Pressemitteilung Nr. 125/2000

30. Oktober 2000
 


Tag der Chemie an der Universität Bielefeld
Videokonferenz mit der Antarktis, Experimente und Vorträge zum 25jährigen Jubiläum

Eine Live-Videokonferenz mit der Neumayer-Forschungsstation in der Antarktis wird einer der Höhepunkte beim Tag der Chemie am 10. November in der Universität Bielefeld sein. Die Wissenschaftlerin Dr. Astrid Löwe, Absolventin der Fakultät für Chemie der Universität Bielefeld, steht gegen 13.00 Uhr eine Stunde lang für Fragen über ihre Arbeit im ewigen Eis zur Verfügung. Ermöglicht wurde diese Konferenz in Kooperation mit dem Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven, das eine Standleitung in die Antarktis unterhält. Zudem wird Dr. Ulf Bergmann - ebenfalls ehemaliger Mitarbeiter der Fakultät für Chemie der Universität Bielefeld -, der sich gerade auf seinen Einsatz in der Antarktis vorbereitet, für Gespräche zur Verfügung stehen.

Mit diesem Tag der Chemie begeht die Bielefelder Chemie-Fakultät ihr 25jähriges Bestehen. Das Vormittagsprogramm, das um 10.00 Uhr im Hörsaal 7 beginnt, steht unter dem Motto „Studium mit Zukunft?!“. Vorträge und Diskussionen richten sich speziell an Schülerinnen und Schüler. Der Bielefelder Chemiker Prof. Dr. Norbert Sewald spricht um 10.15 Uhr über „Chemie: Chaos oder molekulares Ordnungsprinzip?“, und Dr. Gerhard Heywang, Bayer AG, Leverkusen, stellt um 11.00 Uhr die Frage: „Gibt es in 10 Jahren noch Chemiker?“. In der Zeit von 14 bis 15 Uhr stehen den Teilnehmern am Tag der Chemie die Chemiker von morgen – Doktoranden und Doktorandinnen - für intensive und kritische Gespräche zur Verfügung und berichten über die Motivationen ihrer Studien- und Berufswahl.

Am Nachmittag findet ab 15.00 Uhr ein Festkolloquium unter dem Motto „Perspektiven in der Forschung“ statt. Nach der Begrüßung durch Rektor Prof. Dr. Gert Rickheit und Prof. Dr. Katharina Kohse-Höinghaus präsentieren namhafte Wissenschaftler aktuelle Forschungsfelder der Chemie, die von biochemischen Mechanismen über Nanotechnologie bis hin zum Thema „Chemie und Computer“ reichen – die Vorträge richten sich explizit auch an ein breiteres Publikum.
Zudem können die Besucher in der Zeit von 12 bis 15 Uhr im teutolab experimentieren und während des Tages auch die Forschungsbereiche besichtigen. Ab 18 Uhr klingt der Tag der Chemie mit einem geselligen Beisammensein in der Mensa der Universität aus.



Pressestelle, 2000-10-31