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Global Social Policy, Sozialpolitik, Osteuropa Globale Diffusion und internationale Akteure in der Sozialpolitik der osteuropäischen EU-Nachbarstaaten In der Dissertation wird die Sozialpolitik in Osteuropa anhand der drei Fallbeispiele Russland, Belarus und Ukraine untersucht. Zentrale These der Arbeit ist, dass der Um- und Neuaufbau der Systeme sozialer Sicherung nach 1989 in der Region entscheidend von globalen Akteuren, Strukturen und Ideen sowie von der Weltregion der Europäischen Union geprägt wurde. Sie reiht sich damit ein in die wachsende global policy Forschung, insbesondere in das von Bob Deacon gegründete Forschungsfeld der globalen Sozialpolitik (global social policy). Anhand eines ausgewählten Sektors der Sozialpolitik werden die zum Teil sehr unterschiedlichen Politiken der globalen und weltregionalen Akteure in der Sozialpolitik in einer historischen Längsschnittanalyse untersucht. Hauptmethoden der Arbeit sind Dokumentenanalyse, insbesondere auch russischsprachiger Literatur, Experteninterviews sowie beobachtende Teilnahme an entsprechenden Konferenzen. Die Dissertation zielt darauf ab, den neo-institutionalistischen Weltkultur-Ansatz (world society) von J.W. Meyer theoretische für die Diffusion globaler Sozialpolitik nutzbar zu machen und um hegemonietheoretische Ansätze zu erweitern. |


