<?xml version="1.0"?>
<!DOCTYPE rdf:RDF PUBLIC "-//DUBLIN CORE//DCMES DTD 2002/07/31//EN" "http://dublincore.org/documents/2002/07/31/dcmes-xml/dcmes-xml-dtd.dtd">
<rdf:RDF xmlns:vCard="http://www.w3.org/2001/vcard-rdf/3.0#" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><rdf:Description rdf:about="http://www.uni-bielefeld.de/soz/iw/graduiertenkolleg/index.html"><dc:source>http://www.uni-bielefeld.de/soz/iw/graduiertenkolleg/index.html?__xsl=/templates/null.xsl</dc:source><dc:title>Institut für Weltgesellschaft - Graduiertenkolleg</dc:title><dc:creator>Andreas Wenninger</dc:creator><dc:description>Graduiertenkolleg IW</dc:description><dc:subject>Graduiertenkolleg IW</dc:subject><dc:publisher>Universität Bielefeld</dc:publisher><dc:date>2010-06-08</dc:date><dc:language>de</dc:language><dc:format>text/html</dc:format>Graduiertenkolleg 844/3: "Weltgesellschaft - Die Herstellung und Repräsentation von Globalität"Das Graduiertenkolleg &#x201e;Weltgesellschaft &#x2013; Die Herstellung  und Repräsentation von Globalität&#x201c; besteht seit 2003. Es befindet sich  gegenwärtig in der dritten Antragsphase. In den vergangenen sechs Jahren wurden  insgesamt 42 Graduierte aus unterschiedlichen  Disziplinen (Soziologie, Politikwissenschaft, Sozialanthropologie,  Religionswissenschaft und Geschichtswissenschaft) in das Graduiertenkolleg  aufgenommen. Im Rahmen des Graduiertenkollegs sind bislang 13 Dissertationen  und verschiedene Sammelbände entstanden.Das Graduiertenkolleg geht von der Annahme aus, dass sich in  den letzten 200 Jahren ein globaler Zusammenhang &#x2013; eine &#x201e;Weltgesellschaft&#x201c; &#x2013;  herausgebildet hat, die für die Sozialwissenschaften einen eigenständigen  Untersuchungsgegenstand darstellt. Im Mittelpunkt des Graduiertenkollegs steht  die Frage, wie und unter welchen Bedingungen sich weltgesellschaftliche Strukturen  herausbilden und auf welche Weise sie auf regionale und lokale Strukturen  zurückwirken. Damit ist gleichzeitig die Annahme verbunden, dass alle  Ereignisse, wie lokal sie sich auch immer präsentieren, auf diesen  weltgesellschaftlichen Zusammenhang zu beziehen und im Idealfall aus ihm zu  erklären sind. Um die Dynamiken der Herstellung von Globalität in komparativer  Perspektive zu untersuchen, wird zwischen zwei Formen gesellschaftlicher  Differenzierung unterschieden, die quer zueinander stehen: zwischen der  funktionalen Differenzierung in unterschiedliche Teilbereiche (Wirtschaft,  Wissenschaft, Religion, Politik etc.) und der Differenzierung in  unterschiedliche Ebenen der Sozialorganisation (Interaktion, Organisation,  Netzwerke, Weltgesellschaft).Die Frage nach der Herstellung und Repräsentation von  Globalität wird im Rahmen von drei Forschungsschwerpunkten untersucht:
    1. Soziale Mikrostrukturen: interaktionstheoretische Perspektiven auf den Globalisierungsprozess
    2. Organisationen und Netzwerke als Träger von Globalisierungsprozessen
    3. Globale Semantiken: Die Repräsentation von Globalität.
Das Graduiertenkolleg ist Teil des Instituts für Weltgesellschaft und in die Bielefeld Graduate School in History and Sociology (BGHS) integriert, die durch die Exzellenzinitiative der Deutschen  Forschungsgemeinschaft gefördert wird. </rdf:Description></rdf:RDF