Aktuelles

Doktorandinnen
2018/2019

Programmlaufzeit:
März 2018 - März 2019

Infoveranstaltung:
26. September 2017, 11 Uhr s.t., C2-136

Bewerbungsfrist:
27. Oktober 2017

international women scientists 2018/2019

Programme runtime:
April 2018 till March 2019

Programme presentation:
21 November 2017, 11:00 s.t. am - 12:00 am, C2-136

Application deadline:
15 December 2017

 
movement ist konzipiert nach den Qualitätsstandards des Forum Mentoring e.V. - Bundesverband Mentoring in der Wissenschaft

Erfahrungsberichte

Die Erfahrungen der Mentees...

" Ich sehe durch die Gespräche und Diskussionen bei movement auch sehr viel deutlicher genderspezifische Dinge, z.B. in puncto Selbstbewusstsein. Mir wird dadurch vieles klar. Ich reflektiere jetzt viel stärker meine Position, aber ohne Angst, sondern ich stelle mich jetzt Dingen."
(Doktorandin der Fakultät für Literaturwissenschaften und Linguistik)

" Durch meine Teilnahme an movement habe ich bereits nach der ersten Laufzeithälfte das Gefühl, meinen Promotionsprozess mehr selbst steuern zu können. Und ich habe sehr viel weniger Sorge, wichtige Fakten nicht zu kennen."
(Doktorandin der Fakultät für Mathematik)

Die Erfahrungen der Mentor_innen...

"Ich habe das aus dem Gleichstellungsgedanken heraus gemacht. Junge Frauen muss man bei der Uni-Karriere unterstützen. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie hart das ist. Promovieren dürfen Frauen heute, denn als Nachwuchs sind sie nett und hübsch. Aber sobald man zur ernsthaften Konkurrenz wird, wird der Wind ganz anders. Das wird dann schon ganz schön ätzend, es steigen viele Frauen aus, und zwar nicht nur wegen Familiengründung. Männer-Netzwerke sind sehr dominierend und haben etablierte Strukturen, ich finde es darum politisch wichtig, Frauen-Netzwerke zu bauen. Studenten wissen oft sehr genau, was sie wollen. Frauen sind oft genauso gut, nur zurückhaltender. Mir liegt es am Herzen, hier Unterstützung zu geben."
(Professorin, Geschichtswissenschaft)

"Meine Mentee war super organisiert, hatte eine gute Selbständigkeit und war wahnsinnig gut vorbereitet . Was nicht hieß, dass sie immer alles wusste, sondern sie war sich auch sehr klar darüber, wo Unklarheiten waren/ worüber sie sprechen wollte/zwischen welchen Optionen sie schwankt. Sie konnte klar sagen, was sie wollte, das war ganz hervorragend, so konnten wir die Zeit optimal nutzen. Sie war sehr klar, dass sie an der Uni sein möchte und suchte nach geeigneten Wegen dafür. Dieser klare Wille zur Wissenschaft war eine gute Grundlage für die Verständigung."
(Professorin, Soziologie)

Wie kann eine Mentoring-Beziehung das Promotions-/ Habilitationsvorhaben unterstützen?

"Die "unverbindliche Verbindlichkeit" des Mentorings ist sehr hilfreich. Durch die Treffen habe ich regelmäßige kleine Deadlines, zu denen ich mich jemandem von außen erklären muss, dass macht mir die Prozesse sehr bewusst, in denen ich stecke. Und ich bekomme Ratschläge von jemandem außerhalb unseres Lehrstuhls. Dadurch lerne ich eine bereichernde Außenperspektive kennen und befinde mich in keiner Abhängigkeit oder Verpflichtung. Niemand ist böse, wenn ich Ratschläge selbst bewerte und nicht einfach umsetze."
(Doktorandin der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften)

"In meiner Mentorin habe ich eine Person gefunden, die mir Rückendeckung gibt und mir spezielle Einblicke in die wissenschaftliche Laufbahn ermöglicht, die man nur haben kann, wenn man den Weg selbst gegangen ist. Meine Mentoring-Beziehung hat mir geholfen, Probleme zu lösen, Wege zu finden und meine Mentorin bestärkt mich in dem, was ich tue."
(Doktorandin der Fakultät für Gesundheitswissenschaften)