
Universität Bielefeld
Fakultät für Soziologie
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33501 Bielefeld
Tel.: +49(0)521-106-3977
stefan.kuehl@uni-bielefeld.de
Sprechstundentermine im Sommersemester 2013:
Wegen einer vorrangig als Blockveranstaltung stattfindenden Lehrforschung und wegen meines Seminars an der Universität St. Petersburg können meine Sprechstunden nicht wöchentlich stattfinden; es gibt drei längere Sprechstundentermine, die bereits feststehen, und zwar am
16.4.2013, am 07.05.2013 und am 25.06.2013, jeweils von 13.15-16 Uhr.
Wenn Sie Texte mit mir durchsprechen wollen, schicken Sie mir diese bitte ein paar Tage vorher zu.
Bei Bedarf werden zusätzliche Termine angeboten; bitte melden Sie sich ggf. bei Frau Vinke (christel.vinke@uni-bielefeld.de).
Wegen Fragen zum Praktikum wenden Sie sich bitte direkt an das Praktikumsbüro in L3-128. Wegen Fragen zur Anerkennung von Studienleistungen im Master wenden Sie sich bitte zunächst an das Prüfungsamt.
- Mein Kommentar "Verführerische Häme" aus dem Harvard Business Manager, H. 2/2013, über die zurzeit populäre Führungskräftebeschimpfungsliteratur kann hier heruntergeladen werden. Eine ausführliche Variante dieses Kommentars mit Literaturangaben findet sich hier als Working Paper.
- Zum Artikel "Drittmittel in der Universität. Entzauberung des Fetisch", der am 4.1.2013
(http://www.sueddeutsche.de/karriere/drittmittel-fuer-universitaeten-entzauberung-des-fetisch-1.1564450) in der Süddeutschen Zeitung erschienen ist, gibt es hier ein längeres Working Paper mit entsprechenden Literaturangaben.
- Der Artikel "Training für Großbürokratien" über den geheimen Lehrplan in den Bachelor- und Masterstudiengängen aus der taz vom 20.12.2012 findet sich hier. Er ist eine Replik auf den Kommentar "Die Bachelorlüge" von Bernd Kramer aus der taz vom 13.12.2012, der sich hier findet.
- Der Artikel über die nivellierte Hochschule in der FAZ vom 19.12.2012 findet sich hier. Eine längere Fassung existiert als Working Paper 6/2012.
- Zu dem Artikel "Note Drei? Ist wie Note Sechs" von Barbara Kuchler und Stefan Kühl am 22.11.2012 in DIE ZEIT gibt es zu dem Aspekt des "Nichtangriffspakts" eine ausführlichere Ausarbeitung in einem Working Paper.
- Ein Link auf das TAZ-Interview vom 17.10.2012 über die Bologna-Reform "Kreditpunkte sind eine Kunstwährung" ist hier hinterlegt. Ein lesenswerter Kommentar von Wolf Wagner über "Kreditpunkte absurd" in der gleichen Ausgabe findet sich hier http://www.taz.de/Kommentar-Bologna-Reform-/!103733/ .
Wer sich für die empirische Grundlage für die im Interview nur anekdotisch eingeführten Schwierigkeiten zur Anrechnung von im Ausland belegten Veranstaltungen interessiert, sei auf die Studien des HIS in Hannover verwiesen http://www.his.de/ .
- Zu dem Artikel "Das Automatikgetriebe der Hochschulreform. 'Kompetenz' als Bildungsideal" aus der Süddeutschen Zeitung vom 15.10.2012 gibt es hier das ausführliche Working Paper "Modell Sprachschule. Die Effekte der neuen Mode der Kompetenzorientierung an den Hochschulen". In dem Working Paper finden sich auch ausführliche Literaturangaben. Verwiesen sei auf den lesenswerten Artikel von Peter Wex "Das leere Versprechen der Kompetenzprüfung" aus der FAZ vom 03.10.2012 http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/forschung-und-lehre/selbsttaeuschung-der-universitaeten-das-leere-versprechen-der-kompetenzenpruefung-11910676.html
- Mein Buch "Die Internationale der Rassisten. Aufstieg und Niedergang der eugenischen Bewegung im 20. Jahrhundert" (Campus 1996) ist zurzeit vergriffen. Sowohl eine aktualisierte deutsche Fassung als auch eine englische Fassung wird in Kürze erhältlich sein. Vorab-Exemplare können elektronisch bei mir angefragt werden.
- Der Artikel "Schafft die Leistungspunkte ab!" aus der Süddeutschen Zeitung vom 17.8.2012 findet sich unter dem Link
http://www.sueddeutsche.de/bildung/bologna-reform-kobra-effekt-in-den-hoersaelen-1.1443385
Er spitzt Überlegungen aus meinem Buch "Der Sudoku-Effekt" zu und zeigt auf, weswegen sich Bildungspolitiker an die grundlegende Problematik der Bologna-Reform nicht herantrauen.
- Mein Artikel über Plagiatsidentifizierungsprogramme "Software oder Lektüre?" in der FAZ vom 15.08.2012 ist hier einzusehen. Er basiert auf einer Diskussion mit dem AStA der Uni Hildesheim am Rande der Hora Academica in Hildesheim im Sommersemester 2012. Interessantes Material des AStA Hildesheim zu Plagiaten findet sich unter folgendem Link:
http://www.asta-hildesheim.de/uni-asta/polbildat/plagiatssuche.html. Über diesen Artikel gibt es im Netz eine kontroverse Diskussion. Siehe z. B. http://wp.ub.hsu-hh.de/4784/was-tun-gegen-plagiate-in-der-hochschule-informationskompetenzvermittlung-durch-bibliotheken-zur-plagiatspravention/
- Eine Fassung des FAZ-Artikels vom 23.05.2012 "Der Mythos von der unternehmerischen Universität" mit Literaturangaben findet sich hier.
Link zum FAZ-Artikel findet sich hier.
- Eine Stellungnahme zur Erklärung der 45 europäischen Bildungsminister Ende April 2012 in Bukarest findet sich hier. Es wird auf eine Passage hingewiesen, die zu einer weiteren Bürokratisierung der Lehre an den Hochschulen führen wird. Die gekürzte Fassung des Artikels in der Süddeutschen Zeitung vom 11. Mai 2012 findet sich hier.
- Der Artikel "Paradoxien der Entwicklungshilfe" in der FAZ vom 30.03.2012 kann hier heruntergeladen werden.
Die in dem FAZ-Artikel über Beratung in der Entwicklungszusammenarbeit erwähnten Arbeiten können hier heruntergeladen werden:
- Wenn Partizipation zum Problem wird > PDF
- Moden in der Entwicklungszusammenarbeit > PDF
- Die Funktion von Kennziffern in der Entwicklungszusammenarbeit > PDF
- Das Buch "Der Sudoku-Effekt. Hochschulen im Teufelskreis der Bürokratie" (transcript-Verlag, 19,80 EUR) ist gerade erschienen. Basierend auf der Analyse in dem Buch, setzt sich die Initiative "Bologna auf einem Bierdeckel" für eine radikale Vereinfachung der Vorgaben für die einzelnen Hochschulen ein. Eine Kurzfassung des "Bierdeckel Bologna" aus der ZEIT vom 10. Mai 2012 findet sich hier, hier eine englischsprachige Variante sowie die Version, die auf academics.de steht.
- Der Artikel "Nicht Überwachung, Unterwachung ist das Problem. Debatten über die angeblich enorme Macht von Hochschulräten über Universitäten führen an der Sache vorbei." in der FAZ vom 15.2.2012 kann hier heruntergeladen werden. Er ist eine Reaktion auf das Positionspapier von Vorsitzenden deutscher Hochschulräte "Hochschulräte als Organe einer autonomen Hochschule" vom Januar 2012.
- Der Artikel "Die neue Macht der Präsidien und Rektorate" in der Süddeutschen Zeitung vom 11.10.2011 ist als eine Kommentierung der Studie "Hochschulautonomie in Gesetz und Praxis" des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft und der Heinz Nixdorf Stiftung zu verstehen. Eine ausführliche Fassung des Artikels mit Literaturangaben findet sich hier.
- Der Artikel mit dem "Dank an die Plagiatoren" ist am 16.07.2011 in der Süddeutschen Zeitung erschienen. Er kann hier angesehen werden.
Die lesenswerte Studie über die Verschleierungen in der Doktorarbeit von Bernd Althusmann, Kultusminister von Niedersachsen, auf die im Artikel Bezug genommen wird, hat die ZEIT online veröffentlicht. > Externer Link
- Das Essay "Vorsicht Statistik" ist in Heft 6/2011 des Harvard Business Manager erschienen und kann hier heruntergeladen werden.
- Zu dem Interview über das "Hierarchie-Experiment" der taz (> Externer Link) gibt es hier eine ausführliche Fassung. Das Problem zunehmender Machtkämpfe in Organisationen mit flachen Hierarchien ist im Kapitel 4 des Buches "Wenn die Affen den Zoo regieren. Die Tücken der flachen Hierarchien" (Campus Verlag 1998) näher ausgeführt. Einen grundlegenden Überblick über Funktionalitäten und Dysfunktionalitäten von Hierarchien bietet das Kapitel 1 des Buches "Sisyphos im Management. Die vergebliche Suche nach der optimalen Organisationsstruktur" (Wiley 2002).
- Der Sudoku-Effekt. Hochschulen im Teufelskreis der Bürokratie. Bielefeld 2012
- Organisationen - eine sehr kurze Einführung.
Wiesbaden 2011 (>>)
- Stefan Kühl, Petra Strodtholz, Andreas Taffertshofer (Hrsg.):
Handbuch Methoden der Organisationsforschung.
Wiesbaden 2009 (>>)
- Karolina Galdynski, Stefan Kühl (Hrsg.):
Black-Box Beratung? Empirische Studien zu Coaching und Supervison.
Wiesbaden 2009 (>>)
- Coaching und Supervision. Zur personenorientierten Beratung in Organisationen.
Wiesbaden 2008 (>>)
- Wie Risikokapital die Regeln der Wirtschaft verändert.
Frankfurt/M./New York 2003 (>>)
- Das Regenmacher-Phänomen. Widersprüche und Aberglauben im Konzept der lernenden Organisation.
Frankfurt/M./New York 2000 (>>)
- Sisyphos im Management. Die vergebliche Suche nach der perfekten Organisationsstruktur.
Weinheim 2000 (>>)
- Wenn die Affen den Zoo regieren. Die Tücken der flachen Hierarchien.
Frankfurt/M./New York 1998 (>>)
Vorstellungen zur Hochschullehre
- Zur Konzeption von Masterstudiengängen unter Bologna-Bedingungen gibt es hier ein Working Paper, in dem am Beispiel des Soziologie-Masters in Bielefeld aufgezeigt wird, wie ein hohes Maß an Wahlfreiheit mit der Bildung von Profilen kombiniert werden kann.
- Zur Konzeption von Lehrforschungen als ein zentrales Element der Hochschullehre gibt es hier einen Artikel, in dem die Erfahrungen mit einem Experiment "Lehrforschung" ausgewertet werden.
- Über einen Versuch, soziologische Erkenntnisse über den "Umweg" eines Managementkonzeptes in die Praxis von Unternehmen, Verwaltungen, Krankenhäusern, Schulen und Nichtregierungsorganisationen zu vermitteln, gibt es hier eine Beschreibung des Realexperiments des "Lateralen Führens".
- Zur Frage der Anwendung von Soziologie in der außeruniversitären Praxis gibt es hier einen Artikel über das "Theorie-Praxis-Problem" in der Soziologie.
- Kurze Überlegungen zum Studium der Soziologie gibt es in dem Interview, das ich anlässlich des Wechsels von der Universität der Bundeswehr Hamburg an die Universität Bielefeld den Redakteuren der Zeitschrift "sozusagen" gegeben habe.
Das Thema für Qualifizierungsarbeiten sollten sich Studierende selbst suchen. An dieser Stelle gibt es jedoch immer wieder Anregungen für Qualifizierungsarbeiten, die sich aus aktuellen Forschungsprojekten der Professur ergeben. Die Erarbeitung der Forschungsfrage, die Recherche für Literatur und die Entwicklung von Thesen liegen dabei ausschließlich bei dem/der jeweiligen Studierenden.
Aktuelle durch die Professur betreute Themen sind:
- Johannes Becher - Beratung von Fürsten während des Merkantilismus
- Wie kann man erklären, dass die Korruptionsrate bei der deutschen Polizei so gering ist?
- Wie häufig wird von der Polizei Gewalt angewendet, und wie erklärt man, dass es so sleten vorkommt?
- Ordnungsamt - Vertreter des Gewaltmonopols jenseits der Polizei: Die Ausbildung und Regelung der Gewaltanwendung im Ordnungsamt
- Der Schlagstockeinsatz als "Verwaltungsakt": Die Gewaltanwendung der Polizei als Verwaltungsakt
- Polizei - zu einer Soziologie der Leistungsprämien für Polizisten
- Love Parade in Duisburg - eine entscheidungstheoretische Rekonstruktion einer Katastrophe
- Gorleben - eine entscheidungstheoretische Rekonstruktion für die Entscheidung für eine Endlagerstätte für Atommüll
- Zur Soziologie der Weight Watcher - Mechanismen der Mitgliedschaftsbindung in wöchentlichen Interaktionen.
- Zwangsmechanismen in der französischen Fremdenlegion - Duldung und Bestrafung von Regelabweichungen während des Algerienkrieges
- Entzugsmöglichkeiten von der Wehrpflicht bei der US-amerikanischen Armee während des Vietnamkriegs - Freiräume in Zwangsorganisationen
- Soziologie der Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen - Mikrostudien konkreter Privatisierungen in Industriestaaten oder Entwicklungsländern
- Zur Soziologie des Ministeriums - Über die besondere Funktion von "Referaten"
- Soziologie des Ostwestfalendamms - eine entscheidungstheoretische Rekonstruktion
- Strukturprobleme von Vereinen - das Management latenter und manifester Mitgliedschaftsmotive
- Carl Duisberg Gesellschaft - Der Wandel von einer Organisation der Arbeitgeber zu einer staatlichen Organisation
- GAWI - Zweckkonflikte in der Vorgänger-Organisation der GTZ
- Kooperativen und Selbstverwaltung - eine betriebssoziologische Perspektive (s. Weber 1997: 205 ff.)
- Wie funktionieren interne Märkte in Unternehmen - Ein Beitrag zur Soziologie des Marktes
- Soziologie des Strukturvertriebs - empirische Untersuchungen
- Soziologie der Börse - erste Zugänge
- Investment Relations - Ausbildung eines Berufsbildes
- Geschichte der Kirchlichen Gemeindeberatung
- Die visualisierte Diskussionsführung - die Entstehung einer Methode
- EDV-Einsatz in der Altenpflege - Die Rolle der Pflegeversicherung
- Geschichte der Organisationsforschung in Deutschland (anhand der Zeitschrift für Organisation und der Gesellschaft für Organisation)
- Geschichte der Gruppenfabrikation in Deutschland (von Lang/Hellpach bis heute)
- Geschichte der Gruppenarbeit bei Volvo (Konstruktion von Wissenschaft)
- Geschichte der Organisationsentwicklung (z. B. bei Esso)
- Soziologie des Tagungsverhaltens - interaktionssoziologische Studien
- Soziologie der Warteschlange
- Soziologie des PowerPoint-Programms (Auswirkung auf die Interaktionssituation)
Stefan Kühl, geb. 1966, Studium der Soziologie, Geschichtswissenschaft und Wirtschaftswissenschaft an der Universität Bielefeld, Johns-Hopkins-University Baltimore, Université Paris-X-Nanterre und University of Oxford. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig an den Universitäten in Bangui (Zentralafrikanische Republik), Magdeburg und München. Promotion in Soziologie an der Universität Bielefeld und in Wirtschaftswissenschaften an der Universität Chemnitz. Habilitation in Soziologie an der Universität München. Gastprofessor an der Venice International University und der Universität Hamburg. Professor für Soziologie an der Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg von 2004 bis 2007. Seit 2007 Professor für Soziologie an der Universität Bielefeld. Forschungsgebiete: Gesellschaftstheorie, Organisationssoziologie, Interaktionssoziologie, Industrie- und Arbeitssoziologie, Professionssoziologie, Wissenschaftsgeschichte.