Arbeiten mit SAP
 
 
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SAP-Infrastruktur: Design und Verfügbarkeit

Die im Folgenden beschrieben Konzepte und die Auslegung der Systeme wurde einvernehmlich im SAP-Projektteam abgestimmt. Die damit erreichte Verfügbarkeit deckt sich mit den Anforderungen vergleichbarer Installationen und wird für den Betrieb der Universität Bielefeld als angemessen eingestuft.

 

Server und Daten:

Die im HRZ der Universität Bielefeld aufgesetzte SAP-Infrastruktur wurde nach folgenden Kriterien konzipiert:

  • Support durch den Hersteller der Software:
    Damit der Support aller Software-Hersteller für die produktiven Server (SAP-P und SRM-P System) gewährleistet werden konnte, mussten diese Server in 2009 zunächst als physikalische Systeme implementiert werden.
    Im August 2012 war es dann möglich auch die produktiven Server verbunden mit einem SAP Upgrade zu virtualisieren. Die Server sind damit alle nach dem Standard des HRZ für virtuelle nicht geclusterte Systeme implementiert.
  • Verfügbarkeit:
    Der Ausfall der Rechnerhardware der Produktivsysteme ist seit der Virtualisierung in 2012 nahezu unmöglich. Bei Schäden an der 
    Systeminstallation ist im günstigsten Fall mit einem Ausfall im Bereich weniger Stunden während der Dienstzeiten des HRZ zu rechnen. Für größere 
    Schäden, z. B. Datenkorruption/Inkonsistenzen der Datenbanken wurde ein sogenanntes „Desaster-Recovery“ Verfahren etabliert, das die 
    Wiederherstellung eines zerstörten Servers und der Daten innerhalb eines Tages gewährleisten sollte. Evtl. ist hierfür aber auf die Unterstützung des Herstellers zu warten.

Somit sind alle 10 Server des SAP Systems als virtuelle Hardware implementiert und damit durch Standard HRZ-Konzepte vor dem Ausfall eines kompletten RZ geschützt. Die SAP Daten aller o.g. Server werden synchron in die beiden Rechenzentren gespiegelt und zusätzlich im Backupsystem des HRZ mehrmals täglich (alle 3 Stunden in den Dienstzeiten) auf Bänder gesichert. Die Backups werden nach einer IBM Empfehlung 30-Tage aufbewahrt.
 

Wartung:

Nach einer angemessenen Vorankündigung über den SAP-Mailverteiler und einer Systemmeldung kann jeden Dienstag ab 16:00 Uhr ein Wartungsintervall für die
Produktivsysteme genutzt werden, in dem z.B. Sicherheitsupdates für die SAP Systeme eingespielt werden. Im Vorfeld wird die „Verträglichkeit“ an den
vorhandenen Testsystemen nach einem festgelegten Verfahren mit Hilfe der Key-User überprüft.

Administration:

Die SAP Basis-Administration ist primär im HRZ verortet, jedoch ist eine enge inhaltliche und zeitliche Abstimmung und Zusammenarbeit mit den beiden SAP Applikationsbetreuern in der Verwaltung notwendig. Im Fall von Urlaub oder Krankheit des SAP-Basisadministrators greift das HRZ bei Störungen – wenn notwendig - auf externen Support der SAP und/oder IBM zurück. In solchen Situationen ist mit einer deutlich längeren Beeinträchtigung des Systems zu rechnen.


HRZ

 

 

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