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Marcus Held Kontakt: |
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Religionssoziologie, historische Kulturwissenschaft, Visual Culture, Medienarchäologie
Visuell-narrative Identität(en) - Studien zum Wandel räumlicher Repräsentationen im lateinischen Christentum und arabischen Islam Visuell-narrative Identität(en) - Studien zum Wandel räumlicher Repräsentationen im lateinischen Christentum und arabischen Islam Das Projekt geht es um die Blick- und Visualitätskulturen von lateinischem Christentum und arabischem Islam anhand von Karten. Genauer noch geht es um die Blick- und Visualitätskulturen im Umgang mit dem Eigenen und dem Fremden. Es soll gezeigt werden, wie in Karten sich soziale Praxen niederschlagen und zugleich durch Bildpraxen ein Angebot an die sozialen Praxen gemacht wird. Dazu werden die Strukturen und Praxen der Herstellung und Repräsentation visueller Rationalität und visueller Kommunikation im Umgang mit dem Eigenen und dem Fremden zu untersuchen sein. Spezifische Strukturen und Praxen der Wissensdynamiken als visuell-narrative Identität(en) sollen im Umgang mit dem Eigenen und dem Fremden herausgearbeitet werden. Die dahinter liegenden Globalisierungsdynamiken und Modi des Ausbreitungsverhaltens sind zentraler Interessengegenstand. Die Strukturen und Praxen der visuell-narrativen Identitäten von Christentum und Islam werden nebeneinander in den Blick genommen, da sie sich so in ihrer Eigenart markanter abzeichnen, als wenn sie je einzeln in den Blick genommen und aus sich selbst heraus erklärt werden würden. Ein Beitrag zur Theorie der Weltgesellschaft leistet das Projekt zum einen in historischer Perspektive. Es wird erforscht, wie christliche und islamische Karten als Ausdrucksformen der Globalisierungsprojekte der jeweiligen Zeit vorantreiben. Zum anderen werden in einer soziologischen Perspektive Strukturen und Praxen der visuellen Herstellung und Repräsentation von Globalität erforscht. Es soll anhand von historischem Material ein Beitrag zur Bedeutung der Visualität als Globalitätsdynamik geleistet werden. Ein drittes Moment ist in der Erforschung der Bedeutung von visuell-narrativer Identität(en) als Struktur und Praxis der Herstellung und Repräsentation von Globalität zu sehen. Es soll dabei ausgehend vom historischen Material nach Möglichkeiten und Grenzen einer visuellen Soziologie geforscht werden. seit 7/2009 10/2007 - 7/2009 Studium der Theologie, Philosophie und Soziologie
Dt. Bearbeitung des Textes von S. Abaschin „Die Sartenproblematik“ in der Schriftenreihe ANOR des Instituts für Orientalistik der Universität Halle/Wittenberg und des Zentralasienseminars der Humboldt Universität zu Berlin, Berlin 2007. B. Sidikov/ M. Held: Berg Karabach - Krieg der Vorstellungswelten?, in: WeltTrends 64 (2009), 51-60. B. Kleine-Benne / M. Held: LIMITS. Nach einer Installation von Systemtheorie im Raum (in Vorbereitung). B. Sidikov / M. Held: „Moskau ist weit und blind?“ - Die „verdeckte“ Nationsbildung (1956-1986) im Kaukasus und in Mittelasien im Spiegel der Diskursgeschichte zur zaristischen Herrschaft (in Vorbereitung). M. Held: Das Gemeinsame im Getrennten - Systemtheorie und postkoloniale Theorien im Spannungsfeld von Inklusion und Exklusion (in Vorbereitung).
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