Das Lehramtsstudium
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Abteilung Philosophie
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Bielefelder Fachtage Philosophie

Idee und Ziel:

Die Fachtage werden von der Abteilung Philosophie in Kooperation mit dem Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung Bielefeld angeboten. Ihr Ziel ist die Fortbildung von Philosophielehrern und -lehrerinnen sowie von Lehramtsstudierenden für Philosophie. Außerdem richten sich die Veranstaltungen an die interessierte Öffentlichkeit. Sie finden einmal im Jahr an einem Samstag statt. Zu einem für den schulischen Unterricht relevanten philosophischen Thema werden vormittags Fachvorträge gehalten, woran sich nachmittags parallele, praxisorientierte Workshops anschließen.

Die Fachtage werden unterstützt vom Verein für Philosophie Bielefeld e.V.

Plakat

Anfahrt

Für eine vergrößerte Ansicht klicken Sie auf das Bild. Weitere Lage- und Gebäudepläne finden Sie unter folgendem Link.

 

2016 4. Bielefelder Fachtag Philosophie

Thema: Was wissen wir von der Wirklichkeit?

Der Fachtag findet am 25. Juni 2016 statt.

Vorträge: (9:00 – 12:00 Uhr)
  1. Prof. Dr. Martin Carrier (Universität Bielefeld - Philosophie)

  2. Erfahrung, Modelle, Realität: Wissenschaft und Wirklichkeitserkenntnis

  3. Prof. Dr. Wolfgang Krohn (Universität Bielefeld - Soziologie)

  4. Labyrinth und Labor - Konstruktionen der Realität

  5. Prof. Dr. Rainer Müller (Universität Braunschweig - Physik/Didaktik)

  6. Denkmodelle in der Quantenphysik

Workshops: (13:45 – 17:00 Uhr)
  1. Hans Jaekel & Studierende des Seminars Philosophie für die Schule
    (Universität Bielefeld, Oberstufenkolleg Bielefeld)

  2. Ist die Wahrheit erkennbar? - Pyrrhonische Skepsis an der Schule

  3. Helmut Engels (Willich)

  4. Subjektivität überwinden: Was müssen wir tun, um zu erkennen, was ist?

  5. Dr. Yvonne Gramzow & Dr. Matthias Althoff (ZfsL Bielefeld)

  6. "Alles relativ?" - physikalische (Gedanken-)Experimente mit verblüffendem Ausgang: Wie unser Denken über die Welt ins Wanken gerät.

  7. Dr. Klaus Draken (ZfsL Solingen)

  8. Zaubertricks, Wahrnehmungsexperimente, Rätselraten: Über das eigene Erleben zu Erkenntnisreflexion und philosophischer Erkenntnistheorie

 

Eine Kinderbetreuung ist während des Fachtags möglich (09:00 - 17:00 Uhr). Bitte teilen Sie uns bis zum 17.06. mit, ob Sie eine Kinderbetreuung benötigen.

Wir bitten um vorherige Anmeldung hier.

 

Fachtage Archiv

Eine Fotogalerie der bisherigen Fachtage finden Sie hier.

+2015 - 3. Bielefelder Fachtag Philosophie: arm & reich

Die Veranstaltung fand statt am Samstag, 13. Juni 2015, von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr in der Universität Bielefeld, Raum X-E0-001 (Vorträge). Siehe auch Plakat oder Flyer.

Vorträge: (9:00 – 12:00 Uhr)

  1. Prof. Dr. Christian Neuhäuser (TU Dortmund – Philosophie):

    Relative Armut als Bedrohung der Menschenwürde: Über die strukturelle Ungerechtigkeit von Wohlfahrtsstaaten [PDF]

  2. Prof. Dr. Lutz Leisering (Universität Bielefeld – Soziologie):

    Armut - ein globales Thema? Zum Wandel globaler Armutsdiskurse [PDF]

  3. Ingo Nürnberger (Sozialdezernent der Stadt Bielefeld)

    Armut und Reichtum – ein Thema auch in Bielefeld [PDF]

Workshops: (13:45 – 17:00 Uhr)

  1. Natascha Thye (Migrationsfachdienst der Diakonie für Bielefeld)

    Armut und Migration

  2. Dr. Klaus Draken (ZfsL Solingen/Fachleiter Philosophie)

    Lebenszeit als Zahlungsmittel? - Der Spielfilm IN TIME als Anlass über realeVerteilungsungerechtigkeit zu sprechen[PDF]

  3. Dr. Kinga Golus (Universität Bielefeld – Philosophie)

    Philosophieren über Reichtum und Armut mit Pierre Bourdieu [PDF]

  4. Extra-Workshop: Schülerinnen und Schüler des Ravensberger- und des Königin-Mathilde-Gymnasiums Herford

    Leitung: Sonja Nerad (RGH) und Dr. Matthias Althoff (KMG):

    Gibt es eine Pflicht, absolut Armen zu helfen? [PDF] | Handout[PDF]

 

Inhalt und Ziel

arm & reich– dieses Begriffspaar wirft eine Reihe verschiedener Fragen auf: Wie kann es sein, dass in einem wohlhabenden Industriestaat wie Deutschland Menschen trotz Arbeit arm sein können? Warum wird die Frage nach Reichtum oftmals reduziert auf finanzielle Mittel, die Menschen zur Verfügung stehen? Wieso kann Armut vererbt werden? Warum gelingt es nicht, materiellen Reichtum umzuverteilen?

Fragen wie diese sind hoch aktuell und zentral für ein Land, das darauf pocht, Menschen auf vielerlei Ebenen ein sicheres und gerechtes Leben zu garantieren. Wenn Leistung sich für viele (finanziell) nicht mehr lohnt und einige wenige nichts leisten müssen, um finanziell mehr als gut versorgt zu sein, geraten Fundamente unserer Gesellschaft in Gefahr. Allerdings greift es zu kurz, Armut als Mangel an Geldmitteln zu definieren und Reichtum als dessen Gegenteil. Zukunftsforscher fordern bereits eine differenzierte Definition von Reichtum und Armut.

Inwiefern die Philosophie dazu beitragen kann, Definitionen zu schärfen und die Thematik zu diskutieren, ist Gegenstand des 3. Bielefelder Fachtags Philosophie. In interdisziplinären Vorträgen und Workshops werden die eingangs gestellten Fragen diskutiert und darüber hinaus erweitert um eine internationale Perspektive. Die Veranstaltung richtet sich sowohl an LehrerInnen, ReferendarInnen und Studierende der Fächer Philosophie/Praktische Philosophie als auch an eine interessierte Öffentlichkeit.

 

+2014 - 2. Bielefelder Fachtag Philosophie: Ich

Die Veranstaltung fand statt am Samstag, 14. Juni 2014, von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr in der Universität Bielefeld, Raum X-E0-001.

Plakat

Flyer

Veranstalter sind die Abteilung Philosophie der Universität Bielefeld und das Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung Bielefeld. Finanziell unterstützt wird die Veranstaltung von der BiSEd.

Beitragende

Vorträge:

Marie-Luise Althoff, u.a. Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin in Herford

Rüdiger Bittner, emeritierter Professor für Praktische Philosophie in Bielefeld

Almut Kristine v. Wedelstaedt, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Praktischen Philosophie in Bielefeld

Workshops:

Matthias Althoff, Lehrer in Herford und Fachleiter für Philosophie am ZfsL Bielefeld

Nikolai Klimmek, Lehrer in Bünde und abgeordneter Lehrer in der Philosophie in Bielefeld

Petra Lenz, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Studiengang LER in Potsdam

Michael Wittschier, Lehrer in Wipperfürth und Fachleiter für Philosophie am ZfsL Engelskirchen

Inhalt und Ziel

Wenn es in der Philosophie um das Ich geht, ist damit ein zentrales Thema der Philosophie angesprochen. Bei der philosophischen Frage, was ein Ich ist, handelt es sich um eine Variante der kantischen Frage, was der Mensch ist. Während mit dieser danach gefragt wird, was Menschen überhaupt zu Menschen macht, wird mit jener nicht auf Menschen allgemein gezielt, sondern vielmehr auf Menschen in ihrer Besonderheit. Man kann die Frage, was überhaupt ein Ich ist, reformulieren als die Frage, wer genau ich bin - eine Frage, die jeder sich stellen kann. So wird besonders deutlich, dass hiermit jemand in seiner Individualität angesprochen ist.

Für Lehrerinnen und Lehrer der Fächer Praktische Philosophie und Philosophie ist das Thema Ich in allen Jahrgangsstufen von Interesse. Dies ergibt sich schon aus der philosophischen Relevanz des Themas, die sich auch in den Curricula der Fächer in NRW zeigt. Ein Vorzug der Frage nach dem Ich als einer Frage, die jeder sich selbst stellen kann, ist dabei für alle Jahrgangsstufen, dass diese Frage besonders anschlussfähig an eigene Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler ist. Neben der philosophischen Relevanz ist das Thema für Lehrerinnen und Lehrer der Fächer Philosophie und Praktische Philosophie auch noch auf einer anderen Ebene interessant, da diesen Fächern in aller Regel eine wertevermittelnde und orientierende Funktion zugeschrieben wird. Die Annahme von Werten und Orientierung auf Normen hin sowie das Abwägen dieser spielt aber für jemandes Individualität eine wichtige Rolle. Deshalb ist das Thema "Ich" in der Philosophiedidaktik auf doppelter Ebene von Interesse. In den Vorträgen und Workshops des Fachtags können diese unterschiedlichen Aspekte aufgenommen und angesprochen werden.

 

Kontakt

Verantwortlich für die Pflege der Seite: Kinga Golus.