Regulatory innovation through collective intelligence?
The emergence of cognitive supervisory regime in banking
as a crucial innovation process in the global financial system.
Forschungsprojekt der Universität Bielefeld, gefördert von der Volkswagenstiftung
Projektleiter:
Prof. Dr. Helmut Willke |
PD Dr. Torsten Strulik
Laufzeit: November 2004 - Oktober 2007
Kurzdarstellung des Projekts
Am Beispiel der Governance von Finanzinnovationen und der unter "Basel II" bekannten Empfehlungen zur Umgestaltung der Bankenaufsicht konzentriert sich das Projekt auf entscheidende Aspekte von (trans-)nationalen Innovationsprozessen in Wirtschaft und Gesellschaft: Welche Faktoren treiben den Paradigmenwechsel im Bereich der Bankenaufsicht? Welche Faktoren fördern bzw. hemmen die Implementation und Leistungsfähigkeit der regulatorischen Innovation? Was sind die ökonomischen und gesellschaftlichen Konsequenzen des neuen Paradigmas? Welche Rolle spielt kollektives Lernen im Umgang der Wissensgesellschaft mit Risiken, die von einem (unhintergehbaren) Nichtwissen um hoch entwickelte Finanzprozesse ausgehen? Das Projekt soll den anlaufenden Prozess der Entwicklung und Implementation eines neuen Paradigmas der Finanzregulierung begleiten, eines kognitiven Aufsichtsregimes, das der kognitiven Wende in Theorie und Praxis der Governance folgt. Insbesondere geht es darum, Merkmale einer innovationsorientierten Wissenspolitik zu identifizieren und zu überprüfen, inwieweit entsprechende Leistungen die Innovationskompetenzen der beteiligten öffentlichen und privaten Akteure erweitern.

