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Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft
Immich, Stephanie: Transkription als Forschungsmethodologie. Magisterarbeit, Universität Bielefeld, Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft, 2005. 176 Seiten.
Die Arbeit möchte einen Beitrag zum forschungsmethodologischen Diskurs im Bereich der Erforschung gesprochener Sprache leisten und stellt deshalb die Transkription als Forschungsmethode in den Mittelpunkt. Ziel der Arbeit ist, die Selbstverständlichkeit, mit der der Nutzen und die Reliabilität der einzelnen Transkriptionssysteme in der Gesprochene-Sprache-Forschung angenommen wird, kritisch zu hinterfragen und auf ihre Berechtigung hin zu untersuchen. Zunächst werden der Forschungsgegenstand Gesprochene Sprache sowie die unterschiedlichen Forschungsrichtungen, die die Transkription als Forschungsmethode nutzen, kurz umrissen. Den Kern der Arbeit stellt jedoch die umfassende Beschreibung einiger ausgewählter Transkriptionssysteme dar (die Transcript Notation von Jefferson, HIAT, DIDA, GAT, CHAT, Transcriber, EXMARaLDA). Der Vergleich der Systeme wird anhand eines Kriterienrasters vorgenommen und mündet in einer tabellarischen Übersicht über die unterschiedlichen Transkriptionskonventionen der einzelnen Systeme. Das letzte Kapitel der Arbeit widmet sich dann den Problemen, die im Zuge der Erstellung von Transkripten für die Forschung auftreten können. Von besonderem Interesse sind hierbei die Probleme, die vom Transkribierenden als Anwender der unterschiedlichen Systeme ausgehen. Darüber hinaus wird hier zuletzt auch die Frage nach einer möglichen Standardisierung von Transkriptionssystemen gestellt.
Standort in der Fachbibliothek Lili: NB291.80 I33 BNR: 1584164499