


Ausgangs- und Endpunkt des Bielefelder Ansatzes für die Professionalisierung von Lehre ist die Förderung von Reflexionsprozessen im Austausch. Fortbildungsangebote und Seminare laden dazu ein, die eigene Lehre zum Gegenstand intellektueller Neugier, Erkundung und Diskussion zu machen.
Ausbau des Fortbildungsprogramms für Hochschullehre
Im Rahmen der Förderung durch den Qualitätspakt Lehre kann die Universität Bielefeld das Zertifikatsprogramm für Hochschullehre und das lehrbezogene Workshopprogramm weiter ausbauen. Die Fortbildungsprogramme "Forschen - Schreiben - Lehren" und "Lehre forschungsnah konzipieren" werden in besonderem Maße auf die Bedürfnisse der Lehrenden zugeschnitten, die im Rahmen des Programms "Richtig einsteigen!" mit der Weiterentwicklung der Vermittlung von literalen und mathematischen Kompetenzen im ersten Studienjahr beschäftigt sind. Der Werkstatt- und Austauschcharakter der Veranstaltungen erlaubt es den teilnehmenden Lehrenden nicht nur, praktische Strategien und Methoden kennenzulernen, sondern zusammenzuarbeiten, um konkrete und spezifische Konzepte für ihre Veranstaltungen zu entwickeln und zu erproben.
Fragen vertiefen, Lehre im Fach zum Erkenntnisgegenstand machen
Die Veranstaltungsreihe "Lehr-Bar" lädt dazu ein, die eigene Praxis in der Lehre zum Gegenstand von interdisziplinärer Reflexion und Entwicklung in disziplinärer Perspektive im Sinne von „Scholarly Teaching“ zu machen. Das neue Format "Lehr-Bar-Spezial" setzt in Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen mit prominenten Gästen das Verhältnis von Forschung und Lehre und die Veränderungen von Hochschullehre insgesamt auf die Agenda.
Den Einstieg neuer Lehrender gezielt begleitenUm den Start an der Universität Bielefeld, in der Bielefelder Lehr-Lern-Kultur und im jeweiligen Arbeitsbereich zu optimieren, arbeiten die ProjektmitarbeiterInnen gegenwärtig an einem Konzept, dass auf eine passgenaue Begleitung neuer Lehrender während ihres Einstieges an der Universität Bielefeld zielt. Auf der Grundlage eines intensiven Austauschs mit neuen Lehrenden werden zudem die verschiedenen Einstiege reflektiert, bestehende Unterstützungsangebote optimiert und neue geschaffen.