

Wenn Sie an einer Therapie in unserer Ambulanz interessiert sind, können Sie sich mit unserem Sekretariat in Verbindung setzen, um einen Termin für ein Erstgespräch zu vereinbaren. Erstgespräche werden in der Regel von Mitarbeiterinnen des Leitungsteams durchgeführt.
Das Erstgespräch dient einer ersten allgemeinen Orientierung und diagnostischen Abklärung. Des Weiteren erhalten Sie Informationen über Therapiemöglichkeiten und Wartezeiten in unserer Ambulanz.
Therapeut oder Therapeutin bestimmen wir aus inhaltlichen und organisatorischen Gründen erst nach dem Erstgespräch. Zum Beispiel bemühen wir uns, für Ihre Behandlung einen Mann oder eine Frau als Therapeuten auszuwählen, wenn es therapeutisch sinnvoll ist oder von Ihnen ausdrücklich gewünscht wird.
Wenn Sie zu einem Erstgespräch kommen, bringen Sie bitte Ihre Versicherungskarte mit. Sie können sich entweder direkt an uns wenden oder durch Überweisung eines anderen Behandelnden zu uns kommen. Ohne Überweisung oder Quittung wird die Praxisgebühr von 10 Euro je Quartal fällig.
Aufbauend auf diesen Informationen wird anschließend gemeinsam mit Ihnen ein Modell zur Entstehung und Aufrechterhaltung der Problematik entwickelt. Hieraus wird dann ein individueller Behandlungsplan abgeleitet, in dem neben den Therapiezielen auch die jeweiligen Therapiebausteine (d.h. verschiedene kognitiv-verhaltenstherapeutische Verfahren) festgelegt werden.
Um einen effektiven und auf Sie persönlich zugeschnittenen Behandlungsplan zu entwickeln, wird neben einer ausführlichen diagnostischen Untersuchung auch eine enge Zusammenarbeit mit anderen Behandelnden, z.B. Ihrem Hausarzt, angestrebt. Um auszuschließen, dass die Probleme auf eine rein organische Ursache zurückzuführen sind, ist eine ärztliche Untersuchung nötig. Dafür erhalten Sie von uns eine Überweisung und einen Konsiliarbericht für Ihre/n Arzt/in.
Erst nach diesen diagnostischen („probatorischen“) Sitzungen schreibt der Therapeut/die Therapeutin einen Antrag für Psychotherapie an Ihre die Krankenkasse. Wird dieser genehmigt, kann die Therapie begonnen werden.
Die Dauer einzeltherapeutischer Behandlungen hängt von der Komplexität der Störung und Ihren eigenen Zielen ab, meist werden 25 bis 45 Sitzungen je 50 Minuten durchgeführt. Die Therapiesitzungen finden in der Regel einmal wöchentlich statt, in Ausnahmen und nach Bewilligung der Krankenkasse auch mehrmals wöchentlich.
Zum Abschluss der Therapie wird wie zu Beginn der aktuelle Stand durch verschiedene Fragebögen erhoben, um den Nutzen der Behandlung bewerten zu können. Einige Monate nach Beendigung der Therapie werden nochmals die längerfristigen Therapieergebnisse durch zwei verkürzte Fragebogen-Untersuchungen erfasst.