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Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft
Qiao, Xiaofei: Der Einfluß kultureller Unterschiede auf die deutsch-chinesische Wirtschaftskommunikation. Magisterarbeit, Universität Bielefeld, Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft, 2004. ? 92 Seiten mit einem Anhang (Lehrmaterial).
Der Gegenstand dieser Arbeit ist das Herausarbeiten und die Analyse möglicher Unterschiede in der deutschen und chinesischen Kultur bzw. Geschäftskultur. Der Vergleich dieser beiden Kulturen soll einen Beitrag zum Erwerb interkultureller Kompetenz leisten. Ziel der Arbeit ist zudem, die theoretischen Reflexionen zu Kultur und Kulturunterschieden mit Überlegungen zu einer praktischen Umsetzung der Thematik im DaF-Unterricht zu verknüpfen, um dem Mangel an didaktischen Konzepten in China durch eine zielgruppenspezifische Vorbereitung auf die interkulturelle Wirtschaftskommunikation entgegenzuwirken. Im ersten Teil wird auf die theoretischen und begrifflichen Grundlagen des Bereichs der interkulturellen Kommunikation eingegangen. Der zweite Teil dient der Herausarbeitung und Beschreibung der Unterschiede und der Art der Differenzierung zwischen der chinesischen und der deutschen Kultur auf der Basis von Hofstedes Kulturbegriff. Dieser kontrastive Kulturvergleich dient als Ausgangsbasis für die didaktischen Überlegungen im dritten Teil der Arbeit, der konkrete Didaktisierungsvorschläge für den DaF-Unterricht mit chinesischen Geschäftsleuten aufführt.
Standort in der Fachbibliothek Lili: NB291.60 Q1; Mediennummer: 158/4140277
Quinke, Birgit: Das deutsche Nachkriegshörspiel: Literatur und Landeskunde im Unterricht Deutsch als Fremdsprache. Magisterarbeit, Universität Bielefeld, Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft, 1999. - 163 Seiten.
Neben der Darstellung der Hörspielgeschichte, der Analyse der Literarität des Nachkriegshöspiels "Träume" und dem Nachweis der Bedeutung dieses Hörspiels für einen kommunikationsorientierten, anspruchsvollen Unterricht, der das Hörerlebnis anzielt, wird die ungewohnte, emotional berührende Anstrengung beim Hören ästhetisch anspruchsvoller, akustischer Texte angesprochen. Entstehung und Entwicklung des Hörspiels in Deutschland bis 1945 werden im ersten Kapitel dargestellt, im zweiten Kapitel wird dann die Nachkriegszeit mit den geschichtlichen und literarischen Bedingungen fokussiert. Der Überblick über akustische Mittel und technische Verfahren des Hörspiels (Kapitel 3) leitet über zur Reflexion des Stellenwerts von Literaturvermittlung und Landeskunde (Kapitel 4), es bietet weiter Auswahlkriterien für den Einsatz von Hörspielen im DaF-Unterricht an. Im letzten Inhaltskapitel werden Überlegungen zur unterrichtlichen Behandlung der "Träume" (G. Eich) skizziert, schließlich werden unterschiedliche didaktisch-methodische Muster (mit rezeptionsorientierter, landeskundlicher und gattungsspezifischer Zielsetzung) zur Verfügung gestellt. Nützliche Verweise auf im Handel zugängliche Nachkriegshörspiele, Kontaktadressen sowie ein durchdachter Anhang, der unterschiedliche Texte und Bilder (und eine korrigierte Transkription des Hörspiels samt Worterklärungen) für die Unterrichtsarbeit bereithält, runden die Arbeit ab.
Standort in der Fachbibliothek Lili: OM227 Q7; BNR:158/4026146