Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft
 
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Fach: Germanistik

Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft
Propädeutikum WS 18/19

NICHT VERPASSEN!
Für Studienanfängerinnen und Studienanfänger

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Einladung zum Propädeutikum Germanistik vom 19.-29.03.2018

Wir laden alle Studienanfänger/innen im Sommersemester 2018 zu einem Propädeutikum ein, das vom 19. März 2018 bis zum 29. März 2018 täglich zwischen 10.00 und 15.00 Uhr stattfinden wird. Die Veranstaltung ist für alle Studienanfänger/innen geöffnet, die einen Studienplatz für das Fach Germanistik erhalten haben.

Natürlich sind auch alle Studienanfänger/innen des Lehramts für Grundschulen eingeladen, die den Bereich Sprachliche Grundbildung absolvieren. Für Sie findet das Propädeutikum vom 19. März 2018 bis zum 23. März 2018 in der Zeit von 10.00 bis 16.00 Uhr statt.

Im Rahmen von Workshops bieten wir die Gelegenheit, sich in kleinen Arbeitsgruppen mit wichtigen literaturwissenschaftlichen und linguistischen Studienvoraussetzungen vertraut zu machen. Vor Studienbeginn haben Sie somit die einmalige Möglichkeit, Ihre Kenntnisse zu vertiefen, vorhandene Defizite zu beheben sowie Ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen kennenzulernen.

Wir freuen uns darauf, Sie zur Einführungsveranstaltung am 19. März 2018 um 10.00 Uhr in Hörsaal 12 begrüßen zu dürfen.

Anmeldungen sind möglich über das eKVV (https://ekvv.uni-bielefeld.de/kvv_publ/publ/vd?id=121185470) oder per E-Mail bei Frau Alexandra Wilke (alexandra.wilke@uni-bielefeld.de).

Bielefelder Literaturwissenschaftler Dr. Matthias Buschmeier wirbt Forschungsgruppe ein

Unter der Leitung von Dr. Matthias Buschmeier (Universität Bielefeld) und Prof. Dr. Katharina von Kellenbach (St. Mary's College of Maryland, USA) wird die Forschungsgruppe Felix Culpa – Zur kulturellen Produktivität der Schuld ihre Arbeit im akademischen Jahr 2018/19 am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) aufnehmen. Dafür kommen 12 Fellows nach Bielefeld. Auch der Bielefelder Mediävist Prof. Dr. Meinolf Schumacher ist als Fellow an der Gruppe beteiligt. Die Fördersumme beträgt 600.000 Euro.

Für Infos und Termine bitte den obigen Text anklicken!

Bereits im März 2017 haben Dr. Matthias Buschmeier und Prof. Dr. Katharina von Kellenbach eine Arbeitsgemeinschaft am ZiF initiiert, die sich mit der Frage nach der kulturellen Produktivität der Schuld beschäftigte. Unter ihrer Leitung wurde nun auch eine zehnmonatige Forschungsgruppe im ZiF bewilligt, die sich mit diesem Themenkomplex in interdisziplinärer Perspektive intensiv auseinandersetzen wird. An der Forschungsgruppe sind ab Oktober 2018 hochrangige internationale Wissenschaftler aus der Philosophie, der Literatur- und Religionswissenschaft, der Anthropologie, Internationale Beziehungen, der Klassischen Philologie, der Mediävistik und der Psychologie beteiligt. Die Fellows kommen von renommierten Universitäten aus dem In- und Ausland: Princeton, Dartmouth, Rutgers, der UC Santa Barbara, der University of Southern Queensland, der Wake Forest University, der Humboldt-Universität Berlin, der Ruhr-Universität Bochum, der Goethe-Universität Frankfurt, der Universität Hannover und aus Bielefeld.

Sie gehen gemeinsam der Frage nach, inwiefern Schuld als produktive Kraft in kulturellen Legitimations- und Transformationsprozessen bedeutsam ist. Dabei zielen die Studien der Forschungsgruppe darauf, Schuld als eine in vielerlei Hinsicht wirkungsvolle Größe in der Entwicklung und Transformation von Kultur zu untersuchen, die auch für die Ausbildung kultureller Zusammengehörigkeit eine wichtige Rolle spielt. Ins Zentrum rücken dabei besonders die kulturellen Diskurse und symbolischen Repräsentationen von Schuld. Entgegen derzeitiger Forschungsansätze liegt der Schwerpunkt der Forschungsgruppe nicht auf den belastenden und destruktiven Auswirkungen der Schuld, von denen sich Individuen wie Gesellschaften befreien oder entlasten wollen. Zur produktiven Dynamik der Schuld gehört eben nicht ausschließlich ein passives Erleiden von Schuldzuschreibungen, sondern auch Schuldabwehr, Schulderlösung, Schulderlass und Schuldtilgung: also aktive Schuldaushandlungen, kommunikative Prozesse der Entschuldigung und des Abarbeitens von Schuld. Die Konzentration auf das Einengende und Niederdrückende von Schuldgefühlen übersieht, dass der Schuld auch in vielen mythischen Erzählungen vom Ursprung der Kultur eine legitimierende und produktiv-dynamisierende Rolle zukommt. Es scheint geradezu ein Charakteristikum zu sein, dass Kulturen aus der Spannung von Schuldzuschreibung, Schuldabwehr und -entlastung und deren narrativer Iteration ihre innere Dynamik und kosmologische Kohärenz gewinnen. Mithin eröffnet ein reflektiertes Schuldbewusstsein einer Kultur die Möglichkeit, zentrale ethische Wertmaßstäbe auszubilden, die soziales Zusammenleben entscheidend gestalten helfen.

Den Auftakt des Präsenzjahres der Fellows im ZiF bildet eine große Eröffnungstagung vom 29. bis 31. Oktober 2018, die sich dem Begriff der produktiven Schuld zuwenden und theoretische Zugänge zu ihm entfalten wird.

Save the date!

Bei weiteren Fragen und für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Dr. Saskia Fischer, Koordinatorin der Forschungsgruppe Felix Culpa, E-Mail: productiveguilt@uni-bielefeld.de; Tel. +49 521 106-12836

Deutschsprachige Kinder- und Jugendliteratur im Medienverbund 1900-1945

Lichtspiel - Hörspiel - Schauspiel

Programm der Tagung vom 04.-06. September 2017

Die wissenschaftliche Aufarbeitung der Geschichte der Kinder- und Jugendliteratur weist eine markante Lücke auf, die den Zeitraum 1900-1933 betrifft. Das DFG-Forschungsprojekt Deutschsprachige Kinder- und Jugendliteratur im Medienverbund 1900-1945 greift dieses Forschungsprojekt in spezifischer Weise auf ... Auf der Tagung stellen Forscherinnen und Forscher erste Ergebnisse aus diesem Bereich vor.

Programm der Ringvorlesung im Sommersemester 2017 (02.05. - 18.07.2017)

Martin Luthers Thesenanschlag an der Tür der Schlosskirche zu Wittenberg, der die Reformation anstieß, jährt sich am 31. Oktober 2017 zum 500. Mal. Luthers Versuch, die römische Kirche zu reformieren, leitete folgenreiche konfessionelle Auseinandersetzungen in der (westlichen) Christenheit ein. Die politische, ökonomische und kulturelle Ordnung der westlichen Hemisphäre hat sich unter dem "kulturrevolutionären" Einfluss des reformatorischen Wandels nachhaltig verändert. Insbesondere in medien-, sprach- und literar-

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historischer, aber auch in theologischer und kunstgeschichtlicher Hinsicht stellt die Reformation ein epochales Trennereignis dar.

In der Ringvorlesung setzen sich renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Fachgebiete mit den dementsprechenden langfristigen Auswirkungen der Reformation auseinander.

Es geht schwerpunktmäßig um ihren Einfluss auf Transformationen des Mediengebrauchs, um fundamentale Veränderungen des literarischen Feldes, um nachreformatorischen Sprachwandel bzw. um politische und alltagskulturelle Auswirkungen der Homogenisierung des Deutschen sowie um die Bedeutung des Protestantismus für die Literaturwissenschaft.

Veranstalter:

Kontakt und Information:

Programm 10.-12. Mai 2017

August Wilhelm Schlegel (1867-1845) zeigte in seiner lebenslangen Auseinandersetzung mit der Literatur seiner Gegenwart, der philologischen Aufarbeitung der griechisch-römischen, der indischen, der romanischen und der deutschen Literaturgeschichte in Darstellung und Übersetzung ein Panorama philologischer Tätigkeiten.

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Er bildete einen speziellen Typus "philologischer Gelehrsamkeit" aus, der sich nicht, wie bei anderen Philologen des 19. Jahrhunderts, eindeutig auf der Seite disziplinärer Professionalisierung verorten lässt.

A. W. Schlegel hat dabei Bedeutendes für das Wechselspiel der euorpäischen Literaturen geleistet, sowohl in der Forschung als auch im akademischen Unterricht an der Universiät Bonn,in Übersetzung und Literaturkritik. Er ist wie kaum ein anderer Gelehrter europäisch orientiert, und dies nicht allein in der Wissenschaft, sondern auch in seinen Verbindungen zu den politischen wie kulturellen Eliten Europas.

Sein 250. Geburtstag gibt den Anlass zu einer systematischen, die Aspekte verbindenden Betrachtung, die sich die Tagung zur Aufgabe stellt. Die Beiträge sind aufgefordert die konkreten historischen Formen philologischen Denkens und Handelns herauszuarbeiten und die Kommunikationsnetzwerke nachzuzeichnen und damit zu einem neuen A. W. Schlegel-Bild beizutragen.

Programm

Die Tagung versammelt Forscherinnen und Forscher aus den Disziplinen Anthropologie, Geschichtswissenschaft, Literaturwissenschaft, Philosophie, Psychologie, der Rechtswissenschaft, den Religionswissenschaften und der Soziologie, um der Frage nachzugehen, inwiefern Schuld als produktive Kraft in kulturellen Legitimations- und Transformationsprozessen bedeutsam ist.

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Theorien zur Dynamik von Kulturen (Hobbes, Marx, Foucault, Girard, teilweise Benjamin) haben seit jeher immer wieder die Gewalt ins Zentrum ihrer Überlegungen gerückt. So zentral das Thema der Gewalt für gesellschaftliche Gruppen und kulturelle Begründungszusammenhänge auch ist, so verdeckt die Fokussierung auf die Gewalt jene ambivalenten Dynamiken, die konkrete Praktiken des Umgangs mit der Schuld als zentrale Kohäsionskräfte für Gesellschaften und Kulturen freisetzen. Dieses Forschungsprojekt wechselt die Perspektive von der Gewalt- zur Schuldfrage.

Zwar wird auch in vielen geisteswissenschaftlichen Diskursen die Relevanz von Schuld thematisiert, so doch meist in ihren belastenden und destruktiven Auswirkungen, von denen sich Individuen wie Gesellschaften befreien oder entlasten wollen. Eine so wertende Perspektive aber übersieht, dass der Schuld in vielen mythischen Erzählungen vom Ursprung der Kultur eine stiftende, legitimierende und produktiv-dynamisierende Rolle zukommt. Es scheint geradezu ein Charakteristikum zu sein, dass Kulturen aus dieser Spannung von Schuldabwehr und -entlastung und deren narrativer Iteration ihre Dynamik gewinnen. Denn lösen sich Schuldverhältnisse rasch auf oder werden abgedrängt, so lösen sich die Möglichkeiten einer neuen Anerkennung von Gruppen und Individuen ebenso auf, ohne dass die in ihr liegenden Potentiale weiter ausgelotet werden. Eine solche Neufokussierung verlangt danach, die kulturell und disziplinär unterschiedlichen Schuldkonzepte miteinander ins Gespräch zu bringen.

Die Tagung wird daher nicht nur eine multidisziplinäre Perspektive verfolgen, sondern die oft genuin europäisch-jüdisch-christliche Schuldtradition mit anderen Religionen (Islam / indigene Religionen) sowie mit dem Umgang in nicht-europäischen Settings (Indonesien/Indien/Mozambique) vergleichen. Die eingeladenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bringen dazu ihre Forschungsansätze aus der Traumapsychologie, der postkolonialen Sozialtheorie und Anthropologie, der Kulturtheorie, der narrativen Symbolik und der Sprachphilosophie ein, um die zur Debatte stehenden Phänomene von Schuldzuschreibung, Schuldabwehr, Schuldbekenntnis, Schuldbewältigung, Schulderlösung, Schulderlass und Schuldtilgung zu bearbeiten.

Workshop 16.-18. März 2017

Wie leicht verständlich sind Leichte und Einfache Sprache?

Leichte und Einfache Sprache wurden als schriftsprachliche Varietäten des Deutschen entwickelt, die Menschen mit geringen Lesefähigkeiten ein verstehendes Lesen ermöglichen sollten. Allerdings wurden die damit einhergehenden Annahmen bislang kaum empirisch überprüft.

Ziel des Workshops ist es, für das Leseverstehen relevante Faktoren zu identifizieren, geeignete qualitative und quantitative Methoden zu diskutieren und erste Evidenzen zur Verständlichkeit von Standardsprache, Einfacher Sprache und Leichter Sprache für Menschen mit Leseschwierigkeiten zusammenzutragen.

Weitere Informationen hier

Klausurtreffen Lehre Germanistik vom 28.-30.04.2016 im Tagungszentrum Gut Siggen

weitere Infos hier

 

"Denn sie rauben sehr geschwind jedes böse Gassenkind..."

 

"Zigeuner"-Bilder in Kinder- und Jugendmedien

 

Tagung der Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien (GEW) und der Universität Bielefeld in Kooperation mit dem Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma sowie der Gesellschaft für Antiziganismusforschung

 

03. - 04. März 2016 in Berlin

 

Tagungsort: Dokuz Sinti und Roma (Berlin), Aufbau Haus, Prinzenstraße 84 (Aufgang 2, 3. OG), 10969 Berlin

Informationen im Flyer
Abstracts der Referenten

 

Ute Wegmann über die Hörbuch-Umsetzung von erzählenden Kinderbüchern

Die Kinder- und Jugendbuchautorin Ute Wegmann referiert
  • am Dienstag, 12. Januar 2016
  • im Informationszentrum der Universitätsbibliothek
über Kindergeschichten, die gelesen oder gespielt werden.

Der Vortrag beginnt

  • um 12:00 Uhr und endet um 14:00 Uhr
  • im Bibliotheksbereich U0 (Zugang über U1) der Universität Bielefeld.

 

Die Veranstaltung richtet sich an Lehramtsstudierende aber auch an Eltern sowie Pädagoginnen und Pädagogen. Der Eintritt ist frei.
Ute Wegmann arbeitet als freie Journalistin für den Deutschlandfunk  und ist Kinder- und Jugendbuchautorin. Foto: Thekla Ehling

Ute Wegmann arbeitet als freie Journalistin für den Deutschlandfunk und ist Kinder- und Jugendbuchautorin. Foto: Thekla Ehling


"Kinder brauchen Geschichten und Figuren, mit denen sie sich identifizieren können. Geschichten mit differenzierten Figuren, egal ob Mensch, Huhn oder Riese, die berühren und deshalb erinnert werden oder sogar Vorbild sind", sagt Professorin Dr. Petra Josting von der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft, die Ute Wegmann gemeinsam mit der Universitätsbibliothek nach Bielefeld eingeladen hat.

Kinder im Grundschulalter haben Jostings Meinung nach das Recht auf gute Literatur, die Lernprozesse unterstützt, um die Welt in ihrer Vielfalt zu erfassen. Manchmal mit einem lachenden, manchmal mit einem weinenden Auge. Und was geschieht mit einer Geschichte, wenn sie als Hörbuch vom Autor selbst gelesen wird oder ein Schauspieler den Text interpretiert oder der Text gespielt wird?

Darüber referiert anhand aktueller Beispiele Ute Wegmann, Redakteurin beim Deutschlandfunk Köln, freie Journalistin und Kinder- und Jugendbuchautorin bei Hanser. ("Hoover" - Roman für junge Menschen ab zehn Jahren, 2015 und "Dunkelgrün wie das Meer" - Novelle mit Bildern von Birgit Schössow, ab acht Jahren, 2016).

 
Kontakt:
Professorin Dr. Petra Josting, Universität Bielefeld
Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft
Telefon: 0521 106-3706   
E-Mail: petra.josting@uni-bielefeld.de

 

Herzlichen Glückwunsch!

 

  • Am 15. Dezember 2016 hat Frau Mareike Gronich ihr Prüfungsverfahren im Rahmen ihrer Promotion zum Thema 'Lesen ist politisch! Zur politischen Dimension narrativer Strukturen in Wolfgang Koepens Das Treibhaus und Uwe Johnsons Das dritte Buch über Achim' erfolgreich bestanden. Die Arbeit wurde von Herrn Prof. Dr. Walter Erhart betreut.
  • Am 15. September 2016 hat Frau Britta Plaggemeier ihr Prüfungsverfahren im Rahmen ihrer Promotion zum Thema 'Inszenierte Perspicuitas. Die Perspektiven im Gregorius Hartmanns von Aue.' erfolgreich bestanden. Die Arbeit wurde von Herrn Prof. Dr. Meinolf Schumacher betreut.
  • Am 16. August 2016 hat Herr Matthias Preis sein Prüfungsverfahren im Rahmen seiner Promotion zum Thema 'Die Sinne im Text. Literarische Sinneswahrnehmung im didaktischen Diskurs' erfolgreich bestanden. Die Arbeit wurde von Frau Prof. Dr. Petra Josting betreut.
  • Herr Dr. Hamid Tafazoli wurde für seine herausragenden Forschungsarbeiten in den vergangenen zwei Jahren mit einem "Marie Curie Fellowship Award" der Europäischen Kommission ausgezeichnet. Tafazoli hat während seiner Förderung als "Senior Researcher" am Institut für deutsche Sprache, Literatur und Interkulturalität an der Universität Luxembourg gearbeitet und dort sein Forschungsprojekt zur Migration in der zeitgenössischen deutschsprachigen Literatur fortgeführt. Die Förderung war mit 100.000 Euro dotiert. Der gebürtige Iraner habilitiert an der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft der Universität Bielefeld bei Professor Dr. Klaus-Michael Bogdal.
  • Frau Professorin Dr. Petra Josting ist neue Direktorin der Bielefeld School of Education (BiSEd) der Universität Bielefeld. Die Konferenz der BiSEd hatte im Oktober einen neuen Vorstand für vier Jahre gewählt. Zur stellvertretenden Direktorin bestimmte der neue Vorstand Professorin Dr. Andrea Peter-Koop. Die BiSEd ist eine fakultätsübergreifende Einrichtung der Universität. Sie trägt im Zusammenwirken mit den Fakultäten Verantwortung für eine innovative, forschungsorientierte Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern. Die BiSEd koordiniert die verschiedenen Praxisphasen des Lehramtsstudiums, berät und informiert dazu.
  • Herr Prof. Dr. Klaus-Michael Bogdal erhält den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung Link zu Uni aktuell
  • Am 30. Januar 2013 hat Frau PD Dr. Bettina Heck die Lehrbefähigung für das Fach Germanistische Literaturwissenschaft/Literatur- und Mediendidaktik erhalten. Frau Heck habilitierte zu dem Thema "Zwischen Kunsterfahrung, Wahrnehmung und Wirklichkeitskonstruktion. Ästhetisch und pragmatisch orientierte Medienerziehung im Deutschunterricht".

 

Richtig einsteigen

  • Beratung für Studieninteressierte und Studienanfänger sowie literale Kompetenzen.
Bielefelder Germanisten erfolgreich im Bündnis Lehren

Den roten Faden finden. Germanistik denken - schreiben - verstehen

Ein Projekt zur Studiengangsentwicklung

Nichts ist frustrierender, als wenn die Erwartungshorizonte von Lehrenden und der Lernstand von Studierenden als zunehmend divergierend erfahren werden und unsere inhaltlichen und methodischen Planungen buchstäbliche ins Leere laufen. Im ersten Semester mag die Klage über die unzureichende Schulausbildung noch berechtigt erscheinen. Je höher die Semesterzahl aber, desto mehr müssen auch wir als Lehrende uns Fragen stellen. Warum kann ich im dritten Semester nicht auf grundlegendes Handwerkszeug mein er Disziplin zurückgreifen? Wieso fange ich immer bei Null an?

Gut wäre es, wenn wir Antworten auf Fragen wie diese hätten:
  • Was lernen Studierende eigentlich in Lehrveranstaltungen, die vor meiner stattgefunden haben?
  • Worauf kann ich aufbauen?
  • Was kann ich voraussetzen?
  • Was sollen die Studierenden nach meiner Veranstaltung können?

Um dieses Ziel der Transparenz von Studienzielen zu erreichen, wollen wir nach dem Vorbild des Writing Enriched Curriculum-Programms (WEC) der University of Minnesota mit Fachkollegen und Fachkolleginnen gemeinsam in einen Prozess der Studiengangsentwicklung gehen.

Unsere Motivation ist, Studierende im Fach Germanistik von Beginn ihres Studiums an in fachliche Denk- und Handlungsweisen einzuführen. Studierende sollen vielfach Gelegenheiten bekommen, sich das Fach Germanistik zu erschreiben und disziplinäre Schreibweisen zu erproben, um so eine eigene fachliche Identität zu entwickeln. Hierzu wollen wir fachliche Kriterien für ein erfolgreiches Studium definieren und damit transparent machen. In den Studiengängen sollen Orte, an denen Studierende disziplinäre Schreib-, Denk- und Handlungskompetenzen entwickeln können, ausgewiesen werden. Hierzu kooperieren wir mit Svenja Kaduk, einer der Koordinatorinnen des Projekts richtig einsteigen. mit literalen Kompetenzen aus dem Schreiblabor der Universität Bielefeld und Pamela Flash von der University of Minnesota. Ausgehend von den bereits erfolgten erfolgreichen Veränderungen in der Studieneingangsphase sollen sich die Maßnahmen zunächst auf den Teilbereich der germanistischen Literaturwissenschaft erstrecken, um Erfahrungen zu sammeln, die auch den weiteren Teilbereichen des Faches oder anderen Fächern der Fakultät Transfermöglichkeiten eröffnen sollen.

Das Projekt wird gefördert durch das Bündnis Lehren, das getragen wird von der Volkswagen Stiftung, dem Stifterverband für die deutsche Wissenschaft, der Joachim Hertz Stiftung, der Nordmetall Stiftung und der Alfred Töpfer-Stiftung F.V.S. Jan Andres, Matthias Buschmeier und Svenja Kaduk sind Fellows im Kolleg 2015.

Wir laden Fachkolleginnen und Fachkollegen aus der Germanistik dazu ein, mit uns zusammen an diesem spannenden Projekt zu arbeiten.

Haben Sie Fragen zu unserem Vorhaben? Dann kontaktieren Sie uns gerne:

 

Weimar 2012

Vom 22. bis 27.10 haben sich 30 Studierende der LiLi-Fakultät auf Initiative der Fachschaft auf eine Exkursion nach Weimar begeben, um jenen zentralen Ort deutscher (Un-)kultur zu erkunden. Begleitet wurde die Gruppe von Dr. Matthias Buschmeier und Apl. Prof. Holger Dainat, beide aus der germanistischen Literaturwissenschaft. Bildzitat Das Foto entstand in der Parkanlage zu Schloss Tiefurt, dem Sommersitz der Fürstin Anna Amalia. Im Gemälde "Der Weimarer Musenhof" des westfälischen Genre- und Historienmalers Theobald von Or (1807-1885) wird Schloss Tiefurt bereits zu einem bis heute lebendigen Mythos verklärt, wenn dem vorlesenden Schiller, Wieland, Goethe, Herder und weitere Weimarer Prominenz als Publikum im Tempel des Tiefurter Parks lauschen. Bildzitat Wie im Bildzitat die TeilnehmerInnen den Mythos Weimar bereits ironisch in den Blick nehmen, so beschäftigte sich die Gruppe - mit interessanten Gästen und Referenten aus Weimarer Kulturinstitutionen - intensiv mit der Bedeutung Weimars für das kulturelle Gedächtnis Deutschlands. Die Abende indes wurden genutzt, um die Geselligkeitskultur, für die Weimar steht, besonders zu pflegen. Die TeilnehmerInnen danken den Fächern Germanistik, Linguistik und Deutsch als Fremdsprache für einen großzügigen Exkursionszuschuss!


Bielefelder Poet in Residence 2017

Anja Tuckermann

21.11.-24.11.2017

Programm