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1. Lernziele

Schon in den 70er Jahren gab es eine intensive Debatte um einen Teilbereich der Unterrichtsplanung, die Lernziele. Damals wurde intensiv über eine geeignete Art der Formulierung von Lernzielen nachgedacht. Die Diskussion um Lernziele erstreckt sich bis heute....


2. Was sind Lernziele:

Der Begriff "LERNZIEL" bezeichnet

  • von außen gesetzte Ziele (Merkmale von Intentionen)
  • ein Verhalten (nicht das Lernen unmittelbar, sondern Indikatoren, die für das Lernergebnis stehen)
  • ein Verhalten von Lernenden (nicht eine lehrpersonbezogene Aussage und eine inhaltliche Komponente)
  • ein erwünschtes und in der Vorstellung vorweggenommenes Verhalten (Vorannahmen)
  • die möglichst eindeutige Beschreibung von Verhalten.


3. Wie kommen Lernziele zustande? Wer hat für Zielsetzungen die Entscheidungskompetenz?

Nach dem gegenwärtigen Didaktikverständnis (Brodtmann 1984) lassen sich die Zielsetzungen eines Erziehungssystems in mehreren hierarchisch geordneten Zielebenen darstellen (Hierarchie der Ziele):

Hierarchie der Lernziele - Dimensionierung der Ziele



(aus: Martin, K.: Sportdidaktik zum Anfassen. Schorndorf 2000.)


4. Funktionen von Lernzielen:

Lernzielformulierungen können Intentionen

Zu dimensionieren:
Lernziele können im allgemeinen bestimmten Lernzieldimensionen zugeordnet werden. Am gängigsten ist eine Untergliederung in kognitive, affektive und psychomotorische Lernziele. Darüber hinaus gibt es jedoch Didaktiken, in denen pragmatische, soziale und weitere Lernzieldimensionen genannt werden. Ob und welche Lernzieldimensionen n einem Unterrichtsentwurf aufgeführt werde sollten, hängt vom Einzelfall ab. Die Festlegung auf eine Lernzieldimension beeinflusst i.d.R. anschließende Methodenentscheidungen.

Zu hierarchisieren:
Eine Hierarchisierung von Lernzielen (Stufenfolge/ Taxonomie) kann anhand verschiedener Kategoriesysteme vorgenommen werden:

  • Lernzieltaxonomie nach Bloom
  • Analyse Synthese Vergleich
  • Richtziel Grobziel Feinziel
  • Wiedergeben vergleichen bewerten (Wert-/ Sachurteil)

In allen Systemen sind die Kategorien nach steigender Komplexität der Lernziele geordnet. Die gängigste Hierarchisierung von lernzielen ist die Unterteilung in Richt-, Grob- und Feinziele. Der Begriff Grobziel ist dabei synonym mit dem Begriff des Stundenlernziels. Teil- und Feinziele bilden eine Teilmenge des Stundenlernziels.

Zu operationalisieren:

  • Die Operationalisierung von Lernzielen kann durch die Angabe einer Tätigkeit oder Verhaltensweise geschehen, die der Lernende nach dem Erreichen des Lernzieles zeigen kann.
  • Ein operationalisiertes Lernziel gibt Bedingungen an, unter denen die Lernleistung erbracht werden soll.
  • Es enthält Kriterien, die den Erfolg beweisbar machen.


Methode

Ebenen methodischer Entscheidungen:

  1. Allgemeines Unterrichtskonzept
  2. Unterrichtsschritte
  3. Sozialformen
  4. Aktionsformen
  5. Auswertung


Literatur:

 

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