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Arbeitsgruppe: Decision-Making
Entscheidungsverhalten aus neurowissenschaftlicher Perspektive
Strategiewahl und Leistungsmotivation als Determinanten des Entscheidungsverhaltens? Eine neuropsychologische Studie mit hirngesunden Probanden
Als Komponenten, die für die Strategiewahl beim Entscheidungsverhalten unter Risikobedingungen von Bedeutung sind, werden das Einschätzen von Wahrscheinlichkeiten und Erfahrungen mit früheren Entscheidungssituationen angenommen (Brand, Labudda & Markowitsch, 2006). Darüber hinaus hängt das Risiko-Entscheidungsverhalten mit einer angemessenen Verarbeitung von Feedback zusammen (z.B. Brand, Labudda, et al., 2004). Aspekte der Leistungsmotivation können interindividuell verschiedene Feedback- und Schwierigkeitspräferenzen vorhersagen (z.B. Atkinson & Litwin, 1960).
Untersucht werden mögliche Zusammenhänge zwischen dem Entscheidungsverhalten und Strategien beim Einschätzen von Wahrscheinlichkeiten sowie verschiedenen Maßen der Leistungsmotivation.
Atkinson, J. W., & Litwin, G. H. (1960). Achievement motive and test anxiety conceived as motive to approach success and motive to avoid failure. J Abnorm Soc Psychol, 60, 52-63.
Brand, M., Labudda, K., Kalbe, E., Hilker, R., Emmans, D., Fuchs, G., et al. (2004). Decision-making impairments in patients with Parkinson's disease. Behav Neurol, 15(3-4), 77-85.
Brand, M., Labudda, K., & Markowitsch, H. J. (2006). Neuropsychological correlates of decision-making in ambiguous and risky situations. Neural Netw, 19(8), 1266-1276.
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