

| Bielefeld University > Abteilung für Psychologie > Arbeitseinheiten > Klinische Psychologie und Psychotherapie (AE 11) |
Behandlung depressiver Menschen zwischen Richtlinientherapie und Klinik
Auswirkungen von sozialem Ausschluss bei sozialer Phobie
Neuere Arbeiten aus den Bereichen der klinischen sowie der neurowissenschaftlichen Forschung legen nahe, dass nicht nur körperliche Gewalterfahrungen oder andere traumatische Ereignisse in Kindheit und Jugend langfristige Konsequenzen für die Herausbildung möglicher Psychopathologien im Erwachsenenalter haben, sondern dass sozial und emotional aversive Erfahrungen vergleichbare Folgen haben können (Egeland, 2009). In diesem Zusammenhang konnten bildgebende Studien zeigen, dass Erfahrungen von Ablehnung, Zurückweisung und Vernachlässigung dasselbe neuronale Netzwerk aktivieren wie körperlicher Schmerz (Eisenberger, Liebermann & Williams, 2003; MacDonald & Leary, 2005). Klinische Studien haben demonstriert, dass Erfahrungen von sozialem Ausschluss mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit psychischer Erkrankung einher gehen (O´Dougherty Wright et al., 2009) sowie das Risiko erhöhen, an einer sozialen Phobie zu erkranken (Crick & Grotpeter, 1996).
Dieses Dissertationsprojekt hat zum Ziel, anhand verschiedener klinischer und sozial-psychologischer Paradigmen (s. Williams, 2007) die Auswirkungen von sozialem Ausschluss auf die Entstehung und die Aufrechterhaltung von sozialen Phobien experimentell zu untersuchen. Dabei werden neben Verhaltensexperimenten auch psychophysiologische Parameter als Korrelat der emotionalen Verarbeitung erfasst werden.
Für unsere Untersuchungen suchen wir gesunde Kontrollpersonen, aber vor allem Personen mit sozialen Ängsten und würden uns sehr freuen, wenn Sie sich als Teilnehmer/-innen zur Verfügung stellen würden.
Bei Fragen zu der Studie oder Interesse an einer Teilnahme wenden Sie sich bitte an Benjamin Iffland, Dipl. Psych.
Psychopathologische Komorbidität und traumatische Lebenserfahrungen bei Patienten mit Epilepsie
Transmission of trauma in war-torn families
Zusammenhang zwischen Missbrauchs- und Ablehnungserfahrungen in der Kindheit und dem Konsum psychotroper Substanzen
Das Dissertationsvorhaben untersucht den Zusammenhang zwischen Erfahrungen von Missbrauch und Ablehnung in der Kindheit und dem erhöhten Konsum psychotroper Substanzen bzw. der Entwicklung einer substanzbezogenen Störung. Dabei soll diese Studie anhand einer klinischen und einer nichtklinischen Stichprobe Hinweise auf die Häufigkeit von Missbrauchs- und Ablehnungserfahrungen in der Kindheit sowie auf die Stärke ihres Zusammenhangs zum Konsum psychotroper Substanzen geben. Zum anderen soll sie der Untersuchung der diesem Zusammenhang zugrunde liegenden Mechanismen dienen. Insbesondere die psychischen Störungsbilder Depression, posttraumatische Belastungsstörung, soziale Phobie und Borderline-Persönlichkeitsstörung sowie Ängstlichkeit, Scham und die Fähigkeiten zur Emotionsregulation sollen als potentielle Mediatorvariablen untersucht werden. Ein Priming-Experiment soll zusätzlich Aufschluss über die Beteiligung automatischer, unbewusster Prozesse geben.
Transmission von organisierter Gewalt auf soziale Beziehungen: Untersuchungen mit Schulkindern in Uganda
Die Bedeutung früher sozial aversiver Erfahrungen für die Entwicklung sozialer Ängste - Physiologische Prozesse bei der Erinnerung sozialer Ablehnungserfahrungen
Ziel des Promotionsvorhabens ist die Untersuchung des Zusammenhanges der Erfahrung von Ablehnung sowie sozialem Ausschluss und der Entwicklung einer sozialen Phobie. Dabei soll zum einen der Frage nachgegangen werden, welche Erlebnisse und welche Lebensumstände die Wahrscheinlichkeit für die Entwicklung einer sozialen Phobie erhöhen, zum anderen soll geklärt werden, ob bei Sozialphobikern eine kognitive und physiologische Vulnerabilität für eine psychopathologische Entwicklung vorliegt. Zu Überprüfung dieser Fragestellung sollen die physiologischen und emotionalen Reaktionen bei der Erinnerung bzw. Imagination negativer sozialer Erlebnisse sowie positiver und neutraler Situationen erhoben werden.
Für unsere Untersuchungen suchen wir gesunde Kontrollpersonen, aber vor allem Personen mit sozialen Ängsten und würden uns sehr freuen, wenn Sie sich als Teilnehmer/-innen zur Verfügung stellen würden.
Bei Fragen zu der Studie oder Interesse an einer Teilnahme wenden Sie sich bitte an Lisa Sansen, Dipl. Psych.
Wirksamkeit von Atemachtsamkeit bei Prüfungsangst
Traumatische Lebensereignisse und Psychische Gesundheit bei kurdisch-türkischen Migranten in Deutschland
Belastungen und psychische Gesundheit bei Feuerwehr-Einsatzkräften
Hannah Adenauer : Processing of threat cues: Psychophysiological correlates of posttraumatic stress disorder and changes through psychotherapy
(durchgeführt an der Universität Konstanz)
Verena Ertl: Epidemiology and treatment of traumatic stress and aggressive behavior in former child soldiers in Uganda
Weitere Informationen finden Sie hier.
Katharina Adam: Belastende Sozialerfahrungen und Rejection Sensitivity bei psychischen Störungen
Adriana Arndt: Belastende Lebenserfahrungen und Psychische Gesundheit bei Kindern aus kurdischen Flüchtlingsfamilien
Ralf Breder: Traumatische Erlebnisse in der Kindheit und psychische Erkrankungen - die Rolle von Angst und Scham
Michael Gomolinsky: Magisches Denken bei einer Internetstichprobe von Personen mit Zwangsstörungen
Julia Grove: Belastende Lebensereignisse und psychische Gesundheit - Erhebung anhand einer Online-Stichprobe
Vanessa Halim: Untersuchung von Einstellungen bei gesunden und essgestörten Frauen
Linda Hinterding: A validation study of the Strengths and Difficulties Questionnaire (SDQ) in Ugandan school children
Alexandra Katinszky: Zusammenhänge zwischen belastenden Lebenserfahrungen und psychischer Gesundheit bei einer Stichprobe von ambulanten Psychotherapiepatienten
Helene Kellner: Erstellung eines Fragebogens zur Messung von "Nightfright"
Sonja Knieriem: Belastende Lebenserfahrungen und PTBS bei stationär-psychiatrischen, jungen Patienten in einer Klinik für Abhängigkeitserkrankungen
Angelika Kullik: Wenn die Verarbeitung von Verlust "kompliziert" wird - Eine Online-Studie an Trauernden und an Menschen mit Liebeskummer
Miriam Lorenzen: Prädiktoren für und psychische Folgen von Intimate Partner Violence (IPV) bei Männern und Frauen
Vathsalan Sriskandarajah: Zusammenhänge zwischen Integration, familiärem Konfliktverhalten und psychischer Gesundheit bei Kindern tamilischer Flüchtlinge
Ines Stappert: Self Compassion und Psychopathologie - Zusammenhänge zwischen Self-Compassion, Depression und posttraumatischer Symptomatik bei traumatisierten, stationären Patienten
Pascal Wabnitz: Posttraumatische Belastungsstörung oder Dissoziative Störung: Klinisch-diagnostische Untersuchungen mit komplex traumatisierten, stationären Patienten