Aktuelles

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ESS Bericht zu gesundheitlichen Ungleichheiten in Europa jetzt auch auf Deutsch erschienen

19. Mai 2017

Das ESS Team Deutschland hat den letzten Topline Results Bericht zu gesundheitlichen Ungleichheiten ins Deutsche übersetzt. In Bezug auf den Gesundheitszustand der deutschen Bevölkerung ergeben sich aus dem ESS-Report bspw. folgende Erkenntnisse:

  • Bluthochdruck ist besonders in Deutschland (23.7%), Litauen (25.8%) und Slowenien (24.5%) verbreitet.
  • Über Rückenschmerzen klagen vor allem deutsche Frauen (59.5%), gefolgt von den Frauen aus Finnland (57.8%) und Belgien (53.7%).
  • Kopfschmerzen manifestieren sich vor allem bei der deutschen (27.1%), französischen (30.2%) und portugiesischen (29.6%) Bevölkerung. Die Kopfschmerzrate in diesen Ländern ist bis zu drei Mal höher als beispielsweise in Irland.
  • Über 90 % der Befragten in Finnland, Frankreich und Deutschland gaben an, im vergangenen Jahr an bis zu drei chronischen Erkrankungen gelitten zu haben.
  • Mit 34.2% gehört die Rate der männlichen Raucher in Deutschland mit zu den höchsten in Europa.
  • Bei den Frauen ist die Rate noch höher. Mit 29.2% Raucherinnen stehen sie im europäischen Vergleich an Platz Nummer eins.

Der Bericht ist hier verfügbar.

 

Neue Umfrageergebnisse beleuchten Gesundheit in Europa

24. Oktober 2016

Heute wird in Paris der neueste Bericht des European Social Survey (ESS) vorgestellt. Dieser analysiert und vergleicht die Einstellungen der Bevölkerung zu körperlicher und psychischer Gesundheit in 21 europäischen Ländern (Pressekonferenz im Institut d’Etudes Avancées, Montag 24. Oktober 2016, Paris).

Der Bericht kommt zum Schluss, dass eine grosse Zahl von Europäerinnen und Europäern an vielfältigen körperlichen und mentalen Beschwerden leidet. Diese Beschwerden können teilweise auf die spezifischen sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse zurückgeführt werden. Der Bericht findet außerdem:

  • Frauen leiden häufiger an Depressionen und Kopfschmerzen
  • Männer zählen häufiger zu Rauchern und sehen sich selbst häufiger als übergewichtig
  • Grossbritannien und Portugal an der Spitze bezüglich Rauschtrinken
  • Europaweit konsumieren Männer fast doppelt so viel Alkohol wie Frauen

Die Autoren stellen ausserdem fest, dass die Förderung einer gesunden Lebensweise nicht ausreicht, um gesundheitliche Beschwerden zu bekämpfen, sondern dass auch Massnahmen zur staatlichen Einkommensumverteilung sowie zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen nötig sind.

Der aktuelle Bericht „ESS Topline Results Series issue 6: Social Inequalities in Health and their Determinants“ stütz sich auf über 40‘000 Umfrageantworten, die zwischen 2014 und 2015 in ganz Europa erhoben wurden.

Der Bericht ist hier verfügbar.

 

Neue ESS Welle im Herbst 2016

11. April 2016

Im Jahr 2016 wird die bereits 8. Welle des ESS in Deutschland zeitgleich mit anderen europäischen Ländern erhoben. Federführend wird wieder die Universität Bielefeld sein; gefördert wird die neue Erhebung diesmal durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Die Datenerhebung wird wieder durch das infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH durchgeführt. Zwischen September und Dezember 2016 werden infas Interviewerinnen und Interviewer wieder ca. 3.000 zufällig ausgewählte Personen im gesamten Bundesgebiet befragen. Die Daten werden dann voraussichtlich ab Oktober 2017 öffentlich verfügbar sein.

 

Neue Publikation basierend auf den aktuellen ESS-Daten erschienen

22. März 2016

Basierend auf den aktuellen ESS-Daten präsentiert die Publikation "How Europeans View and Evaluate Democracy" (Link zum Artikel) Ergebnisse zu den Einstellungen und Bewertungen von Demokratie durch die Bürger Europas. Wie wird die Qualität und Legitimität der Demokratie in den teilnehmenden Ländern wahrgenommen? Die Studie weist daraufhin, dass die politischen Forderungen der Bürger deutlich über Europa hinweg variieren: Je schlechter die Demokratie bewertet wird, desto stärker die Forderungen durch die Bürger.

 

ESS ERIC wird in die ESFRI Roadmap aufgenommen

14. März 2016

Der European Social Survey (ESS ERIC) wurde durch das Europäische Strategieforum für Forschungsinfrastrukturen als Teil der ESFRI Roadmap anerkannt. Diese fasst als besonders relevant erachtete Forschungsinfrastruktur-Vorhaben aus unterschiedlichsten Disziplinen und Ländern zusammen.
ESFRI wurde 2002 durch die Europäische Kommission gegründet und hat als Ziel, den europäischen Forschungsstandort durch das Implementieren vielseitiger Forschungsinfrastrukturen weiter auszubauen.

 

Neue Publikation basierend auf den aktuellen ESS-Daten erschienen

21. Januar 2016

Wie stehen die Bürger Europas dem Thema Immigration gegenüber und in welchem Ausmaß vertrauen sie ihren Mitmenschen sowie politischen Akteuren und Institutionen? Wie zufrieden sind Europäer mit ihrem Leben und welche Werte und Einstellungen teilen sie allgemein? Die Publikation "Trust, life satisfaction and opinions on immigration in 15 European countries" (Link zum Artikel) präsentiert vorläufige Ergebnisse zu diesen Fragen und ihre Entwicklungen über die Zeit hinweg.

 

ESS Trainingsmaterialien und Übersichtsartikel

26. November 2015

Seit kurzem ist auf unserer Webseite eine Präsentation als Download erhätlich, die eine Übersicht über den ESS, seine Inhalte und die zu Grunde liegende Methodik gibt. Die Präsentation kann zur Vorstellung des ESS in Lehrveranstaltungen und Workshops verwendet werden. Außerdem hat das deutsche ESS Team in Zusammenarbeit mit dem ESS ERIC Direktor Rory Fitzgerald einen Übersichtsartikel verfasst, der als Einführungslektüre in den ESS dienen kann (Link zum Artikel). Beide Materialien zusammen geben einen umfassenden Überblick zu den Daten und erhobenen Inhalten sowie den verfügbaren Begleitmaterialien, insbesondere für ESS Neueinsteiger.

 

CfP 3. ESS Konferenz 2016

6. November 2015

Vom 13. bis 15. Juli 2016 findet in Lausanne, Schweiz, die 3. internationale ESS Nutzerkonferenz unter dem Motto "Understanding key challenges for European societies in the 21st century" statt. Interessierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind eingeladen, bis zum 17. Januar 2016 Vorschläge für thematische Beiträge einzureichen (Call for Papers). Die geplanten Sessions umfassen eine Vielzahl von Themen wie Zuwanderung, Arbeitsmarktbeteiligung, Gesundheit und Wohlbefinden, politische Einstellungen und Beteiligung sowie generelle Einstellungen, Normen und Werte.

 

3. Internationale ESS Konferenz für 2016 angekündigt

16. Juli 2015

Vom 13. bis 15. Juli 2016 findet in Lausanne, Schweiz, die 3. internationale Nutzerkonferenz unter dem Motto "Understanding key challenges for European societies in the 21st century" statt. Der langjährige Koordinator der deutschen Studie, Prof. Jan van Deth, wird einer der Keynote Speakers sein. Interessierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind eingeladen, bis zum 13. September 2015 Vorschläge für thematische Sessions auf der Konferenz einzureichen (Call for Session Proposal).

 

Neue ESS-Broschüren: Persönliches und soziales Wohlbefinden in Europa

23. Juni 2015

Welche Faktoren beeinflussen das Wohlbefinden der Menschen in Europa? Zwei neue Broschüre basierend auf den Daten des ESS geben darüber Auskunft. Die Booklets wurden vom internationalen ESS-Team zusammengestellt und sind in englischer Sprache hier und hier erhältlich. Zusätzlich sind die Ergebnisse auf der Webseite www.esswellbeingmatters.org interaktiv aufbereitet.

 

Erhebung der 7. Welle erfolgreich abgeschlossen!

6. Februar 2015

Ende Januar war es soweit, die letzten Interviews für die siebte Welle des ESS in Deutschland wurden erfolgreich durchgeführt. Insgesamt sind wieder über 3.000 Interviews zusammen gekommmen . wir möchten uns sehr herzlichen bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern unserer Studie bedanken!

 

GESIS Workshop zum Kennenlernen der ESS-Daten

13. Dezember 2014

Im Juni 2015 wird im Rahmen des GESIS "Meet the Data" Programms ein zweitägiger Workshop zur Nutzung der ESS-Daten angeboten. Der Workshop wird auf die Inhalte des ESS Fragenprogramms eingehen und Analysepotentiale im Quer- wie im Längsschnitt anhand praktischer Übungen vorstellen. Das Workshop-Programm kann hier eingesehen werden. Die Registrierung für den Workshop erfolgt ebenfalls über GESIS.

 

Neues vom norwegischen Datenarchiv

3. Dezember 2014

Seit dem 26. November 2014 ist ein Update des kumulativen ESS-Datensatzes über alle sechs bisherigen ESS-Wellen erhältlich. Mit dem ESS Cumulative Data Wizard können Nutzer sich aus dem kumulativen ESS-Datenangebot ihren Datensatz individuell nach ihren Bedürfnissen zusammenstellen. Der Datensatz umfasst alle Länder, die an mindestens zwei Wellen teilgenommen haben und umfasst alle Items, die in mehr als einer der ESS Wellen erfragt wurden. Außerdem ist seit dieser Woche der englischsprachige Quellfragebogen für die siebte Welle auf der internationalen Projekthomepage erhältich.

 

Demokratie in Europa: Ergebnisse basierend auf ESS 6

25. September 2014

Die Veröffentlichung von Ergebnissen zu Einstellungen der europäischen Bürgerinnen und Bürger über Demokratie in ihrem Land durch die internationale ESS-Gruppe letzte Woche ist auch von deutschen Medien aufgegriffen worden (z.B. hier und hier).  Die Daten zeigen, dass die demokratischen Regierungen hinter den Erwartungen der Öffentlichkeit zurück bleiben und bestätigen die Sorge über die Unzufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger mit dem Funktionieren der Demokratie in den meisten europäischen Ländern. Am stärksten zeigt sich das "demokratische Defizit" in dem, was die Wissenschaftler als soziale und direkte Demokratie bezeichnen: Soziale Demokratie bezieht sich auf die Leistungen des politischen Systems, wie etwa Schutz vor Armut. Direkte Demokratie bedeutet, dass die Bürger mehr Möglichkeiten der Beteiligung haben, zum Beispiel durch Referenden. Die zugehörige Broschüre in englischer Sprache kann auf der internationalen Projekthomepage heruntergeladen werden.

 

Ergebnisse des Demokratie-Moduls aus der sechsten Runde des ESS veröffentlicht

16. September 2014

Aus Anlass des gestrigen internationalen Tages der Demokratie hat die internationale ESS-Gruppe Ergebnisse aus letzten Runde des ESS zusammengestellt, die sich ausführlich mit den Einstellungen der Bürgerinnen und Bürger zur Demokratie in ihrem Land auseinandersetzte. Die zugehörige Broschüre in englischer Sprache kann hier heruntergeladen werden. Es zeigt sich, dass die Demokratie innerhalb der Bevölkerung einen starken Rückhalt hat, wohingegen die Bewertung der gelebten politischen Praxis deutlich kritischer ausfällt.

 

7. Welle des ESS: Umfrage "Gesellschaft und Demokratie in Europa" gestartet

3. September 2014

Es ist soweit, die 7. Welle des ESS ist ins Feld gestartet. Die Anschreiben an die ausgwählten Befragungsperonen wurden verschickt und die Interviewerinnen und Interviewer von infas nehmen ihre Arbeit auf. Auch der Kölner Stadtanzeiger berichtet darüber. Die zugehörige Pressemitteilung der Universität Bielefeld finden Sie hier.

  

7. Welle des ESS: Umfrage "Gesellschaft und Demokratie in Europa" startet im September 2014

1. August 2014

Im September startet in Deutschland die Feldphase der siebten Welle des European Social Survey. 3000 Bürger im ganzen Land werden dann nach ihrer Meinung zu Politik, Gesellschaft und Lebensbedingungen erfragt. Das Erhebungsinstitut infas ist damit beauftragt, diese Umfrage mit dem Titel "Gesellschaft und Demokratie in Europa" durchzuführen.

 

Wechselmodule für ESS 8 bekannt gegeben

23. Juli 2014

Der wissenschaftliche Beirat des ESS hat sich für die Wechselmodule für die achte Welle des ESS 2016/2017 entschieden. Es wird ein Wiederholdungsmodul zu Einstellungen zum Sozialstaat geben, sowie ein neues Modul über Klimawandel und Energienutzung.

 

ESS Policy Seminar  bei der OECD in Paris

23. Mai 2014

Auch Politik und Öffentlichkeit informieren sich immer wieder anhand der ESS-Daten über die Verhältnisse in Europa. Heute findet beispielsweise ein sogenanntes „ESS Policy Seminar“ bei der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Paris statt. Dort wurden Einschätzungen der europäischen Bürger über das Funktionieren der Demokratie vor dem Hintergrund der EURO-Krise vorgestellt.

 

ESS 7: Zentrale Fragebogen für die neue Welle an die Länderteams verteilt

1. April 2014

Der zentrale Fragebogen, der als zentrales Dokument für alle ESS-Länder dient, ist seit heute für die Länderteams erhältlich. Diese beginnen nun den Prozess der Übersetzung in die eigene(n) Landessprache(n).  Die Wechselmodule sind diese Welle zum einen eine Wiederholung des Migrationsmoduls aus der ersten Welle sowie eine neu entwickeltes Modul zu Gesundheit und Gesundheitsverhalten.

 

ESS nun an der Universität Bielefeld

7. Januar 2014

Für die siebte Welle des ESS hat Prof. Stefan Liebig von der Universität Bielefeld die Rolle des Sprechers des nationalen Koordinationsteams von Prof. Jan van Deth übernommen. Damit wechselt auch die Geschäftsführung der deutschen Teilstichprobe des ESS an die Universität Bielefeld. Jan van Deth wird jedoch weiterhin dem nationalen Koordinationsteam angehören, in dem außerdem Edeltraud Roller (Universität Mainz) sowie Sigrid Roßteutscher (Universität Frankfurt) vertreten sind.

 

ESS jetzt European Research Infrastructure Consortium (ERIC)

2. Dezember 2013

Als ERIC erhält das ESS eine neue Struktur, die die Weiterentwicklung des ESS auf lange Sicht sichern soll. Ein kurzer Überblick über die ERIC-Struktur bieten wir hier.

 

Sechste Welle des ESS: Länderdaten der Erhebung 2012/2013 verfügbar

30. Oktober 2013

Die Feldphase der sechsten Welle des European Social Survey wurde im Januar 2013 abgeschlossen. Nach Abschluss einer umfangreichen Prüfung und Harmonisierung der Daten steht seit Ende Oktober 2013 eine erste Ländertranche (inkl. Deutschland) auf der internationalen Projekthomepage zum Download bereit.

 

Neue ESS-Findings: Bröschure mit ESS-Ergebnissen erschienen

22. Juli 2013

Die Broschüre, die sich mit der Euro-Krise und deren Auswirkung auf die Qualität der Arbeit und soziale Integration in Europa auseinander setzt, kann hier heruntergeladen werden. Ein Kommentar von Rory Fitzgerald, Direktor des internationalen ESS-Teams, also Video online kann hier eingesehen werden (in englischer Sprache).

 

Sechste Welle des ESS: Umfrage "Gesellschaft und Demokratie in Europa" startet im September 2012

Im September startet in Deutschland die Feldphase der sechsten Welle des European Social Survey. 3000 Bürger im ganzen Land werden dann nach ihrer Meinung zu Politik, Gesellschaft und Lebensbedingungen erfragt. Das Erhebungsinstitut infas ist damit beauftragt, diese Umfrage mit dem Titel "Gesellschaft und Demokratie in Europa" durchzuführen.

 

Sechste Welle des ESS bewilligt

Im Dezember 2011 wurde die sechste Welle des ESS von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) bewilligt. Die zwei thematischen Schwerpunkte der Erhebung sind "personal and social well-being" (als Wiederholungsmodul aus der dritten Welle) sowie "Europeans‘ understandings and evaluations of democracy". Letzteres Modul befasst sich unter anderem mit den Erwartungen an eine demokratische Regierungsform und den Bewertungen der Demokratie im Land der Befragten. Wie in den Wellen 1 - 4 werden die Umfragen in Deutschland vom Erhebungsinstitut infas durchgeführt. Im September 2012 wird die Feldphase der sechsten Welle starten.

 

Länderdaten der Erhebung 2010/2011 verfügbar

Seit September 2011 sind nach Abschluss einer umfangreichen Datenedition und -prüfung Daten aus der fünften Welle des ESS für eine erste Ländertranche (inkl. Deutschland) verfügbar. Interessierte können über die vom Norwegian Social Science Data Service (NSD) eingerichtete Homepage http://ess.nsd.uib.no/ oder über einen Link auf der internationalen ESS-Projekthomepage www.europeansocialsurvey.org direkt auf die neuen Daten zugreifen. An der fünften Welle nahmen 28 Länder teil:
Österreich, Belgien, Bulgarien, Kroatien, Zypern, die Tschechische Republik, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Irland, Israel, Litauen, die Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Russland, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, die Schweiz, Großbritannien und die Ukraine.
Nutzer der Homepage können einfache statistische Analysen direkt online durchführen oder sich die gewünschten Daten herunterladen. Die Daten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung (SPSS, SAS).

 

Fünfte Welle des ESS bewilligt

Im Dezember 2009 wurde die fünfte Welle des ESS offiziell bewilligt. Neben den bewährten Fragen der Kernmodule wird es zwei Themenschwerpunkte geben, wovon eines eine Wiederholung aus Welle zwei darstellt, bei gleichzeitiger Anpassung der Fragen an die aktuelle Situation: "Work, family and well-being: the implications of economic recession". Das zweite Wechselmodul des ESS mit dem Titel "Trust in criminal justice: a comparative European analysis" beschäftigt sich mit dem Vertrauen der Öffentlichkeit in die Strafjustiz. Die Umfrage wird von dem Erhebungsinstitut Infratest-dimap durchgeführt. Im September/Oktober 2010 wird die fünfte Welle ins Feld gehen.

 

Länderdaten der Erhebung 2008/2009 verfügbar

Seit Ende September 2009 können nach Abschluss einer äußerst umfangreichen Datenedition und -prüfung alle Interessierten über die vom Norwegian Social Science Data Service (NSD) eingerichtete Homepage http://ess.nsd.uib.no oder über einen Link auf der internationalen ESS-Projekthomepage www.europeansocialsurvey.org direkt auf die Daten der ersten vier Wellen des ESS zugreifen. Im Zuge der vierten Welle hat sich die Gruppe der teilnehmenden Länder auf 31 vergrößert. Damit sind nahezu alle Länder Europas im ESS vertreten, sowohl was den Westen Europas angeht als auch was den Osten betrifft. Nutzer der Homepage können einfache statistische Analysen direkt online durchführen oder sich die gewünschten Daten herunterladen. Dabei können entweder alle Länderdaten als Paket heruntergeladen oder Teildatensätze individuell nach den jeweiligen Nutzerwünschen zusammengestellt werden (z.B. nur ausgewählte Länder). Die Daten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung (SPSS, SAS, STATA, DBASE).

 

Social Capital in Europe – Similarity of countries and diversity of people?

Der Sammelband geht der Frage nach, inwieweit sich die europäischen Zivilgesellschaften und damit auch die europäischen Gesellschaften im Allgemeinen unterscheiden. Die Beiträge des Bandes untersuchen mit Hilfe von Mehrebenenanalysen, inwieweit eine Einheitlichkeit der europäischen Staaten mit einer Vielfalt europäischer Gesellschaften einhergeht.

Mit Beiträgen von Bas Dentes, Jan van Deth, Oscar W. Gabriel, Manfred te Grotenhuis, Max Kaase, Henk van der Kolk, Heiner Meulemann, Tom van der Meer, Katja Neller, Edeltraud Roller, Peer Scheepers, Rüdiger Schmitt-Beck u.a.

Heiner Meulemann (ed.). Social Capital in Europe: Similarity of Countries and Diversity of People. Mulit-level analyses of the European Social Survey 2002. Leiden-Bosten: Brill 2008. 328 pages. ISBN 978 90 04 16262 

 

Vierte Welle des ESS bewilligt

Im Dezember 2007 wurde die vierte Welle des ESS offiziell bewilligt. Es wird zwei Themenschwerpunkte geben: "Experiences and expressions of ageism" mit Schlüsselkomponenten der Altersdiskriminierung, darunter Alterswahrnehmung, Altersstereotype und generationsübergreifende Einstellungen zur Altersdiskriminierung. Darüber hinaus beschäftigt sich das Thema „Welfare attitudes in a changing Europe“ im weitesten Sinn mit Einstellungen zur Sozialpolitik sowie mit der Wahrnehmung und Evaluation des Wohlfahrtsstaats. Die Umfragen werden wie in den ersten drei Wellen des ESS von dem Erhebungsinstitut infas durchgeführt. Im August 2008 wird die vierte Welle ins Feld gehen.

 

Länderdaten der Erhebung 2006/2007 verfügbar

Seit Ende September 2007 können nach Abschluss einer äußerst umfangreichen Datenedition und -prüfung alle Interessierten über die vom Norwegian Social Science Data Service (NSD) eingerichtete Homepage http://ess.nsd.uib.no oder über einen Link auf der internationalen ESS-Projekthomepage www.europeansocialsurvey.org direkt auf die Daten der dritten Welle des ESS zugreifen.

In Welle 3 haben wieder 26 Länder teilgenommen, jedoch unterscheidet sich die Zusammensetzung von der der zweiten Welle. Bulgarien, Lettland, Rumänien, Russland und Zypern sind neu hinzugekommen. Nicht mehr dabei sind Griechenland, Island, Italien, Luxemburg und die Tschechische Republik. Damit ergibt sich für die dritte Welle des ESS folgender Teilnehmerkreis: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Lettland, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, Schweden, die Schweiz, die Slowakische Republik, Slowenien, Spanien, die Türkei, die Ukraine, Ungarn und Zypern.

Nutzer der Homepage können einfache statistische Analysen direkt online durchführen oder sich die gewünschten Daten herunterladen. Dabei können entweder alle Länderdaten als Paket heruntergeladen oder Teildatensätze individuell nach den jeweiligen Nutzerwünschen zusammengestellt werden (z.B. nur ausgewählte Länder). Die Daten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung (SPSS, SAS, STATA, DBASE). Bei der Homepage wurde insbesondere auf Benutzerfreundlichkeit geachtet. Auch Ungeübte sollen sich auf diesem Weg einen Einblick in Daten und Ergebnisse der ersten Welle des ESS verschaffen können.

 

Daten der ersten Erhebung 2002/2003 und der zweiten Welle 2004/05 ebenfalls verfügbar

Über die vom Norwegian Social Science Data Service (NSD) eingerichtete Homepage http://ess.nsd.uib.no oder über einen Link auf der internationalen ESS-Projekthomepage www.europeansocialsurvey.org kann direkt auch auf die Daten der ersten beiden Wellen des ESS zugreifen.

In Welle 1 stehen Daten aus den folgenden 22 Ländern zur Verfügung: Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Griechenland, Irland, Israel, Italien, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, Schweiz, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik und Ungarn.

Im Zuge der zweiten Welle hat sich der Kreis der teilnehmenden Länder auf 26 vergrößert: Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Island, Italien, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, Schweiz, Slowakische Republik, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Türkei, Ukraine und Ungarn.

 

Buch: Deutschland in Europa

Soziale und politische Einstellungen - Staatsbürgerliche Orientierungen - Soziales und politisches Engagement - Anhang: European Social Survey 2002-2003 - Mit Beiträgen von Tilo Beckers, Jan van Deth, Oscar W. Gabriel, Max Kaase, Volker Kunz, Heiner Meulemann, Katja Neller, Edeltraud Roller, Sigrid Roßteutscher, Ulrich Rosar, Bernhard Weßels, Sonja Zmerli u.a.

Weitere Informationen und den Bestellschein erhalten Sie hier.

 

Aus Politik und Zeitgeschichte: Themenheft zum ESS

 

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Die Ausgabe 30-31/2006 von "Aus Politik und Zeitgeschichte" (Beilage zu "Das Parlament") widmet sich dem ESS. Dabei geht es um die Themen politisches Vertrauen, Bewertung des Bildungs- und Gesundheitssystems, Religiosität und politisches Engagement. Das gesamte Themenheft können Sie sich hier anschauen.

 

ESS erhält Descartes-Preis für Forschung

Dezember 2005 erhielt der ESS den renommierten Descartes-Preis für Forschung. Der Descartes-Preis gehört zu den angesehensten wissenschaftlichen Auszeichnungen in Europa. Er wird an Wissenschaftler vergeben, die im Rahmen europäischer Verbundforschungsprojekte hervorragende Ergebnisse und außergewöhnliche Leistungen der Spitzenforschung erzielt haben. Der ESS ist das erste sozialwissenschaftliche Projekt überhaupt, das mit diesem Preis ausgezeichnet wurde. Neben dem ESS erhielten vier weitere Wissenschaftlerteams aus den Bereichen Klima- und Umweltforschung, Genetik und Physik das Preisgeld in Höhe von jeweils 200.000 Euro.

Weitere Informationen erhalten Sie auf den offiziellen Seiten zum René-Descarte-Preis 2005.

 

Aufnahme des ESS in das Langfristförderung der DFG: DFG finanziert die deutsche Teilstudien des ESS bis 2013

Die DFG fördert nicht nur die vierte Welle des ESS, sondern hat die deutsche Teilstudie des ESS auch in ihr Langfristförderprogramm aufgenommen. Damit ist die Teilnahme Deutschlands am ESS bis 2013 gesichert.

+ Aktuelles

Pre-announcement: Call for Question Design Teams

ESS ERIC is pleased to pre-announce the call for multi-national teams of researchers to submit applications for modules of questions to be fielded as part of Round 10 of the European Social Survey (ESS). The call for Round 10 QDTs will open by mid-October 2017.

Please visit our international web page for further infortmation.


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