

Dr. Sebastian Walzik | 18. & 19. April 2013 | 09:00 (s.t.) - 16:00 Uhr | Raum: A3-126 |
Kurze Einführung:
Die Rolle der Lehrenden an Hochschulen hat sich in den letzten Jahren etwas gewandelt. Nicht nur durch die Möglichkeiten der elektronischen Medien ist der Kontakt zu Studierenden enger geworden, Berührungsängste seitens der Studierenden werden immer geringer. So positiv diese Entwicklung für das gemeinsame Lehren und Lernen ist, so sehr stellt sie teilweise hohe Ansprüche an die Lehrenden, wie sie mit dieser neuen Nähe umgehen sollen.
Geht ein "guter Dozent" nun auch auf ein privates Problem eines Studierenden ein, wenn dieser dies fordert? Und wenn ja: wie weit? Wie kann man mit Ansprüchen nach milderen Prüfungsanforderungen oder besseren Noten umgehen, wenn die Kommunikation partnerschaftlicher ist?
Diese und andere "schwierige Situationen in der Lehre" sollen Thema dieses Seminares sein. Dabei geht es vor allem um die Frage, wie ich als Dozent mein eigenes professionelles Selbstverständnis etabliere und entsprechend mit den Studierenden kommuniziere. Im Mittelpunkt steht dabei das Modell des Inneren Teams nach Schulz von Thun und wie man durch die Reflexion des eigenen Inneren Team in schwierigen Situationen mehr Klarheit für die eigene Rolle erreicht und den Umgang mit Studierenden daraufhin entsprechend gestalten kann.Der erste Tag führt in das Modell des Inneren Teams und stimmige Kommunikation ein. Am zweiten Tag wird im Sinne eines Gruppencoachings praktisch mit konkreten Anliegen der Teilnehmer gearbeitet.
Inhalte:Dr. Sebastian Walzik hat Wirtschaftspädagogik in Nürnberg, Galway (Irland) und St. Gallen (Schweiz) studiert. Seine Doktorarbeit schrieb er am Institut für Wirtschaftspädagogik der Universität St. Gallen über die Förderung sozialer Kompetenzen. Er hat eine Ausbildung zum "Kommunikationsberater für Verständigung und Menschenführung im beruflichen Bereich" bei Prof. Dr. Friedemann Schulz von Thun. Hochschuldidaktische Kurse gibt er unter anderem am Hochschuldidaktischen Zentrum der Universität St. Gallen und an der Donauuniversität Krems.
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