Nach der einleitenden Darstellung der Lehr-/Lernsituation an der School of THM in Nord-Zypern folgt eine Diskussion qualitativer Forschungsrichtungen und de Wahl der Methodologie für die vorliegende Studie. Mit der Übertragung der theoretischen Forschungsgrundlagen auf die konkrete Lehr- und Lernsituation an der Schule werden in Kapitel 3 die weiteren Fragestellungen entwickelt. Die Datenerhebung und -aufbereitung erfolgt in Kapitel 4, die Datenanalyse bildet anschließend das fünfte Kapitel. Vier Forschungsleitfragen dienen der Studie als Orientierung in der Analyse und Auswertung der zugrunde liegenden Daten und werden in Kapitel 6 und 7, als Kernstück der Arbeit, bearbeitet. Abschließend werden in Kapitel 8 Lernziele für den Unterricht "Deutsch für den Tourismus" formuliert. Abgerundet wird die Arbeit durch eine Zusammenfassung der Ergebnisse der Studie und einen Ausblick auf weitere Forschungen, die sich dieser Studie anschließen könnten. Die Arbeit ist auch online verfügbar.
Standort in der Fachbibliothek Lili: NB291.20 H971; BNR: 158/4118391
sowie unter http://bieson.ub.uni-bielefeld.de/volltexte/2003/331
Huxel, Johanna: Kurzfilme im DaF-Unterricht mit produktiv-kreativen Aufgabenstellungen. Magisterarbeit, Universität Bielefeld, Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft, 2010. – 86 Seiten.
Die Arbeit versucht zu zeigen, daß Kurzfilme eine Bereicherung für den DaF-Unterricht darstellen und ideal als Schreib- und Kommunikationsanlässe im handlungsorientierten Unterricht dienen können und hohes Motivationspotential haben. Das Rezipieren der Filme übe das Hör-Seh-Verstehen und das Erstellen von Lernerproduktionen fördere den aktiven Gebrauch der Fremdsprache. Sechs Kurzfilme werden mit Didaktisierungsvorschlägen vorgestellt, die eine Integration in den Unterricht ermöglichen.Standort in der Fachbibliothek Lili: NB292.00 H986, Mediennr.: 158/4361973