Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu einer Auswahl aktueller Forschungsprojekte. Abgeschlossene Projekte finden Sie hier.
Eine Auswahl von Veröffentlichungen aus der Arbeitseinheit finden Sie direkt auf den einzelnen Personenseiten.
BiLieF: Bielefelder Längsschnittstudie zum Lernen in inklusiven und exklusiven Förderarrangements


| Förderung | BMBF |
| Projektleitung | Professor Dr. Elke Wild, Professor Dr. Birgit Lütje-Klose
Dr. Malte Schwinger (Universität Giessen) |
| Mitarbeiter/innen | Dr. Julia Gorges, Dipl.-Psych. Carola Grunschel, Dipl.-Psych. Rebecca Baumanns |
| Laufzeit/Status | 1. März 2012 - 28. Februar 2015 |
| Material/Links | Projekthomepage |
| Beschreibung | Das vorliegende Forschungsvorhaben greift die Debatte um Vor – und Nachteile inklusiver vs. exklusiver Formen sonderpädagogischer Beschulung auf und setzt an den aktuellen bildungspolitischen Bemühungen in NRW an, den Anteil der innerhalb des Regelschulsystems in integrativen Klassen unterrichteten FörderschülerInnen deutlich auszuweiten. Um zu prüfen, ob die damit verknüpften Hoffnungen und Erwartungen erfüllt werden, wird die Entwicklung des Selbstwertgefühls, des schulischen Wohlbefindens und der Lernmotivation bei Kindern mit Lernbeeinträchtigungen am Ende der Grundschulzeit längsschnittlich untersucht. Dabei werden drei Formen sonderpädagogischer Förderung verglichen: (a) die Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Lernen, (b) der gemeinsame Unterricht / die Integrationsklasse sowie (c) die Grundschule mit Unterstützung durch ein Kompetenzzentrum für sonderpädagogische Förderung (KsF). Dem theoretisch zugrunde gelegten Angebot-Nutzungsmodell folgend werden diese Beschulungsformen als formal unterschiedliche Bildungsangebote gefasst, deren Wirkung maßgeblich von der konkreten Umsetzung und Nutzung abhängt. Aus dieser Perspektive kommt somit individuellen sowie kontextuellen Risiko- und Resilienzfaktoren eine entscheidende Rolle zu. Diese werden ebenso wie Bildungsprozesse und –ergebnisse in einem interdisziplinären Zugriff (Sonderpädagogik und Pädagogische Psychologie) modelliert und mit Rückgriff auf Fragebögen und Tests (die Schülerbefragungen erfolgen Mitte 3. Klasse sowie Anfang und Ende 4. Klasse) sowie Gruppeninterviews mit Lehrkräften (Anfang 4. Klasse) erfasst. Die erwarteten Ergebnisse können auf 3 verschiedenen Relevanzebenen nutzbar gemacht werden. Beispielsweise können auf der Ebene der Schulentwicklung geeignete Inklusionskonzepte entwickelt werden, welche zum einen die Rahmenbedingungen der einzelnen Schule berücksichtigen und zum anderen die notwendigen Professionalisierungsangebote für Lehrkräfte in Form von Weiterbildungen etc. als unverzichtbare Bestandteile sonderpädagogischer Beschulung vorsehen. |
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FUnDuS II: Projekt zur Förderung der empirischen Bildungsforschung im Bereich Sprachdiagnostik/Sprachförderung mit Prof. Dr. Quasthoff, Dortmund


| Förderung | BMBF |
| Projektleitung | Prof. Dr. Elke Wild, Prof. Dr. Uta M. Quasthoff |
| Mitarbeiter | Dipl.-Psych. Jelena Hollmann, Dipl.-Psych. Nantje Otterpohl |
| Laufzeit/Status | 01.10.2013-30.09.2015 |
| Material/Links | - |
| Beschreibung | Angesichts der engen Kopplung von Bildungspartizipation und sozialer Herkunft in Deutschland widmet sich das Projekt der Identifikation familialer Faktoren, die einen Beitrag zur Vorhersage differentieller Entwden globalen mündlichen und schriftlichen Strukturierungsfähigkeiten leisten. Im Zentrum steht dabei die Bedeutung von produktiven Praktiken und Ressourcen im Umgang mit mündlichen und schriftlichen Texten. Die in der ersten Förderphase gewonnenen Erkenntnisse zum Erwerbsverlauf und den erwerbssupportiven dialogischen Verfahren der Eltern im Erwerbskontext der Familie münden in die Konzeption eines Elterntrainings ein, das als selektive Präventionsmaßnahme auf die Verbesserung der Lernvoraussetzungen von sozial weniger privilegierten Kindern im Bildungsbereich abzielt. Diese empirische Fundierung wird genutzt, um in der Intervention in besonderer Weise sprachliche und interaktive Alltagsnähe herzustellen. Die Entwicklung und summative Evaluation eines solchen Familienbildungsangebots steht im Zentrum von FUnDuS II. |
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FamilY: Summative Evaluation des Elternqualifizierungsprogramms "Eltern bilden - Kinder stärken"


| Förderung | BMBF |
| Projektleitung | Professor Dr. Elke Wild |
| Mitarbeiter/innen | Dipl.-Psych. Marius Wieler |
| Laufzeit/Status | 01.11.2011 - 31.10.2014 |
| Material/Links | Buddy-Programm |
| Beschreibung | Ziel des Projekts ist die summative Evaluation eines Elternqualifizierungsprogramms, das sozio-ökonomisch benachteiligte Familien mit Kindern adressiert, die sich in der Übergangsphase von einer vorschulischen Betreuung zur Grundschule befinden. Insgesamt leistet das Vorhaben also nicht nur einen Beitrag zur Aufdeckung von Möglichkeiten zur frühzeitigen Optimierung von Lernausgangsbedingungen in Familien, sondern trägt auch dazu bei, wirksame Maßnahmen zur Verringerung sozialer Disparitäten zu identifizieren. Neben der Untersuchung der Programmqualität (Effektivität, Nachhaltigkeit, Zufriedenheit der Teilnehmer mit Training etc.) sollen mit Blick auf die angestrebte Breitenwirkung auch Fragen zu Voraussetzungen und Barrieren des angestrebten flächendeckenden Einsatzes des präventiv angelegten Qualifizierungsprogramms untersucht werden. |
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Lernmotivation jenseits der Schule - Eine Untersuchung der Entwicklung von Kompetenz- und Wertüberzeugungen im Erwachsenenalter


| Förderung | DFG |
| Projektleitung | Dr. Julia Gorges |
| Mitarbeiter/innen | N.N. |
| Laufzeit/Status | 01.05.2013 - 30.04.2014 |
| Material/Links | - |
| Beschreibung |
Bildungsbezogene Wahlentscheidungen (z.B. Kurswahlen) werden erwiesenermaßen von individuellen, domänenspezifischen Kompetenz- und Wertüberzeugungen, d.h. der Einschätzung der eigenen Fähigkeiten zur Bewältigung und der motivationalen Valenz eines Lerninhaltes, determiniert. Jenseits der Schule wird dabei ein Rückgriff auf vorliegende Kompetenz- und Wertüberzeugungen dadurch erschwert, dass viele Lerninhalte im Hochschul- und Weiterbildungskontext nicht unmittelbar in die bekannte schulische Fächerstruktur eingeordnet werden können. Zudem ist die Rolle der im Erwachsenenalter zunehmend verfügbaren außerschulischen (z.B. beruflichen) Vorerfahrung für die Herausbildung von Kompetenz- und Wertüberzeugungen noch unklar.Ziel des vorliegenden Forschungsvorhabens ist die empirische Untersuchung der zugrundeliegenden Prozesse zur Herausbildung von Kompetenz- und Wertüberzeugungen bezogen auf neue, unbekannte Lerninhalte - exemplarisch anhand der Studieneingangsphase an Fachhochschulen.
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Forschungsschule NRW "Education and Capabilities"


| Förderung | Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen |
| Sprecher | Professor Dr. Uta M. Quasthoff |
| von Frau Prof. Wild betreute Stipendiaten | Shiao En Chng, Claudia Müller, Sittipan Yotyodiying |
| Laufzeit/Status | Start SoSe 2008 |
| Material/Links | Uni-Aktuell, NRW-Forschungsschule |
| Beschreibung | - |
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MogLI - Motivation und Anreize zu "guter Lehre" im Rahmen des Inplacement, in Kooperation mit Prof. Dr. Becker, Universität Bielefeld


| Förderung | BMBF |
| Projektleitung | Prof. Dr. Elke Wild, Prof. Dr. Fred G. Becker |
| Mitarbeiter | Dipl.-Soz. Ralph Stegmüller, Dipl.-Kfm. Wögen-Nikkels Tadsen |
| Laufzeit/Status | 01.11.2008-30.10.2011 |
| Material/Links | Projekthomepage |
| Beschreibung | Der Einführungsprozess (inplacement) neu berufener Professoren wird ins Zentrum gerückt. Zum Ersten markieren die ersten Monate der Einarbeitung eine Phase, in der Weichen stellende Entscheidungen getroffen und Lehr-Lern-Vorstellungen gestaltet werden. Zum Zweiten kommt dieser Gruppe eine zentrale Bedeutung für die Entwicklung von Lehrexpertise zu. Zum Dritten bestehen gute Interventionsmöglichkeiten seitens der Hochschule. Das Projekt verfolgt drei Ziele: 1. Es soll deskriptiv die Anreizsituation zur Erbringung von Lehrleistungen aus der Sicht von neu berufenen Professoren beschrieben und mit der Sicht von Personaldezernenten kontrastiert werden. 2. Unter explikativem Aspekt sollen Erkenntnisse zur handlungsleitenden Funktion von Anreizen für die Lehre gewonnen werden. 3. Unter praxeologischem Aspekt soll ein Bezugsrahmen zur Beeinflussung des Lehrendenverhaltens zum Angebot von „guter“ Lehre erarbeitet werden. Das Arbeitsprogramm sieht (01 bis 09/2009) eine vertiefende Literaturanalyse vor. Auf diesen Kenntnissen über die Anreiz(prozess)e werden Forschungsthesen über einschlägige Faktoren und ihre Wirkungszusammenhänge präzisiert, der Interviewleitfaden entwickelt, validiert und potentielle Probanden kontaktiert. Im zweiten Schritt (10/2008/ bis 08/2010) sind zur Verfolgung der deskriptiven Ziele und zur Hypothesenprüfung (explikatives Ziel) leitfadengestützte, halb-strukturierte Interviews mit Neuberufenen und Personaldezernenten durchzuführen. Nach Abschluss der Analysen (09/2010 bis 06/2011) werden die Erkenntnisse Hochschulleitungen zurückgemeldet. Damit die Erkenntnisse zur Optimierung der Professionalisierung im Human Ressource Management von Hochschulen genutzt wird (praxeologisches Ziel), werden die Ergebnisse in einen theoriebasierten Bezugsrahmen eingeordnet (06/2011 bis 12/2011). In diesen Zeitraum fallen auch Präsentationen der Ergebnisse und Diskussionen mit Hochschulleitungen, die Abfassung des Projektberichtes und die Vorbereitung von Publikationen. |
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ConGo @ universities - Universitäre Lehre in Zeiten der Studienreform und Exzellenz-Initiative: Multiple Zielverfolgung auf der Ebene der Organisation und ihrer individuellen Akteure, in Kooperation mit Prof. Dr. Krücken, Speyer


| Förderung | BMBF |
| Projektleitung | Prof. Dr. Elke Wild, Prof. Dr. Georg Krücken |
| Mitarbeiter | Dipl.-Päd. Julia Gorges, Dipl.-Psych. Wiebke Esdar, B.A. |
| Laufzeit/Status | 01.06.2009-31.05.2011 |
| Material/Links | Projekthomepage |
| Beschreibung | Ziel des Projektes ist, einen entscheidenden Beitrag zur Beantwortung der Frage zu leisten, unter welchen Bedingungen Organisationen und Lehrende bereit und fähig sind, die Studienreform als Chance wahrzunehmen und ihre Ressourcen in innovative Strukturen und Lehr-Lern-Formen zu investieren. Konkret geht es dabei um die Verknüpfung von Aspekten der formal- organisatorischen Gestaltung, mit denen der Lehr-Lern-Prozess- gestaltung. Dabei spielen die veränderten Rahmenbedingungen für Universitäten und Lehrende eine zentrale Rolle. Diese sehen wir vor allem in der Multiplizierung von Zielen und Erwartungen, die organisationale und individuelle Strategien des Umgangs mit Komplexität erforderlich machen. Der Mehrwert dieses Projektes wird vor allem in der Verknüpfung von hochschulischer und individueller Ebene gesehen. Dies erfordert einen interdisziplinären Zugang, der sich auf Annahmen und Ansätze der Organisationssoziologie und denen der psychologischen Handlungs- und Motivationsforschung stützen kann. In dem geplanten Projekt sind insgesamt acht vergleichende Universitätsfallstudien vorgesehen. An diesen Einrichtungen sollen Angehörige der Hochschulleitung, der Hochschulverwaltung, bzw. des -managements sowie Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchs- wissenschaftler, die sich in besonderer Weise konkurrierenden Zielen ausgesetzt sehen, untersucht werden. Methodisch ist eine Kombination von standardisierten Fragebögen und Leitfadeninterviews vorgesehen. Das Projekt ist auf insgesamt 24 Monate angelegt. Die ersten sechs Monate dienen der Vorbereitung der empirischen Untersuchung. Für den Hauptteil des Projektes, der die empirische Erhebung und Auswertung umfasst, werden zwölf Monate veranschlagt. Die letzten sechs Monate des Projektes dienen der Erstellung von Veröffentlichungen sowie weiteren Maßnahmen zur Diffusion der Forschungsergebnisse in praxisrelevanten Kontexten. |
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Projekt zur Förderung der empirischen Bildungsforschung im Bereich Sprachdiagnostik/Sprachförderung mit Prof. Dr. Quasthoff, Dortmund


| Förderung | BMBF |
| Projektleitung | Prof. Dr. Elke Wild, Prof. Dr. Uta M. Quasthoff |
| Mitarbeiter | Dipl.-Psych. Jelena Hollmann, Dipl.-Psych. Nantje Otterpohl |
| Laufzeit/Status | 01.10.2009-30.09.2012 |
| Material/Links | - |
| Beschreibung | Angesichts der engen Kopplung von Bildungspartizipation und sozialer Herkunft in Deutschland widmet sich das Projekt der Identifikation familialer Faktoren, die einen Beitrag zur Vorhersage differentieller Entwden globalen mündlichen und schriftlichen Strukturierungsfähigkeiten leisten. Im Zentrum steht dabei die Bedeutung von produktiven Praktiken und Ressourcen im Umgang mit mündlichen und schriftlichen Texten. Ziel ist herauszufinden, wie sich die argumentative Kompetenz von Fünftklässlern darstellt und bis zur Klassenstufe 9 weiterentwickelt. Besonderes Augenmerk soll auf jene Fälle gelegt werden, in denen eine - im Vergleich zu Gleichaltrigen mit ähnlicher sozialer Herkunft - über bzw. unterdurchschnittliche Kompetenzentwicklung beobachtbar ist. |
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Sprachen lernen im Studium


| Förderung | -internes Projekt- |
| Projektleitung | Dr. Julia Gorges |
| Mitarbeiter | cand. Psych. Lisa Schwenke (SHK) |
| Laufzeit/Status | 2012 |
| Material/Links | - |
| Beschreibung | in Zusammenarbeit mit dem Fachsprachenzentrum der Universität Bielefeld soll erforscht werden, warum Studierende an freiwilligen, studienbegleitenden Sprachkursen teilnehmen. Theoretische Grundlage ist das Erwartungs-Wert-Modell von Eccles et al. Interessenten und TeilnehmerInnen der Englisch-Sprachkurse im Sommersemester 2012 werden in einem längsschnittlichen Design mit vier Messzeitpunkten befragt. |
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