Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft
 
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- Gleichstellungspläne der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft


- Gleichstellungsplan der Universität Bielefeld


- Die Arbeitsgrundlagen der Gleichstellungskommissionen an der Uni Bielefeld. "Genderchance dezentral"


- Auszug aus dem Dokument zum "Fairen Umgang" miteinander:

"Formuliert man Regeln des fairen Umgangs, dann geht es nicht nur um Höflichkeit und Freundlichkeit; vielmehr ist zu berücksichtigen, dass in der Universität unter hohen Leistungsanforderungen gearbeitet und studiert wird. Es geht um Fairness unter den Bedingungen von Konkurrenz (um Noten und Titel, um Aufstieg, um wissenschaftlichen Erfolg, um Ressourcen). Und es geht um Fairness auch unter Angehörigen verschiedener Hierarchiestufen (Leitungsstrukturen, Verwaltung, Weisungsbefugnisse) und unterschiedlicher Statusgruppen. Wichtige Schaltstellen, an denen Umgangsformen besonders relevant sind, sind z.B. das Verhalten:

  • der Lehrenden gegenüber den Studierenden;
  • der Hochschulverwaltung gegenüber den Studierenden;
  • der Wissenschaftler gegenüber den Angestellten der Verwaltung;
  • der Hochschullehrer/innen gegenüber den abhängig Beschäftigten;
  • der Lehrstuhlinhaber gegenüber den NachwuchswissenschaftlerInnen des akademisch ausgebildeten gegenüber dem nicht-akademischen Personal;
  • der Studierenden gegenüber den Sekretärinnen.

Überall können Bilder und Bedeutungen von Geschlecht wirksam werden, die einem geschlechtshierarchischen Repertoire entstammen. In ihren Auswirkungen besonders destruktiv sind hierbei Verknüpfungen von Weiblichkeit mit Abhängigkeit und Schwäche und die Verbindung von Männlichkeit und Macht. Entsprechendes gilt für die Differenzen, die mit ethnischer/kultureller Distanz zur Mehrheitskultur einhergehen. Regeln des fairen Umgangs schließen deshalb Aufmerksamkeit für Verhaltensmuster und Umgangsformen ein, die andere entwerten, in ihrer Handlungsmöglichkeit einschränken oder direkt diskriminieren. Die im folgenden aufgeführten Regeln des fairen Umgangs sind als Formulierungen von als angemessen anerkannten Regeln und Verfahrensweisen zu verstehen, auf die man sich im alltäglichen Umgang verlässt und im Konfliktfall beziehen kann. Sie sollen nicht das Verhalten der Einzelnen reglementieren und kontrollieren."

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- Richtlinie gegen sexualisierte Diskriminierung und Gewalt der Universität Bielefeld von 2001

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- Rundverfügung des Rektorats zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG)

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- Gender Report - Geschlechter(un)gerechtigkeit an nordrhein-westfälischen Hochschulen. Erstellt im Auftrag des Wissenschaftsministeriums NRW

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